-
Bundesregierung sieht keinen Anlass für Nachforschungen zum Fall Epstein
-
Japanische Regierungschefin kündigt nach Wahlsieg "bedeutenden Politikwechsel" an
-
Kassenbeiträge auf alle Einkommensarten: Widerstand in Union gegen SPD-Vorschlag
-
Hubig will mehr Mieterschutz noch in diesem Jahr - Haus & Grund kritisiert Pläne scharf
-
Israels Präsident in Sydney: Polizei setzt Pfefferspray gegen Demonstranten ein
-
Gericht: Kein Anspruch auf Schmerzensgeld nach verabredeter Prügelei
-
Nach Wahlsieg: Thailändischer Regierungschef bereitet sich auf Koalitionsverhandlungen vor
-
Unterstützung von Linksextremismus: Iraner wird nicht eingebürgert
-
Gericht: Näherungsverbot auch Monate nach häuslicher Gewalt noch durchsetzbar
-
Befragung: Mittelstand setzt wegen Trump vermehrt auf Deutschland und Europa
-
Sabotagepläne: Anklage gegen dritten mutmaßlichen Russland-Spion
-
Nach geplatzter Fusion: Frauen auf Kurs Richtung Männermodell
-
TÜV-Report: Abblendlicht und Bremsen sind häufigste Mängel bei Hauptuntersuchung
-
Prinz William und Kate "tief betroffen" über jüngste Epstein-Enthüllungen
-
Tote Frau in Berliner Park entdeckt - Tatverdächtiger festgenommen
-
US-Kongress will Epstein-Komplizin Maxwell vernehmen
-
Betrug bei Deutsch- und Einbürgerungstests: Mehrere Festnahmen
-
Union lehnt SPD-Forderung nach Kassenbeiträgen auf alle Einkommensarten ab
-
Wirtschaftsfaktor Karneval: Fünfte Jahreszeit bringt zwei Milliarden Euro Umsatz
-
EU-Kommission: Meta muss auf Whatsapp konkurrierende KI-Anbieter zulassen
-
Mann in Neumünster auf offener Straße getötet
-
Musk: SpaceX legt Fokus künftig auf den Mond
-
Faschingsferien: ADAC erwartet viel Verkehr und Stau an Wochenende
-
Olympia-Medaillen mit Sollbruchstelle
-
Anschlag auf russischen General: Tatverdächtiger hat laut Geheimdienst gestanden
-
Getötete 75-Jährige in München: Tatverdächtiger psychiatrisch untergebracht
-
Grüne warnen vor ausländischer Einflussnahme auf Wahlen in Deutschland
-
Elektroindustrie verzeichnet deutliches Auftragsplus zum Jahresende
-
Gemäßigter Sozialist Seguro gewinnt Präsidenten-Stichwahl in Portugal
-
Bund hat 2025 über 481 Millionen Euro für Microsoft-Lizenzen ausgegeben
-
"Die Seahawks quälen Maye": US-Pressestimmen zum Super Bowl
-
Machado: Freigelassener venezolanischer Oppositioneller von bewaffneten Männern verschleppt
-
Loch lässt Zukunft offen: "Schaue von Jahr zu Jahr"
-
Unionsfraktion gegen SPD-Forderung nach Kassenbeiträgen auf alle Einkommensarten
-
Bayern "extrem froh" über "Schlüsselspieler" Díaz
-
VAR-Wirbel in Köln: "Ich kann darüber nur lachen"
-
Nach Bronze-Coup: Biathleten wollen "auf Welle weitersurfen"
-
Olympia-Zuschauerin Armbruster: "Darf meinen Traum nicht leben"
-
Super Bowl: Seahawks gewinnen Field-Goal-Festival
-
Kuba setzt Betankung von Flugzeugen für einen Monat aus
-
Nach Scheitern bei Bundestagswahl 2025: BSW stellt Wahlprüfungsbeschwerde vor
-
Hongkonger Gericht verurteilt Demokratie-Aktivisten Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft
-
Trump gratuliert Japans Regierungschefin Takaichi zum Wahlsieg
-
Innenminister Dobrindt kündigt neue Befugnisse für Verfassungsschutz an
-
Mexiko entsendet zwei Schiffe mit Hilfslieferungen nach Kuba
-
Das britische Unternehmen Vesalic Limited tritt mit einer bahnbrechenden Entdeckung eines potenziellen Nicht-ZNS-Auslösers von Motoneuronerkrankungen, darunter ALS, und neuartigen therapeutischen und diagnostischen Möglichkeiten aus der Anonymität hervor
-
Bosnien: Wiederholungswahl in serbischer Teilrepublik bestätigt Sieg von Dodik-Vertrautem
-
Trump kündigt Besuch von Chinas Präsident Xi im Weißen Haus am Jahresende an
-
Zwei Oppositionelle und Machado-Verbündete in Venezuela aus Gefängnis entlassen
-
Malinin springt zum Sieg: USA gewinnen Gold im Teamwettbewerb
Erstes Interview als Ex-Kanzler: Scholz lobt Trump für Gaza-Friedensplan
Altbundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat US-Präsident Donald Trump für dessen diplomatische Bemühungen bei der Verhandlung eines Friedensplans im Nahen Osten gelobt. "Der große Druck, den der amerikanische Präsident auf alle Beteiligten ausgeübt hat, hat dazu beigetragen, dass es zu dieser Waffenstillstandssituation in Gaza gekommen ist und dass die Geiseln freigelassen worden sind", sagte Scholz laut Angaben vom Sonntag im Podcast "Kaffee und Fluchen" des Forums Studopolis.
Scholz betonte darin mit Blick auf den Krieg im Gazastreifen, dass "alles am 7. Oktober mit dem Angriff der Hamas auf Israel begonnen" habe. Es sei ein "großer Fortschritt, dass die Waffen nun schweigen und eine Perspektive für die Zivilbevölkerung in Gaza entsteht".
Scholz plädierte für eine Zweistaatenlösung im Nahen Osten. "Am Ende muss es einen Staat für die Palästinenser geben. (...) Man braucht die Hoffnung, in einem Land leben zu können, das man selbst regiert." Zugleich betonte er, auch bei den arabischen Staaten sei "ein großer Wille nach Frieden vorhanden".
Der ehemalige Bundeskanzler gab in dem Podcast erstmals ein größeres Interview nach dem Ende seiner Amtszeit im Mai und äußerte sich zu außen- und innenpolitischen Themen. Scholz berichtete etwa von Telefonaten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Diese seien im Ton "höflich" gewesen, sagte Scholz. Dennoch habe jeder gewusst, "was man voneinander zu halten hat".
Scholz sei "fest davon überzeugt", dass Putin den Krieg in der Ukraine lange geplant habe und der Angriff keine spontane Entscheidung gewesen sei. "Sicherheitspolitisch gab es für diesen Krieg keinerlei Begründung. Das ist blanker Imperialismus", sagte Scholz.
Mit Blick auf die Wehrdienst-Debatte in Deutschland zeigte sich Scholz optimistisch, dass sich genügend Freiwillige für den Dienst finden. "Wenn alle jungen Leute angeschrieben werden und alle Männer antworten müssen, ist es plausibel, dass sich genügend finden, die Wehrdienst leisten wollen (...)Ich bin da ganz zuversichtlich", sagte Scholz.
Die Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011 unter seiner Vorgängerin Angela Merkel (CDU) kritisierte Scholz rückblickend. "Wir haben eine Wehrpflicht in Deutschland, sie ist im Grundgesetz verankert(...)", sagte er. "Die aktive Heranziehung junger Männer zum Wehrdienst wurde unter der CDU/CSU/FDP-Regierung beendet – ich habe diese Entscheidung damals nicht verstanden."
P.Queiroz--PC