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Sorgen um Koch: Offensiv müde Eintracht erneut nur mit Remis
Offensiv wenig Ideen und dazu Sorgen um Robin Koch: Eintracht Frankfurt hat im Kampf um die Königsklasse den nächsten kleineren Dämpfer kassiert. Der Tabellendritte der Fußball-Bundesliga verpasste zum zweiten Mal in Folge einen Sieg und spielte gegen den VfL Wolfsburg zu Hause 1:1 (0:0). Die frühe Verletzung von Nationalspieler Koch trübte die Stimmung zusätzlich.
Immerhin ihren Vorsprung büßte die SGE nicht ein. Da die Verfolger VfB Stuttgart und RB Leipzig am Vortag punkte liegengelassen hatten, steht das Team von Trainer Dino Toppmöller noch sechs Zähler vor dem Fünften aus Stuttgart.
Nach einem Patzer von Innenverteidiger Tuta brachte Mohamed Amoura (50.) die Gäste in Führung, Toptalent Can Uzun (81.) rettete spät den Punkt für die SGE, die erst in Rückstand liegend offensive Gefahr erzeugte und seit drei Pflichtspielen auf einen Sieg wartet. Die Wölfe, ebenfalls seit drei Partien sieglos, treten im Rennen um die Europapokalplätze zwar auf der Stelle, sind mit zwei Punkten hinter Platz sechs aber lange nicht chancenlos.
Toppmöller musste weiterhin auf seinen Neuzugang Elye Wahi verzichten. Den als Marmoush-Nachfolger verpflichteten Offensivspieler plagen Oberschenkelprobleme, sein Debüt erwartet Frankfurt mit Spannung. Der formstarke Hugo Ekitiké begann als einzige Spitze. Toppmöller hatte seine Mannschaft vor der Partie in die Pflicht genommen, nach dem Wechsel von Leistungsträger Omar Marmoush zu Manchester City erwarte er "von dem einen oder anderen deutlich mehr".
Für großen Jubel im Waldstadion sorgte kurz vor Anpfiff die feste Verpflichtung des belgischen Nationalspielers Arthur Theate. Mit dem 24-Jährigen, bislang von Stade Rennes aus der französischen Ligue 1 ausgeliehen, sicherte sich die SGE bis 2029 die Dienste eines Leistungsträgers.
Doch die Verletzung von Koch bedeutete gleich einen Stimmungsdämpfer. Der Innenverteidiger fiel auf seine Schulter, verließ nach minutenlanger Behandlung unter Schmerzen den Platz und lief sofort in die Kabine. Ihn ersetzte Rasmus Kristensen (15.).
Die Dominanz vorheriger Heimspiele ließ die Eintracht vermissen, in einer ausgeglichenen Anfangsphase erarbeiteten sich beide Teams kaum klare Chancen. Lediglich zwei frühe Schüsse von Wolfsburgs Joakim Maehle (3.) und Frankfurts Ansgar Knauff (7.) sorgten für Gefahr.
Wolfsburg übernahm mehr und mehr die Initiative, Mattias Svanberg tauchte plötzlich frei vor Trapp auf, traf den Ball aber nicht richtig (33.). Beim Gegentor half Tuta kräftig mit, der Brasilianer schätzte einen langen Ball völlig falsch ein, verlor die Orientierung - und Amoura staubte zur Führung ab.
Frankfurt wachte nun auf und versuchte mehr, Theate (55.) verpasste per Kopfball den Ausgleich. Weitere Möglichkeiten wie den Pfostenschuss von Ekitiké (76.) erspielte sich das Toppmöller-Team aber gegen einen gut geordneten Gegner nur selten - dann verwandelte Uzun eine Flanke aus dem Halbfeld doch noch per Kopf.
P.Mira--PC