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Britische Streitkräfte beteiligen sich an Feierlichkeiten zu US-Unabhängigkeitsjubiläum
An den Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA nehmen auch die Streitkräfte der früheren Kolonialmacht Großbritannien teil. Die Red Arrows, die Kunstflugstaffel der Royal Air Force, beginnen im Juni eine einmonatige Tournee durch die USA, wie die britische Regierung am Sonntag mitteilte. Außerdem fahren demnach mehrere Schiffe der britischen Marine in die Vereinigten Staaten.
Laut Verteidigungsministerium machen die britischen Kriegsschiffe diesen Monat in der Südstaaten-Metropole New Orleans Station. Außerdem beteiligten sie sich im Juli an der Schiffsparade International Naval Review 250 in den Häfen von New York und New Jersey.
Die Kunstflugstaffel der britische Luftwaffe trägt den Angaben zufolge mit 13 Vorführungen zwischen dem 27. Juni und dem 26. Juli zu den Feierlichkeiten zum US-Unabhängigkeitsjubiläum bei. Sie finden in New York und Washington sowie in den Bundesstaaten Wisconsin, Maine, Maryland und Michigan statt, wie das britische Verteidigungsministerium mitteilte.
Der britische Luftwaffen-Vize-Admiral Mark Jackson erklärte, die Royal Air Force fühle sich "geehrt", dass die Red Arrows zu den Feierlichkeiten in den USA eingeladen seien. Die britische Luftwaffe blicke auf eine "lange und stolze Geschichte der Zusammenarbeit mit den amerikanischen Streitkräften, sei es bei Einsätzen, Übungen oder im Rahmen der Nato mit anderen Verbündeten".
Die USA erinnern mit den Feierlichkeiten daran, dass sie sich am 4. Juli 1776 von Großbritannien losgesagt und für unabhängig erklärt hatten. In jüngster Zeit hatten sich US-Präsident Donald Trump und sein Verteidigungsminister Pete Hegseth wiederholt über die britischen Streitkräfte lustig gemacht. So bezeichnete Trump zwei britische Flugzeugträger als "Spielzeuge", Hegseth sprach sarkastisch von der "großen und gemeinen Royal Navy".
Mit diesen Tönen reagierte die US-Regierung auf die Weigerung der britischen Regierung, sich am von den USA und Israel begonnenen Iran-Krieg zu beteiligen. In dieser angespannten Situation reisten Ende April der britische König Charles III. und seine Frau Camilla zu einem viertägigen Staatsbesuch in die USA. Dabei versicherte Trump, seit der ihrer Unabhängigkeit hätten die USA "keine engeren Freunde als die Briten" gehabt.
L.Henrique--PC