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Britische Polizei prüft Video von britischem Premier Sunak ohne Sicherheitsgurt
Nach der Veröffentlichung eines Videos, in dem der britische Premierminister Rishi Sunak unangeschnallt in einem fahrenden Auto zu sehen ist, hat die britische Polizei eine Untersuchung angekündigt. Der Fall werde geprüft, erklärte die Polizei am Donnerstagabend. Zuvor hatte Sunak im Internet ein Video veröffentlicht, in dem er von der Rückbank eines fahrenden Autos aus für seine eigene Politik wirbt - ohne dabei einen Sicherheitsgurt zu tragen.
Ein Sprecher der Polizei in der Grafschaft Lancashire, wo der Premierminister während der Aufnahmen unterwegs war, erklärte, der Behörde sei "der Fall bekannt", er werde untersucht. Fahren ohne Sicherheitsgurt kann in Großbritannien mit einer Geldstrafe von bis zu 500 Pfund (571 Euro) bestraft werden.
Ein Sprecher des Regierungschefs erklärte, Sunak entschuldige sich für seinen "Fehler". "Der Premierminister ist überzeugt, dass jeder einen Sicherheitsgurt tragen sollte", betonte der Sprecher. Sunak habe den Gurt lediglich "für einen kurzen Moment" gelöst, um das Video aufzunehmen. Dies sei eine "Fehleinschätzung" gewesen.
Zuvor hatte es bereits Wirbel um Sunaks Reisegewohnheiten gegeben, nachdem der Premierminister in den vergangenen Tagen mehrfach einen Privatjet für Kurzstreckenflüge von 30 bis 40 Minuten Dauer genutzt hatte. Die Nutzung des Flugzeugs verursache "hohe Kosten für die Umwelt und den Steuerzahler", kritisierte die stellvertretende Chefin der oppositionellen Labour-Partei, Angela Rayner. Ein Regierungssprecher betonte dagegen, Sunak wähle sein Fortbewegungsmittel jeweils danach, "wie er seine Zeit am besten nutzen kann, um im gesamten Vereinigten Königreich herumzukommen".
V.Fontes--PC