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Toppmöller will auch in München "natürlich etwas mitnehmen"
Der Bann ist gebrochen, Platz drei gefestigt - doch Dino Toppmöller verfällt noch nicht ins Träumen. "Es ist natürlich ein schöner Anblick auf die Tabelle, aber es sind noch viele Spiele zu gehen und wir haben noch schwere Aufgaben vor der Brust", sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt nach dem 3:1 (2:0) gegen den Tabellenletzten Holstein Kiel, dem ersten Sieg nach drei Unentschieden nacheinander.
Die Eintracht liegt nun fünf Punkte vor Verfolger RB Leipzig, sechs Zähler sind es bis Rang fünf. "Ihr könnt alle träumen, aber wir müssen weiter seriös dranbleiben", sagte der 44-Jährige und richtete seinen Blick sofort auf die kommende Mammutaufgabe.
Am kommenden Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gastieren die Frankfurter bei Tabellenführer Bayern München. Dort wollen die in diesem Kalenderjahr unbesiegten Frankfurter "natürlich etwas mitnehmen, um diese Serie auszubauen", sagte der Coach, "aber jetzt über irgendwelche finalen Tabellenplätze zu sprechen, ist zu früh".
Die Resultate dieses Jahres machen der SGE Mut. "Wir sind jetzt sieben Spiele im neuen Jahr in der Bundesliga ungeschlagen - und das wollen wir noch ein bisschen bleiben", kündigte Toppmöller an. Motivation bietet zudem das mühsam erkämpfte 3:3 in der Hinrunde. Dort habe seine Mannschaft "gezeigt, dass wir Waffen haben, um ihnen im Umschaltspiel mit der Geschwindigkeit, die wir vorne haben, wehzutun".
Vom eher taktisch erarbeiteten Remis der Münchner bei Verfolger Bayer Leverkusen (0:0) lässt sich Toppmöller derweil nicht blenden. "Wir wissen auch", betonte er, "dass die Leistung der Bayern gestern nicht unbedingt das ist, was uns Sonntag erwartet."
G.M.Castelo--PC