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Bundesregierung hofft nach Trump-Äußerungen auf verschärften Kurs gegen Russland
Die Bundesregierung hat die mögliche Kurskorrektur von US-Präsident Donald Trump in der Ukraine-Politik begrüßt. Die Äußerungen Trumps "geben uns Anlass zur Hoffnung, dass wir intensiviert jetzt nochmal über das Thema sprechen können", sagte Regierungssprecher Steffen Kornelius am Mittwoch in Berlin. Die deutsche Regierung wirke seit Wochen und Monaten gemeinsam mit den europäischen Partnern auf eine Verschärfung des Sanktionsregimes gegen Russland hin.
Trump hatte zuvor die Ansicht geäußert, dass die Ukraine das gesamte von Russland besetzte Gebiet zurückerobern könne. Früher hatte der US-Präsident wiederholt argumentiert, die Ukraine müsse Territorium an Russland abgeben, um den Krieg zu beenden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüßte Trumps Worte nun als "große Kehrtwende".
Auch in Berlin seien die Äußerungen "sehr aufmerksam zur Kenntnis genommen" worden, sagte Regierungssprecher Kornelius. Die US-Regierung habe damit eine "klare Linie" vorgegeben. Die Aussagen entsprächen dem Ziel der Bundesregierung, darauf hinzuzwirken, "dass der Druck auf den Aggressor Russland hoch bleibt und zunimmt".
Der Sprecher betonte: "Der Weg in Richtung eines Friedens wird momentan von allen eingeschlagen - nur nicht von Wladimir Putin."
A.Magalhes--PC