-
Erdogan-Rivale Imamoglu weist Spionagevorwürfe vor Gericht in Istanbul zurück
-
Zwei Passagiere nach Evakuierung von Kreuzfahrtschiff positiv auf Hantavirus getestet
-
EU sieht Anzeichen für Verschiebung der Kräfteverhältnisse im Ukraine-Krieg
-
Griechenland will Teil seiner EU-Schulden früher als erwartet zurückzahlen
-
Erstes offizielles Beatles-Museum in London soll 2027 eröffnet werden
-
SNC Scandic Coin: поєднання реальних активів та цифрової функціональності
-
Sarkozy-Prozess: Verurteilung wegen krimineller Vereinigung gefordert
-
Festnahme in Hamburg: Jugendlicher soll islamistischen Bombenanschlag geplant haben
-
Schüsse am Rande von Dinner mit Trump: Verdächtiger plädiert auf nicht schuldig
-
EU einigt sich auf Sanktionen gegen gewalttätige israelische Siedler
-
EU einigt sich auf Sanktionen gegen gewalttätge israelische Siedler
-
Pflegereform: Breite Kritik an Kürzungsplänen der Bundesregierung
-
Gericht: Betreiberin von Coronatestzentren muss vier Millionen Euro zurückzahlen
-
EM-Finalschiedsrichter Letexier pfeift Freiburg im Endspiel
-
Finanzministerium: KI-Cyberattacken könnten sich auf Finanzstabilität auswirken
-
"Eine Ehre": Siebert leitet Finale der Champions League
-
17-Jähriger wegen Vorbereitung von Sprengstoffanschlag in Hamburg festgenommen
-
Polizisten retten Entenküken von Bundesstraße in Baden-Württemberg
-
Zukunft der 1000-Euro-Prämie offen - Koalitionsausschuss tagt Dienstag
-
Iranische Behörden beschlagnahmen Besitz von regierungskritischem Fußballstar Karimi
-
Sprengung von Kühltürmen von Atomkraftwerk Grafenrheinfeld gestört: Strafe abgemildert
-
Grüne dringen statt Entlastungsprämie auf Senkung der Stromsteuer
-
Weltkriegsbombe in Köln entschärft: 4400 Menschen und Klinik betroffen
-
Tauben mit Nadeln verletzt und getötet: Ermittlungen gegen 65-Jährigen in Freiburg
-
Angespannte Finanzlage: MDR produziert für drei Jahre keine neuen "Tatort"-Folgen
-
Von wegen Landlust: Forscher sehen keinen neuen Trend zum Umzug aufs Land
-
Hantavirus: Zwei Passagiere nach Evakuierung von Kreuzfahrtschiff positiv getestet
-
Premiere: "Chip im Ball" beim Pokalfinale
-
Pariser Pont Neuf wird zur Höhle: Installation des Künstlers JR
-
Kindschaftsrecht: Hubig will Umgangsrecht bei häuslicher Gewalt einschränken
-
Macron ruft zu mehr europäischen Investitionen in Afrika auf
-
Rheinmetall und Telekom wollen gemeinsam Drohnen-Schutzschirm entwickeln
-
Vor Koalitionsausschuss ruft Söder zu "mentalen Aufräumarbeiten" auf
-
Baden-Württemberg: Grüne und CDU besiegeln gemeinsame Regierung
-
Philippinen: Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Duterte eingeleitet
-
Europäer reagieren skeptisch auf Putins Vorschlag für Schröder als Ukraine-Vermittler
-
Liebesakt an Brunnen auf Einkaufsmeile löst Polizeieinsatz in Frankfurt am Main aus
-
Trainer-Comeback für Löw "eher unwahrscheinlich"
-
Verbände fordern Qualitätsstandards für frühkindliche Bildung
-
Starmer kündigt nach Labour-Wahldebakel engere Beziehungen zur EU an
-
Jablonski leitet Pokalfinale
-
SPD in Rheinland-Pfalz benennt Personal für neue Landesregierung
-
Wirtschaftsministerin Reiche will bessere Bedingungen für Öl-Raffinerien
-
DGB-Chefin Fahimi wehrt sich gegen Angriffe auf Sozialstaat und Arbeitnehmerrechte
-
Polizeieinsatz wegen rechtsextremen Konzerts in Thüringen - Platzverweise
-
Tödlicher Unfall durch betrunkenen Autofahrer: Geldstrafe für Polizisten in Lübeck
-
Wirtschaftsweiser Felbermayr fordert Steuerentlastung für mittlere Einkommen
-
Frankfurt holt Krumbiegel aus Turin
-
Nach Schuss aus Selbstschussanlage in Sachsen-Anhalt: Haftbefehl gegen 43-Jährigen
-
Iran-Krieg: Trump nennt Teherans Antwort auf US-Vorschlag "vollkommen inakzeptabel"
Trotz Krebs will sich Gottschalk am Samstag vom Fernsehpublikum verabschieden
Thomas Gottschalk will auch nach Bekanntwerden seiner Krebsdiagnose noch einmal auf die große Fernsehbühne: Gottschalk werde Samstagabend wie geplant und "auf ausdrücklichen Wunsch" an der Show "Denn sie wissen nicht, was passiert" teilnehmen, teilte der Sender RTL am Montag mit. Die 75-Jährige Showmaster-Legende hatte in der "Bild"-Zeitung seine Krebs-Erkrankung öffentlich gemacht. "Mein Krebs gilt leider als besonders aggressiv", sagte er dem Blatt.
Bei der Bambi-Verleihung und beim österreichischen Medienpreis Romy machte Gottschalk zuletzt einen verwirrten Eindruck, was Diskussionen über seine Geisteskraft auslöste. Gottschalk erklärte die misslungenen Auftritte nun mit den starken Schmerzmitteln - darunter Opiate - die er wegen seiner Krebserkrankung nehmen muss.
Gottschalk wurde durch die ZDF-Show "Wetten, dass..?" zum erfolgreichsten deutschen Fernsehmoderator. Nach dem Aus der Show trat er in verschiedenen Formaten auf. Dazu zählte auch "Denn sie wissen nicht, was passiert", wo er zusammen mit Günther Jauch und Barbara Schöneberger seit 2018 bei RTL ein Team bildet.
Gottschalk hatte schon im Mai angekündigt, sich dort am Nikolaustag von der Samstagabendunterhaltung zu verabschieden. Trotz seiner schweren Erkrankung hält er daran fest, wie RTL mitteilte. Die Sendung solle allerdings nicht live, sondern zeitversetzt ausgestrahlt werden - dies eröffnet die Möglichkeit, Teile aus der Show zu schneiden.
Gottschalk hatte die Krebserkrankung öffentlich gemacht, nachdem er zuletzt bei der Bambi-Verleihung und auch bei der Verleihung des Medienpreises Romy angeschlagen wirkte. Er habe wegen eines seltenen, bösartigen Tumors bereits zwei Mal jeweils über viele Stunden operiert werden müssen, sagte er der "Bild"-Zeitung. Dem Bericht zufolge handelt es sich bei Gottschalks Krebs um ein Epitheloides Angiosarkom. Dies sei ein seltener, bösartiger Tumor, der von den Zellen der Blutgefäße ausgehe.
Nach dem vierzehntägigen Krankenhausaufenthalt gönnte sich Gottschalk demnach keine Ruhe, nahm Mitte November an der Bambi-Verleihung teil und irritierte dort bei einer Preisverleihung an US-Superstar Cher mit verschiedenen Aussagen. Im Nachhinein sei ihm klar geworden, dass die starken Schmerzmittel, die er auf Anweisung der Ärzte nehmen musste, Grund für seine Verwirrung waren, sagte Gottschalk der "Bild". Dennoch trat er am vergangenen Freitag auch bei der Romy-Verleihung auf und sorgte erneut für Spott und Häme.
"Das war für mich die Hölle, weil ich ja die Wahrheit kenne", sagte Gottschalks Frau Karina der "Bild". "Am liebsten hätte ich jeden angeschrieben: Nein, es geht uns nicht gut. Vor allem Thomas geht es nicht gut. Er ist schwer krank". Sie dürfe den Gedanken gar nicht zulassen, wie schlecht die Heilungschancen bei dieser Krankheit seien, so Gottschalks Ehefrau.
Im Internet wurden nach dem Bekanntwerden der Krankheit zahlreiche Genesungswünsche veröffentlicht, von Fans aber auch etwa von Politikern. So schrieb Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) auf X, sie wünsche Thomas Gottschalk und seiner Familie von Herzen alles Gute und vor allem Kraft und Zuversicht im Kampf gegen den Krebs. Schwesig war 2019 selbst an Brustkrebs erkrankt.
Der frühere Verteidigungsminister und CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg veröffentlichte neben guten Wünschen auch Kritik am Umgang mit Gottschalk. Seine Causa lege offen, wie sehr die Tugenden Maß und Milde unter Druck geraten seien, schrieb er im Onlinedienst Linkedin. Zuerst habe es Häme über die jüngsten Auftritte von Gottschalk gegeben, jetzt gebe es eine "Hashtag-Reue" nach der Krebsdiagnose.
Der wie Gottschalk aus Franken stammende Guttenberg schrieb in dem Beitrag, Gottschalk sei sein Freund. Gottschalks viel diskutierter Auftritt bei der Bambi-Verleihung verrate viel über eine Republik, die vergessen habe, etwas auszuhalten, ohne sofort zu richten.
"Maß bedeutet, einen misslungenen Auftritt einzuordnen - als Patzer, nicht als Untergang", schrieb Guttenberg. "Milde bedeutet, die Möglichkeit mitzudenken, dass man nicht alle Umstände kennt: Krankheit und biographische Brüche, die gerade nicht ins Rampenlicht gehören."
C.Cassis--PC