-
SPD kritisiert schärfere Regeln für medizinisches Cannabis
-
Trump verkündet Ende der Tötungen im Iran - Teheran: Keine Hinrichtungen geplant
-
Korpatsch verpasst Quali - acht Deutsche in Melbourne dabei
-
Trickbetrüger erbeuten von Ehepaar aus Hessen etwa 150.000 Euro
-
Kinderhilfswerk warnt vor ernsten Folgen der Bürgergeldreform für die Jüngsten
-
Leipzig fiebert Bayern-Duell entgegen: "Ganz andere Vorzeichen"
-
NBA: Kings gewinnen auch letztes Spiel ohne Schröder
-
NBA: Kings gewinnen zweites Spiel ohne gesperrten Schröder
-
NHL: Stützle trifft, Grubauer ausgetrickst
-
ICE-Beamter schießt Venezolaner in Minneapolis ins Bein
-
Kwasniok: "Die Jungs werden sich belohnen"
-
Verbände warnen: Grundsicherung verschärft soziale Not und Wohnungslosigkeit
-
Uganda wählt Präsidenten - Sieg von Langzeitherrscher Museveni wahrscheinlich
-
"Tragödie": Real-Trainer Arbeloa nach Blamage bedient
-
Nach Hinrunden-Rekord: Bayern wollen auch Rückrunde gewinnen
-
Zverev zum Auftakt gegen Diallo - Lys winkt Osaka-Duell
-
Hanning über DHB-Team: "80 Prozent Chance aufs Halbfinale"
-
Silber-Coach Sturm: Olympia-Team braucht "keine Ziele"
-
Frust bei Preuß: "Das muss ich erst verdauen"
-
Teheran plant für Donnerstag keine Hinrichtungen - Lufthansa meidet Luftraum über dem Iran
-
US-Senat lehnt Gesetzesentwurf zur Beschränkung von Trumps Vorgehen in Venezuela praktisch ab
-
Präsidentschaftswahl in Uganda - Langzeitherrscher Museveni tritt erneut an
-
Urteil in südfranzösischem Immobilienskandal steht an
-
Trump empfängt venezolanische Friedensnobelpreisträgerin Machado
-
Bundespräsident Steinmeier eröffnet Landwirtschaftsmesse Grüne Woche
-
Bundestag befasst sich mit neuer Grundsicherung
-
Onlinedienst X schränkt Chatbot Grok beim Erstellen von KI-Nacktbildern ein
-
Bundesregierung will "Recht auf Reparatur" für elektronische Geräte schaffen
-
Onlinedienst X will Chatbot Grok an Erstellen von KI-Nacktbildern hindern
-
Palästinensergruppen einigen sich auf Übergangsverwaltung für Gazastreifen
-
Ein echter Impulsgeber – AGFA HealthCare präsentiert Bildgebungsinnovationen auf der ECR 2026
-
Iranischer Außenminister: Keine Hinrichtungen durch Erhängen "heute oder morgen"
-
Linnemann weist Kritik an Bürgergeldreform zurück - Kritik von Ökonomen
-
Trump telefoniert mit Venezuelas Übergangspräsidentin Rodríguez
-
KI-Nacktbilder: Kalifornien untersucht Musks Chatbot Grok
-
Debakel nach Alonso-Entlassung: Real unterliegt bei Zweitligist
-
Bester Herbstmeister: Bayern siegen nach Rückstand in Köln
-
Nach Anlaufzeit: Leipzig startet mit Erfolg ins neue Jahr
-
Konflikt mit Trump: Bundeswehr entsendet Soldaten nach Grönland
-
Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana erhalten 10.000 Schweizer Franken
-
Dänischer Minister: Trump will Grönland "erobern"
-
Bundeswehr entsendet Erkundungsteam nach Grönland
-
Zwei Misstrauensanträge wegen Mersocur scheitern in Frankreich
-
Nach 1:8-Schmach: Wolfsburg betreibt Wiedergutmachung
-
Ankündigung von Hinrichtungen im Iran verschärft Spannungen mit den USA
-
Mané schießt Senegal ins Finale - Titeltraum von Salah platzt
-
Pentagon-Leak: FBI durchsucht Wohnung von "Washington Post"-Journalistin
-
Trump bekräftigt Anspruch auf Grönland - Treffen im Weißen Haus
-
Merz weist SPD-Pläne zu Erbschaftsteuer zurück - Kanzler warnt vor Verunsicherung
-
Beratungen über Grönland in Washington
Bulgariens Regierung tritt nach Massenprotesten gegen Korruption zurück
Nach Massenprotesten gegen Korruption tritt die Regierung in Bulgarien nach weniger als einem Jahr im Amt zurück. Ministerpräsident Rossen Scheljaskow verkündete den Rücktritt am Donnerstag nach einer Sitzung der Koalitionsspitzen. Am Freitag muss das Parlament dem Rücktritt der Regierung noch zustimmen. Neuwahlen gelten als wahrscheinlich. In dem EU-Land hatten zuletzt zehntausende Menschen gegen Korruption und den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr protestiert.
Scheljaskow sagte, "Menschen aller Altersgruppen, ethnischen Zugehörigkeiten und Religionen" hätten für den Rücktritt der Regierung demonstriert. Diese "zivilgesellschaftliche Energie" müsse "unterstützt und gefördert" werden.
Am Montag vergangener Woche hatte auf dem Parlamentsplatz in Sofia die größte Demonstration in Bulgarien seit Jahren stattgefunden. Auslöser der Proteste war der Haushaltsentwurf der Regierung für 2026, der nach Ansicht der Regierungsgegner die im Land grassierende Korruption verschleierte. Die Regierung zog den Haushaltsentwurf daraufhin zurück, die Proteste hielten jedoch an. Am Mittwoch gingen im ganzen Land erneut zehntausende Menschen auf die Straße.
Nach massiven Anti-Korruptions-Protesten im Jahr 2020 gegen die damalige Regierung von Ministerpräsident Bojko Borissow hat das südosteuropäische Land bereits sieben vorgezogene Neuwahlen erlebt. Borissows Gerb-Partei gewann die Wahl im vergangenen Jahr und führte Scheljaskows Koalitionsregierung an, die weniger als ein Jahr durchhielt.
Bulgarien tritt am 1. Januar 2026 der Eurozone bei. Petar Ganew vom Institute for Market Economics (IME) sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass die Institutionen, die direkt an der Einführung des Euros beteiligt sind, darunter die bulgarische Nationalbank, unabhängig seien und "nicht vom Rücktritt der Regierung betroffen sein sollten". Jedoch werde im Kontext einer Wahl "jedes kleine Problem" bei der Einführung des Euros ein "Thema der politischen Debatte" werden, fügte Ganew hinzu und nannte Preissteigerungen als Beispiel.
Bulgarien ist das ärmste Land in der EU. Im Korruptionswahrnehmungsindex der Organisation Transparency International landete Bulgarien neben Ungarn und Rumänien zuletzt auf dem letzten Platz unter den EU-Mitgliedstaaten.
E.Borba--PC