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Indien präsentiert antike Edelsteine mit Verbindungen zu Buddha
In Indien sind in der Kolonialzeit entdeckte, mit Buddha in Verbindung stehende Edelsteine erstmals öffentlich präsentiert worden. Das indische Kulturministerium teilte am Samstag mit, es sei das erste Mal, dass die Edelsteine gezeigt würden, seit sie nach britischen Ausgrabungen 1898 weltweit verstreut worden seien. Die Ausstellung sei ein "historisches Ereignis".
Es wird angenommen, dass die Steine gemeinsam mit Reliquien Buddhas in Nordindien bestattet worden waren. Die Sammlung aus mehr als 300 kostbaren Steinen und Schmuckstücken wurde nun in Neu Delhi präsentiert. Premierminister Narendra Modi, der die Ausstellung eröffnete, sprach von einem "sehr besonderen Tag" für all jene, die sich für die Geschichte und Kultur Buddhas interessierten.
Es wird angenommen, dass die als heilig geltenden Edelsteine aus der Zeit um 200 v. Chr. stammen. Sie wurden 1898 vom britischen Archäologen William Claxton Peppe in Piprahwa im Bundesstaat Uttar Pradesh ausgegraben. Der größere Teil ging damals an die britischen Kolonialbehörden, doch bewahrte Peppe seinerseits einen Schatz auf.
Im Mai 2025 bot dessen Urenkel, Chris Peppe, die Edelsteine zum Verkauf an. Sie wurden vom Aktionshaus Sotheby's in Hongkong mit einem Startgebot von 1,2 Millionen Dollar (rund eine Million Euro) angeboten.
Die Auktion wurde jedoch abgesagt, nachdem das indische Kulturministerium eine gerichtliche Verfügung geltend gemacht hatte, wonach die Juwelen als "unverkäufliches religiöses und kulturelles Erbe Indiens und der weltweiten buddhistischen Gemeinschaft" anzusehen sind. Die Edelsteine wurden daraufhin von einem indischen Konzern in Zusammenarbeit mit der Regierung in Neu Delhi zu einem nicht genannten Preis aufgekauft.
G.Machado--PC