-
In Nationalsozialismus verfolgte Zeugen Jehovas: Streit um Archiv geht in nächste Runde
-
"Er wollte eine hohe Opferzahl": Lebenslange Haft für Anschlag in Magdeburg
-
Bundestag beschließt Vorrang für schnelles Bauen - Kritik von Umweltschützern
-
Sony stellt Verkauf von Roboterhündchen Aibo in Japan ein
-
Weniger schweinehaltende Betriebe - Zahl der Tiere aber steigend
-
AfD-Parteitag in Erfurt: Behörden rufen Gegendemonstranten zu Gewaltverzicht auf
-
DESG-Chef Große verteidigt Vorstoß: "Frist ist bindend"
-
Wimbledon: Zverev startet gegen Belgier Blockx
-
Hundertjährige in Nordrhein-Westfalen lässt Telefonbetrüger abblitzen
-
Hundertjährige überführt in Nordrhein-Westfalen Telefonbetrüger
-
Tour de France: Lipowitz und Evenepoel bilden Doppelspitze
-
Hisbollah sieht in US-Vereinbarung mit dem Iran Niederlage für die USA und Israel
-
Volkswagen plant radikalen Konzernumbau - massiver Stellenabbau und Werkschließungen
-
Elf Jahre Haft wegen Totschlag an neuem Freund von Ex-Partnerin in Bremen
-
Städtetag fordert Aufwertung des Hitzeschutzes in Kommunen
-
Rechtsextreme "Letzte Verteidigungswelle": Zwei mutmaßliche Unterstützer festgenommen
-
Frankreichs Schulen bekommen 130 Millionen Euro für Klimaanlagen
-
Mehr als zwölf Jahre Haft für Mord aus Hass an Homosexuellem in Osnabrück
-
Finanzaufsicht Bafin prüft Zalando - Aktie sackt ab
-
Anschläge auf jüdische Repräsentanten: Prozess gegen mutmaßliche Agenten gestartet
-
UNO warnt vor neu entwickelten synthetischen Drogen
-
Zu 99 Prozent: DFB-Team im Sechzehntelfinale gegen Paraguay
-
DGB fordert höheres Rentenniveau und verpflichtende Betriebsrenten
-
Hitzewelle steuert auf Höhepunkt zu: Temperaturen von über 40 Grad möglich
-
EU will wehrfähigen Ukrainern keinen Schutzstatus mehr gewähren
-
Marburger Bund fordert besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser
-
Bei DFB-Pleite: Nächste Top-Quote für ARD
-
Thüringens Innenminister Maier fordert AfD-Verbotsverfahren
-
Gut 450.000 wohnungslose Menschen in Deutschland untergebracht
-
Zahl der Scheidungen leicht gestiegen - Insgesamt weniger Ehen
-
Rheinland-pfälzischer Ministerpräsident mit Beschlüssen zu Kommunalentlastung zufrieden
-
努莎·奧貝爾與迪特馬爾·沃伊德克 波茨坦如何辜負一名重度殘障幼兒
-
Bayern vor Gavel-Verpflichtung: "Sehr nah an einer Lösung"
-
Нуша Аубель и Дитмар Войдке: как Потсдам бросает на произвол судьбы малыша с тяжелой формой инвалидности
-
Stuttgarter Feuerwehr rettet vier junge Turmfalken aus heißer Blechverkleidung
-
Wissenschaftler: Intensität der derzeitigen Hitzewelle hängt "eindeutig" mit Klimawandel zusammen
-
Zwei Stürme im Anmarsch: Mehr als hundert Flüge in Japan gestrichen
-
Nach Mega-Rotation: USA unterliegen Türkei
-
Erste K.o.-Runde: Noch vier deutsche Gegner möglich
-
Remis reicht: Australien zieht in K.o.-Runde ein
-
Mieten für eine Million Wohnungen in New York werden eingefroren
-
Ein Fehler? Neuer wiegelt ab
-
Russland meldet massive ukrainische Angriffe auf Moskau: 28 Drohnen abgeschossen
-
Steigende Opferzahl und verzweifelte Suche nach Überlebenden nach Beben in Venezuela
-
BGH urteilt über Archiv von in Nationalsozialismus verfolgten Zeugen Jehovas
-
Urteil in Prozess um Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt mit sechs Toten fällt
-
Anschläge auf jüdische Repräsentanten geplant: Prozess gegen Agenten in Hamburg
-
Politik und Deutsche Bahn äußern sich zur Zukunft von Stuttgart 21
-
Bundestag stimmt über Infrastruktur-Zukunftsgesetz ab
-
Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Venezuela steigt auf 235
Trump verbreitet erneut unbelegte Theorien über Ursache von Autismus bei Kindern
US-Präsident Donald Trump und sein Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. haben erneut unbelegte Theorien über die Ursache von Autismus bei Kindern verbreitet. Trump sagte am Donnerstag (Ortszeit), schwangere Frauen und Babys sollten das Schmerzmittel Paracetamol nicht einnehmen. Kennedy behauptete, kurz nach der Geburt beschnittene Kindern hätten ein erhöhtes Autismus-Risiko. Das liege "höchstwahrscheinlich" an der Einnahme von Paracetamol. Die Professorin Helen Tager-Flusberg und andere Autismus-Experten wiesen die Einschätzung umgehend zurück.
"Nehmen Sie kein Tylenol ein, wenn Sie schwanger sind, und geben Sie dem Baby, wenn es geboren ist, auch kein Tylenol", sagte Trump bei einer Kabinettssitzung. In den USA ist Paracetamol als Acetaminophen bekannt und wird in Apotheken unter dem Namen Tylenol verkauft.
Kennedy stellte zudem einen angeblichen Zusammenhang zwischen Autismus und Beschneidungen her: Seinen Angaben zufolge deuten zwei Studien darauf hin, dass bei kurz nach der Geburt beschnittenen Kindern später doppelt so häufig Autismus diagnostiziert wird wie im Durchschnitt. Der Grund dafür sei "höchstwahrscheinlich", dass sie nach dem Eingriff mit Paracetamol behandelt würden, behauptete Kennedy.
Die Autismus-Expertin Tager-Flusberg von der Universität Boston sagte: "Nichts davon ergibt Sinn." Ihrer Einschätzung nach haben die Autoren der Studien, auf die Kennedy verweist, aufgrund sogenannter Störvariablen falsche Schlussfolgerungen gezogen. Bei einer Berücksichtigung aller Störvariablen lasse sich mit "keiner der Studien" ein Zusammenhang zwischen der Behandlung von Babys mit Paracetamol und Autismus nachweisen.
Trump hatte bereits im September bei einer Pressekonferenz behauptet, dass die Einnahme von Paracetamol während der Schwangerschaft "mit einem stark erhöhten Autismusrisiko" beim Kind verbunden sei.
Aktuelle Studien zeigen dagegen, dass eine Schwangere ohne Risiko normale Dosen des Mittels einnehmen kann. "Die Einnahme von Paracetamol in der Schwangerschaft ist nicht mit einem Autismus-Risiko, Aufmerksamkeitsstörungen oder geistiger Behinderung bei Kindern verbunden", schlussfolgert eine dieser Studien, die in Schweden realisiert und 2024 in der medizinischen Fachzeitschrift "JAMA" veröffentlicht wurde.
Verfechter der Beschneidungstheorie verweisen dagegen immer wieder auf eine Studie aus Dänemark aus dem Jahr 2015, die nach Angaben des Psychiaters David Mandell von der University of Pennsylvania aber zahlreiche Mängel aufweist. Die Untersuchung stütze sich auf eine kleine Stichprobe muslimischer Jungen, die in Krankenhäusern und nicht wie üblich zu Hause beschnitten wurden.
Möglicherweise seien diese Jungen wegen "anderer medizinischer Probleme" im Krankenhaus beschnitten worden, sagte Mandell. Dies könne auch eine Erklärung für die höhere Rate an neurologischen Entwicklungsstörungen bei den Jungen sein.
Trump steht mit der Wissenschaft schon länger auf Kriegsfuß. Während der Corona-Pandemie hatte der Rechtspopulist unter anderem das Spritzen von Desinfektionsmittel gegen das Virus ins Spiel gebracht. Sein Gesundheitsminister Kennedy gilt als Impfgegner und machte wiederholt mit Verschwörungserzählungen von sich reden. Nach seinem Amtsantritt kündigte er an, die Ursachen einer angeblichen Autismus-"Epidemie" in den USA zu ermitteln. Experten reagierten aufgrund der Komplexität des Themas und der impfskeptischen Positionen des Ministers besorgt.
V.F.Barreira--PC