-
China kritisiert und droht EU wegen Brüsseler Vorgehen gegen Windturbinenhersteller
-
WM-Debatte: EU-Abgeordnete mit Appell an UEFA
-
Baden-Württemberg: 23-Jähriger stirbt bei Zusammenstoß von Auto und Zug
-
Wieder Schnee und überfrierender Regen: Behinderungen und Unfälle im Nordwesten
-
Umfrage: Unternehmen in deutscher Autoindustrie erwarten mehr Exporte
-
Mörder von Japans Ex-Regierungschef Abe legt Berufung gegen Haftstrafe ein
-
Litauen-Brigade nimmt Form an: Staatssekretär Hartmann bei Aufnahme von Bundeswehr-Soldaten
-
NHL: Niederlagen für Draisaitl und Co.
-
NBA: Hartenstein mit erstem Triple-Double im deutschen Duell
-
Washington erneuert Handelsabkommen mit afrikanischen Ländern bis Ende des Jahres
-
Human Rights Watch zeichnet düsteres Bild bei Menschenrechten
-
Pistorius nach Start von Fragebogenaktion zuversichtlich für Verzicht auf Wehrpflicht
-
Schlechte Bayern-Phase? Tah winkt ab
-
Musiala: "Ich lebe wieder"
-
Legende Maier von Diskussionen um Neuer genervt
-
Epstein-Affäre: Trump will das Thema abhaken
-
Umfrage: Vier von Fünf finden Vorsorge wichtig – doch nur jeder Zweite geht hin
-
Telekom eröffnet mit Nvidia ausgebautes KI-Rechenzentrum in München
-
Angriff auf Neonazis in Ungarn: Urteil gegen Maja T. in Budapest erwartet
-
Litauen-Brigade nimmt Form an: Pistorius bei Aufnahme von Bundeswehr-Soldaten
-
Ukraine-Krieg: Neue Gesprächsrunde zwischen Kiew und Moskau in Abu Dhabi
-
Bundeskanzler Merz reist in die Golfregion
-
US-Football-Liga NFL: Keine ICE-Einsätze beim Super Bowl am Sonntag geplant
-
Gesetzlich Versicherte müssen im Schnitt 42 Tage auf Facharzttermin warten
-
Trump ruft Putin zu Beendigung des Krieges in der Ukraine auf
-
Trump und Kolumbiens Präsident Petro loben Treffen im Weißen Haus
-
Gazastreifen: Netanjahu schließt Beteiligung von Palästinenserbehörde an Verwaltung aus
-
Havertz trifft spät: Arsenal im League-Cup-Finale
-
"Shutdown" in den USA beendet: Trump unterzeichnet Haushaltsgesetz
-
Halbfinal-Hattrick perfekt: Bayers Pokaltraum lebt
-
Berater: Gaddafi-Sohn Seif al-Islam in seinem Haus in Libyen getötet
-
Ehepaar Clinton soll Ende Februar in Epstein-Affäre vor US-Kongress aussagen
-
US-Repräsentantenhaus ebnet Weg für "Shutdown"-Ende
-
Vier Jahre Haft und fünf Jahre Kandidaturverbot für Le Pen gefordert
-
Null Grad und Frost: Historischer Temperatursturz in Karibikstaat Kuba
-
Schenderlein zu WM-Boykott: "Das unterstützen wir nicht"
-
Le-Pen-Prozess: Vier Jahre Haft und fünf Jahre Kandidaturverbot gefordert
-
USA schießen iranische Drohne nahe Flugzeugträger im Arabischen Meer ab
-
EU-Kommission weist neue "Zensur"-Vorwürfe aus Washington scharf zurück
-
Nach Anfeindungen: Trump empfängt Kolumbiens Präsidenten Petro
-
Gemeinde Crans-Montana spendet über eine Million Euro für Opfer der Brandkatastrophe
-
Nato hat mit Planung für Arktis-Mission "Arctic Sentry" begonnen
-
Unwetterwarnungen in Spanien und Portugal wegen Sturm "Leonardo"
-
Epstein-Skandal: Britischer Ex-Botschafter Mandelson gibt Sitz im Oberhaus ab
-
Ski-Star Kilde verzichtet auf Olympiastart
-
Steigende Armutsgefährdung: Forderungen nach Stärkung des Sozialstaat
-
Trotz Kreuzbandriss: Vonn will bei Olympia starten
-
Bund will mit milliardenschwerem Tennet-Einstieg Ausbau der Stromnetze absichern
-
Riera hat klare Vorstellungen: "Ich glaube an meine Ideen"
-
Französische Justiz will X-Eigentümer Musk anhören - Durchsuchungen in Büros
Krimi in Kroatien: DHB-Männer gewinnen ersten EM-Test
Statement-Sieg gegen den Angstgegner: Deutschlands Handballer haben ihren ersten EM-Stresstest mit großer Coolness und defensiver Stabilität bestanden. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason bezwang den WM-Zweiten Kroatien nach einer starken Schlussphase 32:29 (17:14) und machte eine Woche vor dem Turnierstart gegen Österreich bereits viel Lust auf mehr.
Kapitän Johannes Golla, Spielmacher Juri Knorr und Renars Uscins waren am Donnerstagabend mit jeweils fünf Toren die besten deutschen Schützen. Die 15.200 Zuschauern in der ausverkauften Arena Zagreb sahen eine enge Partie mit vielen Führungswechseln. Am Ende hatte das deutsche Team, das vor allem mit einer robusten Abwehr vor Torhüter David Späth überzeugte, die besseren Nerven und fuhr nach zuletzt vier Niederlagen in Folge gegen die Kroaten wieder einen Sieg ein. Am Sonntag (18.05 Uhr/ARD) kommt es in Hannover im Rahmen der Generalprobe zum direkten Wiedersehen.
"Wir müssen diese zwei Spiele gegen Kroatien so angehen, als wären sie Teil der EM", hatte Gislason im Vorfeld gefordert – und seine Spieler hörten zu Beginn auf die Worte des 66-Jährigen. Aus einer stabilen Deckung erspielte sich Deutschland beim 4:2 (7.) durch Julian Köster erstmals eine Zwei-Tore-Führung, zuvor hatte Golla aus drei Würfen drei Tore erzielt.
In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Späth, der zunächst für Andreas Wolff zwischen den Pfosten stand, bekam einige Bälle zu fassen. Doch als sich in der DHB-Offensive die Fehlwürfe und technischen Fehler häuften, gaben die Gastgeber nach mehreren Tempogegenstößen und Abschlüssen aus der zweiten Reihe erstmals den Takt vor - 11:9 (18.).
Die Schwächephase überstand das Gislason-Team aber schadlos - und drehte dann auf. Im eigenen Angriff war für die Kroaten von Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson kein Durchkommen mehr. Nach dem 12:14 (22.) erzielten die Gastgeber im ersten Abschnitt keinen Treffer mehr - Deutschland dagegen fünf: Marko Grgic krönte unmittelbar vor der Pause die bislang beste deutsche Phase vom Siebenmeterstrich zur ersten Drei-Tore-Führung.
"Wir können mit der ersten Halbzeit zufrieden sein", urteilte Teammanager Benjamin Chatton zur Pause. Zwischenzeitlich habe das Gefühl bestanden, "dass wir den Anschluss verlieren. Wir haben uns dann sehr gut gefangen und in unterschiedlichen Abwehrformationen, das hat mir besonders gefallen, Paroli geboten."
Den Wiederbeginn verschliefen die Gäste dann aber völlig. Beim 18:18 (35.) glich Kroatien wieder aus. Doch das DHB-Team fing sich erneut schnell: Spielmacher Knorr übernahm nun Verantwortung, traf zweimal in Folge und setzte mit seiner Dynamik wichtige Impulse im Rückraum. Auch Grgic und Miro Schluroff blieben offensiv effizient.
Die Kroaten blieben ohne das Kieler Urgestein Domagoj Duvnjak, das nach dem WM-Silbergewinn im Vorjahr seine Nationalmannschaftskarriere beendet hatte, aber stets in Reichweite - auch weil Torhüter Dino Slavic nun stark im Spiel war. In der Crunchtime bewies Gislasons Team dann starke Mentalität.
Bei der EM trifft Deutschland in der Vorrundengruppe A neben den Österreichern (15. Januar) auf Serbien (17. Januar) und Spanien (19. Januar/alle 20.30 Uhr).
G.Teles--PC