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Schießlotterie: Nawrath fällt in Verfolgung zurück
Philipp Nawrath hat in der Schießlotterie beim Weltcup-Heimspiel in Oberhof seinen zweiten Podestplatz klar verpasst. Nach Platz zwei im Sprint fiel der 32-Jährige am Samstag in der Verfolgung mit sieben Strafrunden (+45,5 Sekunden) auf den 14. Platz zurück. Den Sieg sicherte sich wie bereits im Sprint der Italiener Tommaso Giacomel (6 Strafrunden) vor dem Norweger Martin Uldal (4/+4,5) und Sebastian Samuelsson aus Schweden (6/8,8).
"Ich habe zwei, drei Runden vorne ziemlich Druck gemacht. Vielleicht war es zu viel. Heute hat es einfach nicht funktioniert, da ist auch viel Kopf dabei", sagte Nawrath in der ARD: "Es hat nicht sein sollen."
Nawrath war mit 13 Sekunden Rückstand auf Giacomel in das Rennen gegangen - und lag lange Zeit sogar in Führung. Doch fünf Fehler beim Stehendschießen ließen alle Träume vom ersten deutschen Einzelsieg bei den Männern nach Benedikt Doll am 5. Januar 2024 in Oberhof platzen.
Für das DSV-Team war es eine enttäuschende Verfolgung. Hinter Nawrath wurde David Zobel als nächster Deutscher 22. (6/+1:32,6 Minuten), Lucas Fratzscher erreichte Platz 27 (4/+2:00,0). Justus Strelow belegte den 35. Rang (3/2:26,1), Johannes Kühn (4/+2:29,7) Platz 37. Philipp Horn, im Sprint noch starker Siebter, fehlte krankheitsbedingt.
An der Spitze jubelte wieder einmal Giacomel, auch wenn sich dieser sechs Strafrunden leistete. Damit übernahm der Italiener auch das Gelbe Trikot des Gesamtführenden vom Norweger Johan-Olav Botn, der beim Weltcup in Thüringen krank fehlt.
Um 14.25 Uhr geht es in Oberhof mit der Staffel der Frauen weiter. Selina Grotian, Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und Gesamtweltcupsieger Franziska Preuß als Schlussläuferin bilden dabei das DSV-Quartett. Am Sonntag stehen dann noch die Staffel der Männer (11.00 Uhr) und die Verfolgung der Frauen (14.30 Uhr/alles ARD und Eurosport) an.
P.Queiroz--PC