-
Beschwerde gegen Verbot von Torfabbau in Niedersachsen scheitert in Karlsruhe
-
Ermittlungen zu versuchter Tötung in Baden-Württemberg: Finanzbeamter festgenommen
-
USA bemüht um internationales Bündnis wegen Chinas Dominanz bei Seltenen Erden
-
"Jahrzehnt der Sanierungen": Bahnnetz-Chef erwartet schrittweise Verbesserung
-
Durchsuchungen wegen Hasspostings in Fall von getötetem Polizisten aus Saarland
-
Thüringer CDU nennt Misstrauensvotum gegen Voigt durchsichtiges AfD-Manöver
-
Toter 14-Jähriger in Nordrhein-Westfalen: Obduktion bestätigt Gewaltverbrechen
-
China kritisiert und droht EU wegen Brüsseler Vorgehen gegen Windturbinenhersteller
-
WM-Debatte: EU-Abgeordnete mit Appell an UEFA
-
Baden-Württemberg: 23-Jähriger stirbt bei Zusammenstoß von Auto und Zug
-
Wieder Schnee und überfrierender Regen: Behinderungen und Unfälle im Nordwesten
-
Umfrage: Unternehmen in deutscher Autoindustrie erwarten mehr Exporte
-
Mörder von Japans Ex-Regierungschef Abe legt Berufung gegen Haftstrafe ein
-
Litauen-Brigade nimmt Form an: Staatssekretär Hartmann bei Aufnahme von Bundeswehr-Soldaten
-
NHL: Niederlagen für Draisaitl und Co.
-
NBA: Hartenstein mit erstem Triple-Double im deutschen Duell
-
Washington erneuert Handelsabkommen mit afrikanischen Ländern bis Ende des Jahres
-
Human Rights Watch zeichnet düsteres Bild bei Menschenrechten
-
Pistorius nach Start von Fragebogenaktion zuversichtlich für Verzicht auf Wehrpflicht
-
Schlechte Bayern-Phase? Tah winkt ab
-
Musiala: "Ich lebe wieder"
-
Legende Maier von Diskussionen um Neuer genervt
-
Epstein-Affäre: Trump will das Thema abhaken
-
Umfrage: Vier von Fünf finden Vorsorge wichtig – doch nur jeder Zweite geht hin
-
Telekom eröffnet mit Nvidia ausgebautes KI-Rechenzentrum in München
-
Angriff auf Neonazis in Ungarn: Urteil gegen Maja T. in Budapest erwartet
-
Litauen-Brigade nimmt Form an: Pistorius bei Aufnahme von Bundeswehr-Soldaten
-
Ukraine-Krieg: Neue Gesprächsrunde zwischen Kiew und Moskau in Abu Dhabi
-
Bundeskanzler Merz reist in die Golfregion
-
US-Football-Liga NFL: Keine ICE-Einsätze beim Super Bowl am Sonntag geplant
-
Gesetzlich Versicherte müssen im Schnitt 42 Tage auf Facharzttermin warten
-
Trump ruft Putin zu Beendigung des Krieges in der Ukraine auf
-
Trump und Kolumbiens Präsident Petro loben Treffen im Weißen Haus
-
Gazastreifen: Netanjahu schließt Beteiligung von Palästinenserbehörde an Verwaltung aus
-
Havertz trifft spät: Arsenal im League-Cup-Finale
-
"Shutdown" in den USA beendet: Trump unterzeichnet Haushaltsgesetz
-
Halbfinal-Hattrick perfekt: Bayers Pokaltraum lebt
-
Berater: Gaddafi-Sohn Seif al-Islam in seinem Haus in Libyen getötet
-
Ehepaar Clinton soll Ende Februar in Epstein-Affäre vor US-Kongress aussagen
-
US-Repräsentantenhaus ebnet Weg für "Shutdown"-Ende
-
Vier Jahre Haft und fünf Jahre Kandidaturverbot für Le Pen gefordert
-
Null Grad und Frost: Historischer Temperatursturz in Karibikstaat Kuba
-
Schenderlein zu WM-Boykott: "Das unterstützen wir nicht"
-
Le-Pen-Prozess: Vier Jahre Haft und fünf Jahre Kandidaturverbot gefordert
-
USA schießen iranische Drohne nahe Flugzeugträger im Arabischen Meer ab
-
EU-Kommission weist neue "Zensur"-Vorwürfe aus Washington scharf zurück
-
Nach Anfeindungen: Trump empfängt Kolumbiens Präsidenten Petro
-
Gemeinde Crans-Montana spendet über eine Million Euro für Opfer der Brandkatastrophe
-
Nato hat mit Planung für Arktis-Mission "Arctic Sentry" begonnen
-
Unwetterwarnungen in Spanien und Portugal wegen Sturm "Leonardo"
Verbraucherschützer fordern EU-weit mehr Transparenz bei Mogelpackungen
Ob Produkte mit weniger Inhalt oder Änderungen an der Rezeptur - versteckte Preiserhöhungen durch Mogelpackungen führen nach Auffassung von Verbraucherschützern dazu, dass Kundinnen und Kunden weniger für ihr Geld bekommen. Nötig sei deshalb "eine EU-weite Lösung, wie Mogelpackungen gekennzeichnet werden können", forderte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Donnerstag. Der Handelsverband Deutschland verwies hingegen auf die Lebensmittelindustrie, das Problem sei dort fehlender Wettbewerb.
Verbraucherinnen und Verbraucher müssten auch beim Einkauf für das Weihnachtsfest inzwischen "ganz genau hinschauen, weil die Preise deutlich gestiegen sind", erklärte vzbv-Chefin Ramona Pop. "Wenn dann auch noch Mogelpackungen im Regal stehen, fühlen sich die Menschen getäuscht." Dem vzbv zufolge gibt es versteckte Preiserhöhungen in Form von "Shrinkflation" (Verringerung der Füllmenge) und "Skimpflation" (Änderungen der Zutaten), was sich häufig nicht auf den ersten Blick enttarnen lasse.
Lebensmittelhersteller würden "ihre Mogelpackungen mitunter in der gesamten Europäischen Union in den Umlauf" bringen. Erforderlich sei daher eine europäische Vorgabe für eine Kennzeichnung, für die sich die Bundesregierung auf europäischer Ebene stark machen müsse, forderte der Verband. Eine nationale Übergangslösung könne sein, auf versteckte Preiserhöhungen direkt am Regal im Supermarkt hinzuweisen.
In Ländern wie Frankreich oder Ungarn seien Supermärkte verpflichtet, versteckte Preiserhöhungen direkt am Regal kenntlich zu machen, führte der vzbv aus. In Österreich sei im November ein Gesetz verabschiedet worden, das Lebensmittelhändler dazu verpflichtet, die Verringerung des Packungsinhalts bei gleichem Preis künftig 60 Tage lang zu kennzeichnen. Aus Sicht des vzbv wäre ein Hinweis am Supermarktregal auch für den deutschen Markt "eine bürokratiearme Übergangslösung".
Der Handelsverband HDE wies die Forderung zurück. Die derzeitigen Informationspflichten, etwa die Angabe des Grundpreises pro Kilogramm oder Liter, ermöglichten bereits einen "optimalen Preisvergleich", erklärte HDE-Chef Stefan Genth. "Ein Vergleich mit Preisen aus der Vergangenheit hilft dem Verbraucher dagegen bei der Produktauswahl nicht weiter und ist für den Wettbewerb zwischen den Marken irrelevant."
Der vzbv betone zur Recht, "dass Füllmengen- und Zutatenveränderungen der Industrie bestehendes Verbrauchervertrauen in ein Markenprodukt verspielen können", führte Genth aus. Der Einzelhandel beobachte dies genau und versuche in den Preisverhandlungen nachzusteuern. "Gerade gegenüber großen, marktmächtigen Industrieunternehmen kann sich der Einzelhandel allerdings nicht immer durchsetzen", erklärte er. "Kritisch bewerten wir daher die auch von der Monopolkommission festgestellten Konzentrationstendenzen in der Lebensmittelindustrie."
F.Cardoso--PC