-
Medien: Harry und Meghan sind mit ihren Kinder nach Großbritannien zurückgekehrt
-
BSW in Thüringen stellt klar: Fraktion stimmt gegen Misstrauensvotum von AfD
-
Mehr und günstigere Fernwärme: Gesetzespaket soll Versorgern und Verbrauchern helfen
-
Jugendtrainer in Bayern soll mindestens zwei Kinder missbraucht haben
-
Social-Media-Sucht: Instagram und Facebook führen Zeitsperren für Teenager ein
-
Epstein-Affäre: Frankreich wegen verzögerter Ermittlungen verklagt
-
Selenskyj besucht ukrainische Soldaten an der Front
-
Social-Media-Sucht: Meta zahlt Bundesstaaten in Vergleich 16 Milliarden Dollar
-
Menschenverachtende Posts: Universitätsklinikum Rostock stellt Oberarzt frei
-
Silvesterrakete in Berliner Wohnung geschossen: Neue Verhandlung gegen Influencer
-
Iran bezeichnet US-Wirtschaftsdruck als wirkungslos - weitere Gespräche zu Hormus
-
Mehr und günstigere Fernwärme: Bundeskabinett verabschiedet Gesetz
-
Merz hält an Aus für "Rente mit 63" fest - Kabinett beendet Klausur
-
Überschwemmungen in Nepal: Mindestens 19 Tote - Hunderte Touristen vermisst
-
Mann soll Ehefrau in Rheinland-Pfalz in Auto getötet haben - Anklage
-
Einnahmen aus Erbschaft- und Schenkungsteuer gestiegen - Kritik an Steuererlassen
-
Trauer um Country-Ikone Dolly Parton eint Menschen in den USA
-
Frau vor Augen von Sohn ermordet: Berliner Urteil gegen Ehemann rechtskräftig
-
Professorin will Mäuse aneinander nähen: Kölner Gericht bestätigt Verbot
-
Medien: Prinz Harry mit Familie nach Großbritannien heimgekehrt
-
VW-Chef Blume stellt Belegschaft in Emden auf Einschnitt ein - Schließung möglich
-
FIFA-Machtkampf: Boykott-Drohung der UEFA wohl vom Tisch
-
Sächsischer Munitionsskandal: Vorwürfe gegen Schießtrainer werden neu geprüft
-
Klingbeil: Kabinett wird Reform der Einkommensteuer kommende Woche beschließen
-
Merz will an Abschaffung von "Rente mit 63" festhalten
-
Behörden: Nach Überschwemmungen in Nepal 384 Touristen vermisst
-
Verwirrung um Zuckersteuer: Doch keine Abgabe auf Getränke mit Süßstoff
-
Kreml: CIA-Chef Ratcliffe bei Moskau-Besuch in Kontakt mit russischen Geheimdiensten
-
Merz sieht Verantwortung für Hitzeschutz bei Ländern: Es mangelt nicht an Geld
-
Hoeneß bestätigt: Undav neuer VfB-Kapitän
-
Angriffe auf deutsche Wirtschaft: Spur führt häufiger zu ausländischen Geheimdiensten
-
Urteil: Kleingärtnerin muss Parzelle wegen illegalen Schuppens zurückgeben
-
Ausnahmeregeln für Käseproduzenten in Frankreich wegen Dürre
-
FC Bayern: Palhinha wechselt zu Benfica
-
Flugbegleiterin in Frankreich: Brustkrebs als Berufskrankheit anerkannt
-
Für 100 Millionen Euro: ManCity verpflichtet Jungstar Bouaddi
-
14 Säuglinge sterben bei Brand auf Entbindungsstation in Pakistan
-
Klimaphänomen El Niño: Auch Panama und El Salvador rufen Dürre-Alarm aus
-
Schwesig will nicht SPD-Chefin werden - Rückendeckung für Bas und Klingbeil
-
Datenschützer gehten wegen "Schattendatenbank" gegen Schufa vor
-
Nach Infektion mit Malaria: Beschäftigter von Frankfurter Flughafen gestorben
-
Klingbeil: Zuckersteuer soll doch nicht für Getränke mit Süßstoff gelten
-
SpaceX plant neuen Weltraumbahnhof für Starship-Raketen in Louisiana
-
Gegen Rassismus und für Demokratie: Migranten in Sachsen-Anhalt schließen Geschäfte
-
Auto-Expertin Keim sieht Chancen für VW - Stellenabbau unvermeidlich
-
Mutmaßlicher Dreifachmord in Bayern: Prozess gegen 38-Jährigen ab Oktober
-
Prozess gegen Meta: US-Tech-Konzern bemüht sich laut Medienbericht um Vergleich
-
FIFA-Machtkampf: Europäische Topligen gegen Infantino
-
Watzke plädiert: "Neuem" BVB "Geduld entgegenbringen"
-
Rias-Bericht: Neuer Höchststand bei antisemitischen Vorfällen in Thüringen
USA beschlagnahmen Öltanker: Venezuela spricht von "Diebstahl"
Die Einnahme eines Öltankers durch US-Soldaten vor der Küste Venezuelas hat den Konflikt zwischen beiden Ländern massiv angeheizt. Venezuela warf der US-Regierung am Mittwoch (Ortszeit) "Diebstahl" vor. Nach US-Angaben wurde der beschlagnahmte Tanker illegal zum Transport "sanktionierten Öls aus Venezuela und dem Iran" genutzt. Die "Skipper" hatte nach Angaben des Informationsdienstes Marinetraffic rund 1,1 Millionen Barrel Rohöl an Bord.
Das venezolanische Außenministerium warf den USA einen "Akt internationaler Piraterie" vor. Venezuela ist Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und hat die größten Erdölreserven der Welt. Bereits in Trumps erster Amtszeit (2017 bis 2021) hatten die USA Sanktionen gegen den Ölsektor Venezuelas verhängt. China ist seitdem der größte Ölkunde des südamerikanischen Landes.
Der Tanker ist nach US-Angaben Teil der sogenannten Schattenflotte, die weltweit sanktioniertes Öl schmuggelt. Das Schiff war laut Medienberichten seit 2022 mit US-Sanktionen belegt, das Außenministerium in Washington begründete sie demnach mit Verbindungen zum Iran und zu pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon. Die "Skipper" war Berichten zufolge nach Kuba unterwegs, als die USA den Tanker beschlagnahmten.
Präsident Donald Trump hatte den äußerst ungewöhnlichen Vorgang am Mittwoch im Weißen Haus angekündigt: "Wir haben gerade einen Tanker vor der Küste Venezuelas beschlagnahmt", sagte Trump. Die Vereinigten Staaten wollten das Öl behalten, deutete er an.
Ein von US-Justizministerin Pam Bondi im Onlinedienst X veröffentlichtes Video zeigt Soldaten, die sich von zwei Hubschraubern auf das Deck des Tankers abseilen und anschließend mit erhobenen Gewehren die Brücke des Schiffes betreten. US-Medien zufolge waren an der Aktion neben der Küstenwache auch Spezialkräfte sowie Marines beteiligt. Bondi sprach von einem illegalen Netzwerk, "das ausländische Terrororganisationen unterstützt".
Der Tanker hatte seine Positionsdaten offenbar in den vergangenen Wochen verschleiert, wie eine Analyse der Nachrichtenagentur AFP aufgrund von Satellitenbildern und Angaben der Webseite TankerTrackers ergab. Am Donnerstag befand sich das Schiff in der Karibik, rund 60 Kilometer von dem Inselstaat St Vincent und die Grenadinen entfernt. Was die USA mit dem Schiff vorhaben, war vorerst unklar.
Der Vorfall bedeutet eine weitere Eskalation im Konflikt zwischen den USA und Venezuela. Die Trump-Regierung hatte seit September immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Ostpazifik angegriffen. Dabei wurden bislang mindestens 87 Menschen getötet. Beweise für eine Verbindung der versenkten Boote zum Drogenschmuggel legten die USA nicht vor. Völkerrechtler bezeichnen das Vorgehen als illegal.
Zudem brachten die USA Kriegsschiffe vor Venezuela in Stellung, darunter den größten Flugzeugträger der Welt, die "USS Gerald R. Ford". Der Sender CBS News berichtet, der Einsatz auf der "Skipper" sei von dem Flugzeugträger ausgegangen.
Der vom Westen isolierte venezolanische Präsident Nicolás Maduro vermutet hinter dem US-Vorgehen Pläne zu seinem Sturz. Der russische Präsident Wladimir Putin telefonierte am Donnerstag mit Maduro. Putin habe "seine Unterstützung für die Politik der Maduro-Regierung bekräftigt", erklärte der Kreml. Es gelte, die Souveränität Venezuelas gegen "zunehmenden äußeren Druck zu schützen". Zu den Verbündeten Venezuelas zählen neben Russland auch China und der Iran.
Trump hatte die Einnahme des Schiffe kurz nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado verkündet. Bei ihrer verspäteten Ankunft in Oslo warf sie Maduro "Tyrannei" vor.
Trump hatte in den vergangenen Wochen gesagt, Maduros Tage seien "gezählt". Er verkündete zudem, er habe Einsätze des Auslandsgeheimdienstes CIA in Venezuela "autorisiert", auch Angriffe an Land schloss er nicht aus.
Trump beschuldigt Maduro, seine Wiederwahl im Juli 2024 gefälscht zu haben sowie Drogenbanden zu kontrollieren und gezielt gegen die USA einzusetzen. Anders als das Nachbarland Kolumbien produziert Venezuela keine Drogen im großen Stil, gilt aber als Transitland.
Uruguay äußerte sich "sehr besorgt" über die Spannungen in der Region. Außenminister Mario Lubetkin sagte der Nachrichtenagentur AFP, weder die USA noch Venezuela könnten ein Interesse an einer Eskalation haben.
S.Caetano--PC