-
UNO verurteilt Sklavenhandel als "schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit"
-
Prozess um Social-Media-Sucht: Instagram und Youtube sollen drei Millionen Dollar zahlen
-
Klimaschutzprogramm soll CO2-Ausstoß verringern - Umwelthilfe kündigt Klimaklage an
-
Erstmals Frau als geistliches Oberhaupt der Anglikanischen Kirche ins Amt eingeführt
-
Digitale Gewalt gegen Frauen: Appelle im Bundestag an Verantwortung aller
-
Sturz- und Protest-Chaos: Kanter Dritter bei Ronde van Brugge
-
Ehemaliger Google-Manager Matt Brittin wird neuer BBC-Chef
-
Iran weist US-Plan für Ende des Krieges laut Staatsfernsehen zurück
-
Sozialdemokratin Frederiksen nach Wahl in Dänemark mit Regierungsbildung beauftragt
-
SPD in Rheinland-Pfalz nimmt Einladung zu Sondierungsgesprächen mit CDU an
-
Trump beruft Zuckerberg und andere Tech-Chefs in Beirat
-
Ukrainische Drohnen in Lettland und Estland abgestürzt: Staaten äußern Verständnis
-
Afrika-Cup: Senegal zieht vor den CAS
-
US-Demokratin siegt in Wahlkreis um Trumps Residenz Mar-a-Lago
-
Schleusungen über Ärmelkanal: Verdächtigte in Nordrhein-Westfalen festgenommen
-
Gericht: Pauschale Regelung zu Freistellung nach Kündigung ist unwirksam
-
Staatsfernsehen: Iran weist US-Plan für Ende des Krieges zurück
-
Schwarzarbeit in Millionenumfang: Drei Festnahmen bei Razzia in Nordrhein-Westfalen
-
"Mehr arbeiten": Klingbeil skizziert Reformen und plant Aus für Ehegattensplitting
-
Merz stellt sich hinter umstrittenen Staatsminister Weimer
-
Nach Fund von Leiche in niedersächsischer Firma: Verdächtiger in Untersuchungshaft
-
Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Niedersachsen
-
Seniorin aus Sachsen verliert Schmuck für mehr als hunderttausend Euro an Betrüger
-
Merz sieht keine Notwendigkeit zu Taurus-Lieferung an Ukraine
-
Bayern: Anklage gegen 37-Jährigen wegen Tötung von Ehefrau mit Küchenmesser
-
Bundesregierung will Opfer im Strafprozess besser unterstützen
-
Merz verteidigt Streichung von Mitteln für Demokratieförderung
-
London und Paris wollen Gespräche zur Öffnung der Straße von Hormus ausrichten
-
Höhere Entgelte ab 2027: Tarifeinigung in der Chemie- und Pharmaindustrie erzielt
-
Standort der neuen EU-Zollbehörde: Brüssel entscheidet sich für Lille
-
Merz: "Explodierende Gewalt" hat mit Zuwanderung zu tun
-
Nach Tod von Angehörigem: Frau nimmt offenbar Kryptowährung für viele Millionen an sich
-
Hinweise zu möglichem Leistungsbetrug: Krankenkassen müssen Tippgeber nicht nennen
-
Dieselpreis im Wochenvergleich um 12,6 Cent gestiegen
-
Merz offen für höhere Pendlerpauschale - aber skeptisch bei Übergewinnsteuer
-
Klingbeil will Ehegattensplitting für künftige Ehen abschaffen
-
AC Schnitzer, wenn Kulttuner verstummen
-
Dänemark steht nach Parlamentswahl vor schwieriger Regierungsbildung
-
Berichte über US-Vorschlag an Iran für Kriegsende - Teheran dementiert erneut Gespräche
-
Feuer mit Millionenschaden in Ulmer Theaterlager: Haftstrafe für Brandstifter
-
Sozialbetrug und Steuerhinterziehung: Großrazzia bei Baufirmen in Norddeutschland
-
Klimaschutzprogramm: Acht Milliarden Euro mehr für Energiewende und Industrie-Umbau
-
Havertz ist zurück: "Ich fühle mich sehr, sehr gut"
-
Unternehmer ausgespäht: Mutmaßliche Russland-Spionin in Untersuchungshaft
-
Aicher verpasst Gesamtsieg - Shiffrin mit Rekord
-
Sportfördergesetz im Bundeskabinett beschlossen
-
Frankreichs Parlamentspräsidentin bereut Schweigeminute für getöteten Ultrarechten
-
Nach Mord mit 120 Messerstichen: Keine Sicherungsverwahrung für 30-Jährigen
-
Eine Tonne ungekühltes Hähnchenfleisch in Nordrhein-Westfalen beschlagnahmt
-
Book will keine "großen Ziele rausposaunen"
Anna Wintour tritt als "Vogue"-Chefredakteurin zurück
Viele verehren sie als Modepäpstin, andere fürchten ihre Launen: Nach 37 Jahren hört Anna Wintour als Chefredakteurin der US-Modezeitschrift "Vogue" auf. Die 75-Jährige wird jedoch weiterhin in leitender Funktion für den Verlag Condé Nast tätig sein und globale Redaktionsleiterin der "Vogue" bleiben, wie das Verlagshaus am Donnerstag mitteilte.
Die gebürtige Britin ist eine der einflussreichsten Figuren der Mode- und Magazinwelt. Die Leitung der US-"Vogue" übernahm sie 1988 und machte aus dem zu dem Zeitpunkt farblosen Magazin ein Machtzentrum der internationalen Modewelt, das Trends setzte und über Aufstieg oder Fall von Designern, Prominenten und Marken entschied. Nebenbei übernahm sie die Leitung der alljährlichen New Yorker Met-Gala und machte aus der Wohltätigkeitsveranstaltung ein gesellschaftliches Top-Ereignis.
Zu Wintours Markenzeichen gehören ihr Bob-Haarschnitt und die dunkle Sonnenbrille, mit denen sie bei den wichtigsten Modenschauen stets in der ersten Reihe sitzt. Einem großen Publikum auch abseits der Modewelt wurde sie bekannt durch den Film "Der Teufel trägt Prada" über eine tyrannische Magazinchefin, bei dem sie als Vorbild für die von Meryl Streep verkörperte Hauptfigur gedient haben soll.
Im Jahr 2017 wurde Wintour von der britischen Königin Elizabeth II. in den Adelsstand erhoben, im Februar zeichnete König Charles III. sie für ihre Verdienste mit einem Orden aus. Dabei versicherte Wintour dem König, sie habe keine Pläne, in den Ruhestand zu gehen.
Bei der Zeremonie in London nahm sie auch ihre charakteristische Sonnenbrille ab, um die Auszeichnung entgegenzunehmen. Diese helfe ihr "zu sehen und nicht zu sehen", sagte Wintour der BBC über ihr berühmtes Accessoire: "Sie hilft mir, gesehen zu werden und nicht gesehen zu werden. Ich würde sagen, sie ist eine Requisite."
Ein sehr kritisches Verhältnis wird Wintour zu US-Präsident Donald Trump nachgesagt. Während der Corona-Pandemie hatte sie sich "entsetzt" über Trumps Krisenmanagement geäußert und sich für seinen späteren Nachfolger Joe Biden stark gemacht. Dieser verlieh ihr vor seinem Ausscheiden aus dem Amt im Januar die Freiheitsmedaille des Präsidenten, die höchste zivile Auszeichnung in den USA.
Trotz ihres Rückzugs als Chefredakteurin der US-"Vogue" wies der Verlag Condé Nast Spekulationen über einen Ruhestand zurück. Wintour werde weiterhin Magazine wie "Vogue", "Vanity Fair" oder "GQ" betreuen, hieß es. "Ich werde mich ganz auf die globale Führung konzentrieren und mit unserem Team brillanter Chefredakteure auf der ganzen Welt zusammenarbeiten", sagte Wintour der "New York Times" zufolge bei einer Mitarbeiterversammlung.
J.V.Jacinto--PC