-
Tod eines Zugbegleiters bei Ticketkontrolle: Gewerkschaften fordern Konsequenzen
-
Zahl der Eheschließungen auf niedrigstem Stand seit 1950
-
Industrie meldet deutlich mehr Aufträge
-
US-Regierung will Sportartikelhersteller Nike wegen Diskriminierung von Weißen vorladen
-
Trotz Doppelpack: Draisaitl verliert vor Olympia-Abflug
-
Basketball: Schröder siegt beim Debüt für Cleveland
-
Venezuelas Übergangspräsidentin trifft Vertreter europäischer Ölkonzerne
-
NBA: Harden-Wechsel nach Cleveland perfekt
-
Undav in Topform: Nagelsmann "darf auf ihn nicht verzichten"
-
Bill Gates: Bereue "jede Minute" mit Sexualstraftäter Epstein
-
Wadephul fordert Beteiligung Chinas an zukünftigem Atom-Abrüstungsabkommen
-
Europäische Zentralbank gibt Leitzinsentscheidung bekannt
-
Oberstes US-Gericht erlaubt Kalifornien Neuzuschnitt von Wahlkreisen
-
Google-Mutter Alphabet verzeichnet Jahresumsatz von über 400 Milliarden Dollar
-
Letztes Atom-Abrüstungsabkommen zwischen Russland und den USA ausgelaufen
-
JU-Chef Winkel sieht Einsparpotenzial von "Dutzenden Milliarden" im Sozialetat
-
Gespräche zwischen Iran und den USA am Freitag im Oman
-
Trump: Irans geistliches Oberhaupt Chamenei sollte "sehr besorgt" sein
-
VfB im Halbfinale: Arbeitssieg in Kieler Kältekammer
-
Generalprobe ohne NHL-Profis: DEB-Team schlägt Italien
-
Minnesota: Trump-Regierung zieht 700 Einsatzkräfte ab
-
"Außergewöhnlicher" Starkregen: Tausende Menschen in Spanien evakuiert - ein Toter in Portugal
-
Anwältin: Inhaftierte iranische Aktivistin Mohammadi seit drei Tagen im Hungerstreik
-
ESPN: Dallas gibt Davis an Wizards ab
-
Attentatsversuch auf Trump: 59-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt
-
Urteil in Ungarn: Acht Jahre Haft für Maja T. wegen Angriffs auf Rechtsextreme
-
Minister: Italien wehrt russische Cyberattacken auf Olympische Winterspiele ab
-
Bei Entrümpelung entdeckte Frauenleiche: Tatverdacht gegen Lebensgefährten erhärtet
-
Curling macht den Anfang: Olympische Wettbewerbe haben begonnen
-
Kiew: Verlauf von Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi "substanziell und produktiv"
-
"Strategische Partnerschaft" gesucht: Merz zu Besuch in Golfstaaten
-
Mehr Unabhängigkeit von China: USA, EU und Japan verkünden Rohstoffpartnerschaft
-
Knöchelprobleme: Zverev sagt Teilnahme für Rotterdam ab
-
Französischer Ex-Minister Lang wegen Epstein-Kontakten unter Druck
-
Draisaitl und Schmid deutsche Fahnenträger
-
"Washington Post" entlässt zahlreiche Journalisten
-
Mann betäubt und durch Brand getötet: Memminger Mordurteil gegen Ehefrau bestätigt
-
Tarifkonflikt in öffentlichem Dienst: Warnstreiks im Westen und Norden
-
"Schlimmste Reporterin": Trump beleidigt CNN-Journalistin nach Frage zu Epstein-Akten
-
Urteil in Ungarn: Acht Jahre Haft für deutsche Aktivistin Maja T. wegen Angriffs auf Rechtsextreme
-
EU-Parlament setzt Umsetzung von US-Zolldeal aus dem vergangenen Jahr fort
-
Washington verlängert Handelsabkommen mit afrikanischen Ländern bis Ende des Jahres
-
Minneapolis: US-Regierung zieht 700 Einsatzkräfte ab
-
Lange Haftstrafen für Schleusungen von Chinesinnen zur Prostitution in Hessen
-
Girona bestätigt: Ter Stegen muss operiert werden
-
Thüringen: AfD scheitert mit Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Voigt
-
Moskau bekräftigt bei Ukraine-Gesprächen Anspruch auf Donbass
-
Telekom nimmt KI-Rechenzentrum in München in Betrieb
-
Mette-Marits Sohn gesteht "viel Sex, viel Drogen und viel Alkohol"
-
Bundesamt bremst Integrationskurse für Migranten aus
AOK: Eigenanteile für Pflegeheimplätze 21 Prozent höher als vor einem Jahr
Die Eigenanteile in der stationären Pflege sind einer Auswertung des AOK-Bundesverbands zufolge binnen eines Jahres kräftig gestiegen. Mitte November hätten die sogenannten einrichtungseinheitlichen Eigenanteile, die von den Pflegebedürften bezahlt werden müssen, im Schnitt um 21 Prozent über den Werten vor einem Jahr gelegen, teilte der Verband am Mittwoch mit. Im Durchschnitt müssten die Pflegebedürftigen pro Monat 2001 Euro aus eigener Tasche bezahlen.
Die Summe setzt sich den Angaben zufolge aus pflegebedingten Kosten von 697 Euro, Kosten für Unterkunft und Verpflegung von 836 Euro sowie Investitionskosten von 468 Euro zusammen. Der "seit mehreren Jahren zu beobachtende Kostenanstieg" in der stationären Pflege "spitzt sich damit nochmals zu", kommentierte der AOK-Bundesverband die Daten.
Eine Entlastung ergebe sich durch die Leistungszuschläge, die zu Beginn dieses Jahres eingeführt wurden, führte der Verband aus. Sie richten sich danach, wie lange jemand schon im Pflegeheim lebt. Bewohnerinnen und Bewohner, die bis zu einem Jahr in der Einrichtung leben, zahlen den Angaben zufolge nach Erhalt der Zuschläge durchschnittlich 1135 Euro selbst. Bei Menschen, die schon länger im Pflegeheim wohnen, fallen die Zuschläge höher aus.
Bei den Eigenanteilen gibt es den Angaben zufolge große regionale Unterschiede. Besonders niedrig fielen sie im Durchschnitt in Niedersachsen aus, in Baden-Württemberg seien sie besonders hoch.
Der AOK-Bundesverband verwies zur Erklärung des insgesamt starken Kostenanstiegs auf die neuen Tarifvorschriften in der Pflege. Seit dem 1. September müssen die Beschäftigten mindestens auf Tarifniveau entlohnt werden. "Aufgrund der Konstruktion der Pflegeversicherung als Teilleistungssystem werden etwa 60 Prozent der zusätzlichen Kosten infolge der höheren Löhne an die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen weitergereicht, den Rest trägt die finanziell ohnehin angeschlagene Soziale Pflegeversicherung über die neu eingeführten Zuschläge", erklärte die Vorstandsvorsitzende Carola Reimann.
Trotz der Anfang des Jahres eingeführten Leistungszuschlags-Regelungen hätten die von den Bewohnerinnen und Bewohnern selbst zu tragenden Pflegekosten jetzt wieder das Niveau von Ende 2018 erreicht. "Die Politik ist gefordert, hier wirksam gegenzusteuern", erklärte Reimann.
Eine Entlastung könne etwa dadurch erreicht werden, dass die Ausbildungskosten aus den Eigenanteilen der Pflegebedürftigen herausgenommen würden. Diese Maßnahme sei im Koalitionsvertrag vereinbart und solle "zeitnah umgesetzt werden".
Eine schnelle Umsetzung sei auch bei dem Vorhaben angezeigt, dass die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten der medizinischen Behandlungspflege übernehmen. Die AOK forderte außerdem, dass die Investitionskosten der Einrichtungen vollständig von den Ländern übernommen werden.
Reimann sagte voraus, dass sich das Problem der steigenden Eigenanteile vorerst noch verschärfen werde. Sie verwies auf die hohe Inflation - diese werde die Tariflöhne steigen lassen. "Diese Entwicklungen werden sich auch in höheren Preisen für die professionelle Pflege niederschlagen", erklärte Reimann. Auch bei den Pflegediensten werde es zu weiteren Kostensteigerungen kommen.
N.Esteves--PC