-
65 Jahre Mauerbau: Wegner mahnt lebendige Erinnerung für junge Generationen an
-
Greenpeace: Ölkonzerne machen im Juli Rekordübergewinne mit Sprit
-
Leichenfund in Schleswig-Holstein: Jäger entdeckt männlichen Torso in Plastikfolie
-
Mehr Rechtsextremisten in Hessen - Zahl der Straftaten nimmt ab
-
Bundesregierung will den Zoll im Kampf gegen organisierte Kriminalität stärken
-
Herz-OP: Rod Stewart sagt US-Konzerte ab und will sich ein paar Wochen ausruhen
-
Umweltminister Schneider gegen Vertiefung von Flüssen wegen Niedrigwassers
-
Bundesregierung will begleitetes Trinken ab 14 Jahren abschaffen
-
Putin droht mit Beschlagnahmung europäischer Schiffe als Vergeltung
-
Hitze kann Wirkung von Medikamenten verändern: Branchenverband mahnt zu Vorsicht
-
Bafög wird erhöht - aber später als geplant
-
Kinder finden Weltkriegsgranate bei Schatzsuche auf niedersächischem Campingplatz
-
Krankenkasse: Anteil der Kinder mit Bewegungsstörungen massiv gestiegen
-
Viele Unternehmen im Osten sehen Demokratie in Gefahr - sind aber defensiver
-
Das Rätselraten hat ein Ende: Ronaldo und seine langjährige Partnerin sind verheiratet
-
Kabinett beschließt umfassende Erweiterung der Geheimdienst-Befugnisse
-
Bundeskabinett bringt Frühstartrente auf den Weg
-
Weininstitut: Start der Weinlese in diesem Jahr außergewöhnlich früh
-
Weiter Waldbrände in Deutschland - Löschhubschrauber in Plauen im Einsatz
-
Bundeskartellamt hält 50+1-Regel für zulässig
-
Nordseeküstenfischer beantragen staatliche Unterstützung für Betriebseinstellung
-
Ifo-Umfrage: Viele Unternehmen sehen Möglichkeit für sinkende Löhne durch KI
-
Caritas: Afghanistan steckt fünf Jahre nach Taliban-Machtübernahme weiter in Krise
-
Schlafende Frau angezündet: BGH bestätigt Braunschweiger Mordurteil gegen Ehemann
-
Trotz Boykott-Drohung: Ausrichter Polen bereitet U20-WM vor
-
Gericht in Australien spricht Lieferdienstfahrern Vergütung über Mindestlohn zu
-
Freund von Ex-Frau mit über 70 Stichen getötet: Lebenslange Haft in Hessen
-
Linke kritisiert Frühstartrente: "Kinder brauchen keine Casino-Rente"
-
CDU-Innenpolitiker Oster verteidigt Geheimdienstreform gegen Kritik
-
Bundeswehr meldet mehrere hundert Zwischenfälle mit Drohnen in vergangenen Jahren
-
Sport Bild: Grünes Licht für Eberl-Verlängerung
-
Linke kritisiert Bafög-Reform: "Ignoranz gegenüber Lebensrealität an Hochschulen"
-
Seoul: Nordkorea feuert ballistische Rakete Richtung Japan ab
-
Silberner Hummel glaubt ans große Ding: "Gold wird kommen"
-
"Schon ungewohnt": Gose schwimmt auch ohne Coach zu EM-Silber
-
Kein Schlaf, aber starke Nerven: Gelungene WM-Premiere von Netz
-
Bronze-Verlust? Ansah hat "keine Angst"
-
Trump bestätigt heimlichen Flugzeugwechsel bei Abflug von Nato-Gipfel in Ankara
-
Warken verteidigt Geheimdienstreform - Scharfe Kritik von Kubicki
-
Spitzenkandidaten stellen sich in Sachsen-Anhalt Fragen von Bürgern
-
Kabinett befasst sich mit Geheimdienstreform und Frühstartrente
-
Totale Sonnenfinsternis in Spanien - partielle Verdunkelung in Deutschland
-
Seoul: Nordkorea startet ballistische Rakete Richtung Japan
-
Niedrigwasser: Bilger plädiert für weiteren Ausbau der Flüsse
-
Nach 17 Jahren: Venezuela und Israel nehmen wieder Konsularservice auf
-
Rund 40 Staaten warnen vor Gefahren unangekündigter Tests ballistischer Raketen
-
Wagenknecht: BSW könnte Weg für AfD-Regierungschef in Sachsen-Anhalt freimachen
-
Cristiano Ronaldo hat seine langjährige Partnerin Georgina Rodríguez geheiratet
-
Warken: Geheimdienstreform notwendig wegen zunehmender Bedrohungen
-
Ansah stürmt zu EM-Bronze - Britischer Doppelsieg
Geldstrafe für russischen Kriegsgegner Nadeschdin - Putin-Kritiker Remeslo festgenommen
Ein russisches Gericht hat den Oppositionspolitiker und Kriegsgegner Boris Nadeschdin wegen der öffentlichen Zurschaustellung "extremistischer Symbole" zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Gericht in Dolgoprudny nahe Moskau verhängte am Freitag ein Bußgeld von 1000 Rubel (umgerechnet rund elf Euro) wegen eines weiterverbreiteten Videos mit einem Bild des verstorbenen Kreml-Gegners Alexej Nawalny. Zugleich wurde der frühere kremlnahe Aktivist und heutige Putin-Kritiker Ilja Remeslo festgenommen.
Kurz vor der Urteilsverkündung wurde Nadeschdin wegen stark erhöhten Blutdrucks im Gerichtssaal medizinisch untersucht. Seine Anwälte hatten angesichts seines Zustands vergeblich eine Verschiebung des Gerichtstermins beantragt. Sanitäter fertigten ein Elektrokardiogramm an, anschließend verkündete die Richterin das Urteil.
"Ich bin froh, am Leben zu sein", sagte Nadeschdin danach. Russland sei ein "kranker Staat". Für den ihm vorgeworfenen Verstoß hätten auch bis zu 15 Tage Haft verhängt werden können.
Das Verfahren ging auf ein von Nadeschdin 2023 weiterverbreitetes Video zurück, in dem kurz ein Bild Nawalnys zu sehen war. Nawalny und seine Organisationen gelten in Russland als "extremistisch". Der Oppositionspolitiker starb 2024 in einem Straflager in der russischen Arktis.
Nadeschdin hatte die Vorwürfe zuvor in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP als "Unsinn" bezeichnet. Die Behörden gingen gegen ihn vor, weil sie wegen seiner "Beliebtheit" und einer möglichen Kandidatur eines Kriegsgegners für das Parlament "nervös" seien, sagte er.
Der frühere Abgeordnete wollte bei der Parlamentswahl im September in seinem Heimatwahlkreis Mytischtschi antreten. Nach seiner vorübergehenden Festnahme am Montag war gegen ihn zudem ein Ausreiseverbot verhängt worden.
Nadeschdin wirft Präsident Wladimir Putin vor, Russland mit seinem politischen Kurs in Richtung "Chaos" und möglicherweise sogar in eine "Katastrophe" zu führen. Er fordert ein Ende der russischen Offensive in der Ukraine und hofft nach eigenen Angaben auf einen "friedlichen Machtwechsel" in Russland.
Der 42-jährige Remeslo wurde unterdessen nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tass am Freitag festgenommen. Gegen ihn wird wegen der angeblichen Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee ermittelt. Im Fall einer Verurteilung drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft.
Remeslo hatte sich jahrelang an Aktionen gegen Gegner der russischen Führung beteiligt. Er sagte unter anderem in einem Verfahren gegen Nawalny aus und trug nach Angaben unabhängiger russischer Medien zu dessen strafrechtlicher Verfolgung bei.
Anfang dieses Jahres wandte sich Remeslo jedoch gegen Putin. In einem "Manifest" forderte er, den Präsidenten vor Gericht zu stellen. Kurz darauf wurde er in eine psychiatrische Klinik gebracht.
Am Tag vor seiner Festnahme schrieb Remeslo in einem Onlinedienst, Putin werde noch im Herbst "in Handschellen abgeführt". In einem Interview mit der russischen Fernsehmoderatorin Ksenia Sobtschak hatte er im April erklärt, er empfinde wegen Nawalnys Schicksal "eine gewisse Schuld".
X.Brito--PC