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Deutsche Kombinierer gewinnen WM-Gold in der Staffel
Die deutschen Kombinierer haben bei der WM in Trondheim Gold im Team-Wettbewerb geholt. Das DSV-Quartett mit den vier Oberstdorfern Johannes Rydzek, Wendelin Thannheimer, Julian Schmid und Schlussläufer Vinzenz Geiger gewann nach einem packenden Rennen vor Österreich. Norwegen um Topstar Jarl Magnus Riiber blieb nach einer Aufholjagd nur Rang drei, da Jörgen Graabak nach dem Springen disqualifiziert worden war.
Für den Deutschen Skiverband (DSV) war es die erste Goldmedaille der Titelkämpfe in Norwegen. Zuletzt hatte die Kombinierer-Staffel dreimal in Folge WM-Silber geholt, den letzten Titel hatte es 2017 gegeben. Schon damals mit dabei war Rydzek, der nun seinen siebten WM-Titel holte und zu den deutschen Rekordhaltern Katharina Schmid (Skispringen) und Eric Frenzel (Kombination) aufschloss.
Für Riiber endete dagegen eine Serie von sechs gewonnenen WM-Rennen in Folge, bei 14 Wettkämpfen in Folge stand er aber zumindest auf dem Podest. Ende März beendet der Rekordweltmeister (zehn Titel) seine Karriere.
Topfavorit Norwegen lag nach dem Springen eigentlich in Führung, dann jedoch wurde Graabak disqualifiziert. Weil die Bindung des 33-Jährigen nicht den Regeln entsprach, wurde sein Sprung aus der Wertung genommen - Gold-Anwärter Norwegen fiel auf Rang fünf zurück.
In der Loipe entwickelte sich ein packendes Duell zwischen Deutschland und Österreich um Gold. Dann stürzte Startläufer Rydzek, verlor seine Brille und übergab mit 13 Sekunden Rückstand auf Thannheimer. Der WM-Neuling hielt den Rückstand konstant und erfüllte seine Aufgabe mit Bravour.
Schmid überholte Martin Fritz und gab seinem Zimmerkollegen Geiger 6,6 Sekunden Vorsprung auf Fabio Obermeyr mit auf die letzten fünf Kilometer. Kurz vor Ende lagen beide gleichauf, dann setzte Geiger am letzten Berg die entscheidende Attacke.
L.E.Campos--PC