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Frankfurt beendet Remis-Serie und schlägt Schlusslicht Kiel
Eintracht Frankfurt hat in der Fußball-Bundesliga mit einem wichtigen Pflichtsieg seine Durststrecke beendet und im Rennen um die Champions League den dritten Tabellenplatz gefestigt. Die Eintracht schlug das neue Schlusslicht Holstein Kiel mit 3:1 (2:0) und baute ihren Vorsprung auf Verfolger RB Leipzig auf fünf Zähler aus. Auf Rang fünf - den ersten Platz, der nicht zur Königsklasse reicht - beträgt das Polster sogar sechs Punkte.
Die Tore von Hugo Larsson (18.), Tuta (37.) und Youngster Can Uzun (60.) beendeten die Remis-Serie der Eintracht, Gästetorwart Thomas Dähne parierte noch einen Handelfmeter von Hugo Ekitiké (45., nach Videobeweis). Kiel verkürzte durch Finn Porath (73.).
Dreimal in Folge hatte das Frankfurter Team von Dino Toppmöller zuletzt nur unentschieden gespielt und wichtige Punkte im Königsklassen-Rennen liegen gelassen. Die Kieler behielten derweil die Rote Laterne des Letzten, die ihnen am Tag zuvor der VfL Bochum durch seinen 2:0-Sieg über Borussia Dortmund übergeben hatte.
Toppmöller hatte sich vor der Partie ein wenig genervt von den ständigen Remis gezeigt: "Schluss jetzt mit den Unentschieden - wir wollen endlich wieder gewinnen. Darum geht es am Sonntag." Das Spiel gegen den krassen Außenseiter wolle er aber genau so fokussiert angehen wie die anstehenden Topspiele gegen Bayern München und Bayer Leverkusen, hatte er versichert.
Der SGE-Coach musste wie befürchtet auf den angeschlagenen Ellyes Skhiri verzichten, für ihn begann im Mittelfeld Oscar Höjlund. Auch Nationalspieler Robin Koch fehlte wegen seiner Schulterverletzung. Schlimmer traf es Marcel Rapp, dem Kieler Trainer fehlten sieben Spieler. Im Tor musste der erkältete Stammkeeper Timon Weiner passen, Dähne startete.
Die Gastgeber rissen das Ruder schnell an sich. Den ersten Schuss aus aussichtsreicher Position setzte Ekitiké daneben (13.), wenige Augenblicke später parierte Dähne stark gegen den Franzosen (14.). Die Frankfurter wurden zielstrebiger, der gut herausgespielte Führungstreffer durch Larsson, der mit dem Knie traf, fiel folgerichtig.
Kiel entkam der Frankfurter Dominanz kaum. Der starke Nathaniel Brown (24.) verpasste mit seinem Pfostenschuss das 2:0 haarscharf. Das dauernde Anlaufen belohnte dann Tuta, der nach einer verlängerten Flanke am zweiten Pfosten völlig frei stand und einschob.
Es folgte ein Strafstoß mit Ansage: Ein Handspiel von Ivan Nekic sah sich Schiedsrichter Robert Hartmann nochmal an, nach Ansicht der Bilder erklärte er seine Entscheidung per Durchsage, gab Strafstoß - doch Ekitiké vergab gegen Dähne kläglich.
Die Eintracht verwaltete das Ergebnis und setzte bei viel Ballkontrolle gelegentlich offensive Akzente, ohne jedoch klare Möglichkeiten zu kreieren. Das spielfreudige Offensivtalent Uzun nutzte einen Fehlpass im Spielaufbau von David Zec eiskalt zur Entscheidung.
A.S.Diogo--PC