-
OLG Frankfurt: Rauchmelderhersteller steht Schadensersatz von Stiftung Warentest zu
-
Philippinischer Ex-Präsident Duterte muss sich vor IStGH verantworten
-
Merz' Rentenäußerung: Unverständnis in SPD und CDU - IG Metall droht mit Protesten
-
15-jähriger Beifahrer stirbt bei Unfall auf Brandenburger Landstraße
-
Hundert Meter langer Kanal für Buckelwal: Hoffnung auf schnelle Rettung schwindet
-
World Press Photo Award für Foto einer durch US-Einwanderungsbehörde getrennten Familie
-
"Gestiegene Nachfrage": Tesla will in Grünheide 1000 Beschäftigte neu einstellen
-
Festnahme nach Explosion mit einem Toten und vier Verletzten im Saarland
-
Fabrikunfall in Hessen: Mitarbeiter starben an Schwefelwasserstoffvergiftung
-
Weniger Schnupfen, mehr psychische Belastungen: Krankenstand leicht entspannt
-
Tesla steigert Gewinn - und kündigt Milliardeninvestitionen in Roboter an
-
Tausende Samsung-Arbeiter demonstrieren in Südkorea - Streik droht
-
Suche nach vermisstem Kind in Thüringen: Junge in Hühnerstall eingeschlossen
-
EuGH: Unbefristetes Einreiseverbot für extremistische Gefährder prinzipiell zulässig
-
Mann soll Vater und Schwester in Irak getötet haben: Prozessauftakt in Bayern
-
Steinmeier startet Kampagne zu neuem "Ehrentag" am 23. Mai
-
Spendengelder gesammelt: Prozess gegen PKK-Funktionär in Stuttgart begonnen
-
Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung - Kein Frieden mit "Regime" möglich
-
Mindestens sechs Tote bei russischen und ukrainischen Angriffen
-
Neues Gesetz soll öffentliche Vergabeverfahren beschleunigen
-
Fußball-WM: Bericht schürt Gerüchte um Italiens Teilnahme
-
Umfrage: Auto gewinnt an Beliebtheit - Jeder Dritte meidet Bahnfahrten
-
Medien: Minenräumung in Straße von Hormus könnte halbes Jahr dauern
-
Streit über Kohl-Buch vor Bundesgerichtshof: Witwe steht kein Geld zu
-
Anklage nach Messerattacke in Elektronikmarkt in Ulm: Ziel Sicherungsverwahrung
-
Gestrandeter Buckelwal vor Ostseeinsel Poel: Lage zunächst unverändert
-
Zwei mutmaßliche ausländische Agenten bei Kontrolle auf Autobahn in Bayern gefasst
-
Polizei fängt kleines Känguru in Nordrhein-Westfalen ein - Halter gesucht
-
Umweltverbände dringen auf Abkehr von fossilen Importen und Übergewinnsteuer
-
Prinz Harry zu Überraschungsbesuch in Kiew eingetroffen
-
Mindestens 17 Verletzte bei Zugunglück in Dänemark
-
Schlechte Wirtschaftslage vergrößert Spielraum für Neuverschuldung
-
London und Paris verlängern Abkommen zu Bekämpfung irregulärer Migration über Ärmelkanal
-
Streit über Kohl-Buch: Witwe von Altkanzler scheitert mit Klage zu Auskunft über Gewinn
-
Studie: Mehrheit der Deutschen hält Seelsorge für wichtig
-
Hohen Zulassungszahlen im März - EU-Neuwagenmarkt im ersten Quartal stark
-
Bas legt mit Kritik an Merz' Rentenäußerung nach: "nicht in Ordnung"
-
Tesla steigert Gewinn und kündigt Milliardeninvestitionen an
-
Draisaitl und Samanski treffen - aber Oilers verlieren
-
NBA: Magic kassieren Ausgleich
-
Kubicki lehnt Brandmauer zur AfD ab - und nennt den Kanzler "Eierarsch"
-
CDU-Sozialflügel fordert von Merz Zurückhaltung in Debatte um Sozialreformen
-
Hjulmand erhält Unterstützung von Rolfes - und Kompany
-
"Riesiges Geschenk": Bayern heiß auf Berlin - und Paris
-
RTL kauft Sky: Mehr Live-Fußball im Free-TV
-
Nach Meisterschaft: Bayern-Frauen haben "Lust auf mehr"
-
SPD-Fraktionslinke: Gesundheitsreform darf nicht zu Leistungskürzungen führen
-
Europäischer Gerichtshof prüft Milliardenhilfen für Lufthansa in der Pandemie
-
Steinmeier stellt Initiative zu bundesweitem "Ehrentag" vor
-
EuGH urteilt über deutsches Einreiseverbot für abgeschobene Gefährder
Sinner zu stark: Genervter Zverev muss ins Entscheidungsspiel
Alexander Zverev wehrte sich im Turiner Tennistempel nach Kräften, er legte alles in seine Schläge - doch der "Weltbeste" war wieder nicht zu knacken: Der Hamburger hat bei den ATP Finals einen Überraschungscoup gegen Jannik Sinner verpasst. Beim 4:6, 3:6 aus seiner Sicht stand sich Zverev, der zahlreiche Breakchancen liegen ließ, teilweise selbst im Weg.
Etwas mehr als eineinhalb Stunden bekämpften sich die beiden besten deutschsprachigen Tennisspieler - dann verwandelte der Südtiroler Sinner seinen ersten Matchball und versetzte die 12.000 Fans in der ausverkauften Inalpi Arena in Ekstase. Das abschließende Gruppenspiel gegen den Kanadier Félix Auger-Aliassime am Freitag wird für Zverev, der eigentlich eine gute Leistung zeigte, nun zum K.o.-Spiel im Rennen um den Halbfinaleinzug.
Sinner, der seine beeindruckende Serie in der Halle ausbaute, hat die Teilnahme an der Vorschlussrunde hingegen sicher. Zudem feierte er seinen fünften Sieg gegen Zverev in Folge und den dritten innerhalb von rund zweieinhalb Wochen.
Er erwarte ein "sehr, sehr schweres Match" gegen den "besten Spieler der Welt auf diesem Belag", hatte Zverev im Vorfeld gesagt. Sinners jüngste Statistiken auf Hartplätzen in der Halle lasen sich in der Tat beängstigend gut: Mit einer Siegesserie von 27 Spielen im Rücken startete der Italiener in die Partie.
Doch Zverev machte es ihm zu Beginn schwer. Er nistete sich gleich in Sinners erstem Aufschlagspiel ein und schnupperte - letztlich erfolglos - am Break. Wie schon bei seinem Auftakterfolg gegen Ben Shelton wirkte er konzentriert und physisch auf der Höhe. Die "brutalen" Aufschläge, vor denen Sinner im Vorfeld gewarnt hatte, wuchtete Zverev erneut hochprozentig über das Netz.
Weil aber auch Sinner gewohnt gut servierte, blieb der erste Satz einer mit wenigen spektakulären Ballwechseln - und zum Unmut Zverevs ging er dann auch noch verloren. Sinner reichte eine kleine Schwächephase für das entscheidende Break - den dritten Satzball bei Zverevs Aufschlag verwandelte er.
Der Hamburger zeigte sich nicht geschockt und blieb auf Augenhöhe, doch Sinner spielte in den engen Momenten sein bestes Tennis. So wehrte er früh im zweiten Satz drei Breakbälle des Deutschen ab, ohne dass man Zverev, der kurz darauf eine weitere Gelegenheit ungenutzt ließ, einen Vorwurf hätte machen können.
Die verpassten Chancen nagten sichtlich an Zverev. Nach einer vermeintlichen Fehlentscheidung begann er nun mit dem Schiedsrichter zu diskutieren und brachte sich damit vorentscheidend selbst aus dem Konzept. Sinner holte das Break zum 4:2 und ließ sich nicht mehr einfangen.
Der kommende Gegner Auger-Aliassime hatte sich zuvor nach einem Dreisatz-Krimi gegen den US-Amerikaner Shelton durchgesetzt. In das Match gegen Zverev geht er mit viel Selbstvertrauen - beim letzten Duell in der dritten Runde der US Open hatte er Zverev eine bittere Niederlage zugefügt.
M.Carneiro--PC