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Steinmeier und weitere Politiker würdigen verstorbenen Künstler Günther Uecker
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie weitere Vertreter aus Politik und Kirche haben den verstorbenen Materialkünstler Günther Uecker gewürdigt. Uecker habe zu den bedeutendsten Nachkriegskünstlern Deutschlands gehört und sei weltweit verehrt worden, erklärte Steinmeier am Mittwoch in Berlin. Kulturstaatsminister Wolfram Weiner (parteilos) bezeichnete Uecker als "Aushängeschild des Neubeginns der deutschen Kunst und Kultur" nach dem Zweiten Weltkrieg.
Uecker war am Dienstag im Alter von 95 Jahren gestorben. Er wurde 1930 in Wendorf im heutigen Mecklenburg-Vorpommern geboren, lebte aber seit den 50er Jahren in Nordrhein-Westfalen. Uecker war vor allem für seine Nagelbilder bekannt, nutzte aber auch andere Materialien für seine Kunst.
Immer wieder bezog er mit seinen Werken politisch Stellung. 1961 trat er der Künstlergruppe Zero bei, die den Verheerungen des Zweiten Weltkriegs Aufbruchstimmung und Leichtigkeit entgegensetzen wollte. Die Werkgruppe "Der geschundene Mensch", die er nach den fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992 schuf, wurde über die Jahre in 57 Ländern ausgestellt.
Uecker sei mit seinen Werken radikale Wege gegangen und habe vor allem mit seinen Nagelreliefs eine "Entgrenzung unserer Bildvorstellung" geschaffen, erklärte Steinmeier. "Es ist die Veränderung des Blickpunkts, den er den Betrachtern seiner Kunst abverlangte."
"Günther Uecker war ein Großmeister des Zusammenspiels von Hell und Dunkel, von Mustern und Strukturen, von Bewegungen und Dimensionen", erklärte Weimer in Berlin. Seine Arbeiten seien in mehr als 60 Ländern gezeigt worden, etwa 2012 im Iran, wo Uecker als erster westlicher Künstler nach der iranischen Revolution in Teheran ausgestellt hatte. Dieser künstlerische Austausch über Grenzen und Religionen hinweg sei Treiber von Ueckers unermüdlicher Schaffenskraft gewesen, erklärte Weimer.
"Nordrhein-Westfalen trauert um einen der wichtigsten und einflussreichsten Künstler der deutschen Nachkriegsgeschichte", erklärte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) in Düsseldorf. Uecker habe mit seinen Werken zu einer offenen und dynamischen Gesellschaft beigetragen. Sein künstlerisches Schaffen habe das internationale Ansehen des Kulturlands Nordrhein-Westfalen gesteigert, betonte Wüst.
Auch um Mecklenburg-Vorpommern habe sich Uecker verdient gemacht, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) in Schwerin. Seit der Deutschen Einheit habe er sich für Kulturdenkmale, Kunstsammlungen und künstlerische Initiativen im Nordosten eingesetzt. "Zuletzt haben wir im Dezember 2024 die von ihm gestalteten Kirchenfenster im Schweriner Dom der Öffentlichkeit übergeben", erinnerte Schwesig. Dabei habe sie Ueckers Verbundenheit mit seiner Heimat deutlich gespürt.
Mit den Kirchenfenstern lebe ein bleibendes Zeugnis von Ueckers Kunst und seinem Glauben im Schweriner Dom weiter, erklärte die evangelische norddeutsche Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt in Hamburg. "In großer Dankbarkeit für seine Verbundenheit mit dem Schweriner Dom bin ich in Trauer und Mitgefühl bei seiner Familie und allen, die um ihn trauern."
G.Teles--PC