-
Souverän zum Happy End: Rodlerin Taubitz gewinnt Olympia-Gold
-
Gewerkschaften rufen für Donnerstag zu Streik bei Lufthansa auf
-
Heraskewytsch will verbotenen Helm im Wettkampf tragen
-
DEB-Routinier Müller: "Ich akzeptiere die Entscheidung"
-
Bundeskabinett befasst sich mit EU-Regeln für Künstliche Intelligenz
-
Treffen mit De-facto-Herrscher und Fußball: Prinz William besucht Riad
-
US-Handelsminister Lutnick räumt Besuch auf Epstein-Insel ein
-
Taubitz auf Goldkurs - Drama um Fräbel
-
Treibstoffkrise: Auswärtiges Amt rät von nicht notwendigen Reisen nach Kuba ab
-
Fußballspieler Ribéry will Anzeige wegen Dokument in Epstein-Akten erstatten
-
Grünes Licht aus Brüssel: Google darf Cyber-Sicherheitsfirma Wiz übernehmen
-
Bundesozialgericht: Immer mehr und längere KI-generierte Klagen
-
Prozess um mehr als 120 verwahrloste Hunde: Bewährung für Frau in Sachsen-Anhalt
-
Verluste bei Modemarke Gucci sorgen für Gewinneinbruch bei Luxuskonzern Kering
-
Stadt Dortmund darf nach Abschleppen keine Extragebühr für Kostenbescheid verlangen
-
Franzose in U-Haft: 89 Jugendliche in Deutschland und anderen Ländern missbraucht
-
Russland kündigt Einschränkungen bei Nutzung von Telegram an
-
Hamburg: Bauarbeiter stirbt nach Sturz von rund fünf Meter hohem Gerüst
-
Betrug mit Coronatests in Millionenhöhe: Fast dreieinhalb Jahre Haft in Hannover
-
Kaputte Medaillen: Organisatoren der Olympischen Winterspiele bieten Reparatur an
-
Kauft Lauch: Französische Supermärkte unterstützen Gemüsebauern
-
Säugling stirbt in Berlin nach Infektion mit Meningokokken
-
Trotz Beitragsschulden: Krankenkasse darf Kinderzimmer nicht durchsuchen
-
Einzel: Nawrath verpasst Medaille knapp
-
Team-Kombi: Aicher und Weidle-Winkelmann holen Silber
-
Arcelormittal bestätigt Plan für Bau von elektrischem Hochofen in Dünkirchen
-
Vorschläge der Regierung zum Klimaschutz - Umwelthilfe nennt Programm unzureichend
-
Online-Sicherheit für Jugendliche: Plattformbetreiber im Fokus
-
IOC verbietet Olympia-Athletem Helm mit Abbildungen im Krieg getöteter Ukrainer
-
Mecklenburg-Vorpommern: 57-Jähriger stirbt bei Arbeiten an Lastwagenanhänger
-
US-Abgeordnete kritisieren Schwärzung von Namen in Epstein-Akten "ohne ersichtlichen Grund"
-
Baden-Württemberg: 37-Jähriger erschießt Ehefrau auf offener Straße
-
Verbände zu Dunkelfeldstudie: Ausmaß der Gewalt ist ein Schock
-
US-Regierung will Verurteilung von Trumps früherem Chefstrategen Bannon aufheben
-
EU-Parlament beschließt neue Kennzeichnung für alkoholfreie Weine
-
Copernicus: Januar 2026 war trotz regionaler Kältewellen fünftwärmster Januar überhaupt
-
Autoindustrie warnt vor Arbeitsplatzverlust in Deutschland - und fordert Reformen
-
Zwei Tote an Silvester in Bielefeld: Mutmaßlicher Feuerwerksverkäufer festgenommen
-
Mercosur-Abkommen: EU-Parlament verabschiedet Schutzregelung für Bauern
-
Tarifverhandlungen mit Lokführergesellschaft: Bahn legt erstes Angebot vor
-
Bahn-Betriebsräte fordern Konsequenzen aus Angriff auf Zugbegleiter
-
EU-Parlament beschließt Klimaziel für 2040
-
Frau wirft Mette-Marits Sohn in Prozess "Alptraum"-Vergewaltigung vor
-
Pannen von Sportchef bei Olympia-Eröffnung: Italienische Journalisten streiken
-
Baerbock in Straßburg: Internationale Ordnung "wird angegriffen"
-
Mord an 18-Jährigem in Bayern: Urteil gegen Ehepaar rechtskräftig
-
Mindestens 89 Jugendliche missbraucht: 79-Jähriger in Frankreich in U-Haft
-
KI-Firma OpenAI beginnt mit Werbeanzeigen bei ChatGPT
-
Dunkelfeldstudie zeigt: Nur Bruchteil von Partnerschaftsgewalt wird angezeigt
-
ARD-Recherche belastet DESG-Präsident Große
Trump und sein schwarzer Filzstift: Stoltenberg enthüllt Hintergründe aus Nato-Zeit
Der ehemalige Nato-Generalsekretär und derzeitige norwegische Finanzminister Jens Stoltenberg hat in seinen Memoiren aus dem Nähkästchen geplaudert und unter anderem enthüllt, wie er US-Präsident Donald Trump während des Nato-Gipfels 2018 besänftigte. In dem am Montag in Oslo vorgestellten Buch schreibt Stoltenberg, Trump habe damals angesichts der von ihm als zu gering betrachteten Verteidigungsausgaben der übrigen Verbündeten gedroht, das Gipfeltreffen in Brüssel zu verlassen.
"Ich verlasse dieses Treffen, ich habe keinen Grund zu bleiben", zitiert Stoltenberg Trump. Der US-Präsident sei insbesondere über Deutschland verärgert gewesen, das unter der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weit vom verabredeten Nato-Ziel entfernt war, mindestens zwei Prozent seines Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben.
Der damalige niederländische Regierungschef und aktuelle Nachfolger Stoltenbergs bei der Nato, Mark Rutte, versuchte Trump dem Bericht zufolge zu besänftigen: Er präsentierte ihm kurzerhand eine hastig zusammengestellte Zahl von 33 Milliarden Euro, die angeblich den zusätzlichen europäischen Verteidigungshaushalt darstelle.
Was dann geschah, beschreibt Stoltenberg in seinem Buch so: "Nach einer Weile zog Trump den schwarzen Filzstift hervor, den er stets bei sich trug, schrieb ein paar Worte auf einen Zettel und reichte ihn mir." Auf dem Zettel stand demnach: "Herr Generalsekretär, wenn Sie sagen können, dass die Nato-Verbündeten ihre Verteidigungsausgaben dank mir deutlich erhöht haben, denke ich, dass wir zu einer Einigung kommen können."
Stoltenberg tat wie gewünscht - und ermöglichte es Trump damit, einen persönlichen Sieg zu verkünden, wodurch die Gefahr eines Nato-Austritts der USA gemindert wurde.
Stoltenberg war zehn Jahre lang Nato-Generalsekretär, bevor er 2024 sein Amt niederlegte. Sein Nachfolger Rutte wurde im ersten Jahr seiner Amtszeit seinem Ruf als Trump-Flüsterer bereits gerecht: Trumps zunächst als lächerlich wahrgenommener Forderung, die Nato-Länder müssten ihre Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts erhöhen, kam Rutte mit einem Rechentrick nach: Beim Nato-Gipfel in Den Haag im Juni verpflichteten sich die Mitgliedstaaten, bis 2032 jeweils 3,5 Prozent ihres BIP für Verteidigung und 1,5 Prozent für verteidigungsrelevante Ausgaben auszugeben.
Trump konnte sich in Den Haag erneut als Sieger darstellen, wurde von Rutte gar als "Papa" der Weltpolitik geadelt, und die USA bekräftigten ihr Bekenntnis zum transatlantischen Verteidigungsbündnis - ganz offiziell und nach bisherigen Erkenntnissen ohne geheime Filzstiftnachrichten.
X.M.Francisco--PC