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Beltz "geknickt" nach DTB-Schlappe: "Hat nicht gereicht"
Bundestrainer Torben Beltz hat enttäuscht auf das insgesamt schwache Abschneiden der deutschen Tennisfrauen bei den Australian Open reagiert. "Natürlich sind wir ein bisschen geknickt, dass nach der zweiten Runde alle Deutschen draußen sind", sagte Beltz am Donnerstag in Melbourne. Zuvor war Laura Siegemund als einzige Zweitrundenden-Teilnehmerin an der Qualifikantin Maddison Inglis aus Australien gescheitert.
"Es hat dieses Jahr nicht gereicht, so wie wir es wollten", ergänzte Beltz und wagte den Blick in die nahe Zukunft: "Wir hoffen, dass wir durch Arbeit und Training in den nächsten Wochen nach vorne kommen und dass es dann in Paris besser aussieht."
Ella Seidel, Tatjana Maria und die deutsche Nummer eins Eva Lys waren bereits in der ersten Runde ausgeschieden - teils gegen schwächer eingeschätzte Gegnerinnen. Beltz sah dabei aber auch einen Lichtblick. "Eva Lys hat mir spielerisch gut gefallen. Wenn sie diese Spielqualität hält, wird sie auch ein gutes Jahr spielen", prognostizierte der Bundestrainer.
Dennoch: Der Abstand zu anderen Nationen scheint derzeit sehr groß. Etwa von Tschechien, wo seit mehr als einem Jahrzehnt zahlreiche talentierte Spielerinnen an die Weltspitze herangeführt werden, will sich Beltz auch gewisse Dinge abschauen.
"Natürlich guckt man sich an, wie trainieren die. Und versucht mit den Trainern in den Austausch zu gehen. Man ist mit offenem Visier", sagte der einstige Erfolgscoach der dreimaligen Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber: "Trotzdem glaube ich auch, dass wir in Deutschland ein hohes Level an Trainern und Einrichtungen haben. Die Mädels müssen weiter hart arbeiten und dann kommen die auch."
H.Portela--PC