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Giro: Auch Adam Yates muss nach Massensturz aufgeben
Der Massensturz auf der zweiten Etappe des Giro d'Italia hat einen weiteren prominenten Fahrer zur Aufgabe gezwungen. Der Brite Adam Yates, Kapitän des UAE Teams Emirates-XRG, trat am Sonntag nicht mehr an. Tags zuvor war er nach dem schlimmen Sturz noch sichtlich gezeichnet ins Ziel gerollt.
Wie seine Mannschaft bekannt gab, hat Yates schwere Schürfwunden, eine Schnittwunde am linken Ohr und eine Gehirnerschütterung erlitten. Seine Teamkollegen Jay Vine (Gehirnerschütterung und Ellbogenbruch) und Marc Soler (Beckenbruch) hatten schon zuvor aufgegeben.
Yates (33) galt als Podiumskandidat bei der Italien-Rundfahrt. Doch dem Drittplatzierten der Tour de France 2023 und Zwillingsbruder des Vorjahressiegers Simon Yates blieb das Sturzpech beim Giro treu. Auch 2017 und 2025 war er zu Fall gekommen, erreichte aber als Neunter und Zwölfter immerhin das Ziel in Rom.
In diesem Jahr ist für Yates bereits vor der Reise nach Italien Schluss. Der Auftakt der traditionsreichen Rundfahrt fand in Bulgarien statt. Die zweite Etappe am Samstag führte über 221 km von Burgas nach Weliko Tarnowo. 22 km vor dem Ziel ereignete sich der Massensturz auf regennasser Straße in einer langgezogenen Rechtskurve.
Neben dem UAE-Trio erwischte es unter anderem den Kolumbianer Santiago Buitrago, Kapitän des Teams Bahrain-Victorious. Der dänische Giro-Favorit Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) kam am Samstag dagegen unbeschadet ins Ziel.
E.Ramalho--PC