-
Iran meldet US-israelischen Angriff auf Atomkraftwerk Buschehr - kein Schaden
-
Oppositionsführerin Machado: Trump hat sozialistische Strukturen in Venezuela zerstört
-
Trumps neuer Heimatschutzminister Mullin legt Amtseid ab
-
0:3 nach 117 Sekunden: Playoff-Fehlstart für Berlin
-
Macron fordert Israel zur Nutzung von "Gelegenheit" für Gespräche mit dem Libanon auf
-
Gericht gestattet vorübergehenden Hausarrest für Brasiliens inhaftierten Ex-Präsidenten Bolsonaro
-
Prognosen: Sozialdemokraten stärkste Kraft bei Wahl in Dänemark - aber keine Mehrheit
-
Wolfsburg legt Heimsieg gegen Favorit Lyon vor
-
Nach neun Jahren: Salah verlässt Liverpool im Sommer
-
Trump: Verhandlungen mit Iran laufen - Präsident spricht von "Geschenk" aus Teheran
-
Luftwaffe: Russland greift die Ukraine binnen 24 Stunden mit fast 1000 Drohnen an
-
UNO: Mehr als 5500 Tote durch Gewalt in Haiti in weniger als einem Jahr
-
Nasa will Mondbasis bauen und stoppt Pläne für Raumstation mit ESA-Beteiligung
-
Iran-Krieg: Angriffe gehen weiter - Israel meldet eine Tote und sieben Verletzte
-
Polizei startet Großeinsatz zu Castortransport durch Nordrhein-Westfalen
-
Medien: Justiziar Heveling soll neuer Präsident des Bundesrechnungshofs werden
-
Chile entzieht Bachelet Unterstützung für Kandidatur als UN-Generalsekretärin
-
Armee: Russland greift Ukraine tagsüber mit über 400 Drohnen an - Mindestens zwei Tote
-
Reiche: Bei längerem Iran-Krieg könnte Treibstoff knapp werden
-
"Terror"-Ermittlungen nach Autobrand in jüdischem Viertel von Antwerpen
-
Katalonien: Cort Nielsen siegt - Lipowitz und Co. schonen Kräfte
-
CDU in Rheinland-Pfalz lädt SPD zu erstem Sondierungsgespräch für Donnerstag ein
-
Ausgeriestert: Koalition stellt neue private Altersvorsorge vor
-
Pistorius: Deutschland übernimmt Führung von Nato-Marineverband im Nordatlantik
-
Unternehmer ausgespäht: Zwei mutmaßliche Russland-Spione festgenommen
-
Grüne und CDU führen nach Landtagswahl in Baden-Württemberg Sondierungsgespräche
-
"Doppelspitze klappt nicht": Jusos zweifeln an Klingbeil und Bas
-
Niedersachsen: 13-Jährige nach Angriff durch Vater weiterhin in Lebensgefahr
-
Zwei mutmaßliche Russland-Spione in Deutschland und Spanien festgenommen
-
Afghanistan lässt inhaftierten US-Bürger frei
-
Ermittler entdecken Cannabisplantage mit hunderten Pflanzen in Brandenburg
-
Posttraumatische Belastungsstörung von Leichenumbetter kann Berufskrankheit sein
-
Koalition einigt sich auf neue private Altersvorsorge
-
Ifo: Deutscher Pass bei Geburt senkt Kriminalität migrantischer Jugendlicher
-
Spitzen der Unionsfraktion auf Distanz zu Steinmeiers Äußerungen zu Iran-Krieg
-
Nasa setzt Pläne für Mond-Raumstation Gateway aus
-
Nach Fund von Leiche in niedersächsischer Firma: Tatverdächtiger stellt sich
-
In Italien anerkannter Flüchtling bekommt nicht automatisch Aufenthaltstitel
-
36-Jähriger tot in Berliner Kleingarten entdeckt - Verbrechen nicht ausgeschlossen
-
Tödlicher Arbeitsunfall in Sachsen-Anhalt: 52-Jähriger erleidet Stromschlag
-
Landtagswahl in Schleswig-Holstein findet am 18. April 2027 statt
-
Brigitte Macron nimmt an Kinderschutz-Podium von Melania Trump teil
-
US-Außenminister Rubio nimmt an G7-Treffen zum Iran nahe Paris teil
-
Parlamentswahl in Dänemark: Ministerpräsidentin Frederiksen gilt als Favoritin
-
Gestrandeter Wal in Lübecker Bucht: Weitere Rettungsaktion geplant
-
Iran-Krieg: Gegenseitige Angriffe gehen weiter - Israel will im Libanon vorrücken
-
Erstes Boot von internationaler Hilfsflotte für Kuba erreicht Havanna
-
Mercedes neuer elektrischen VLE, Preis und Leistung?
-
AfD-Spitze zieht Ausschlussantrag gegen Jugend-Funktionär Dorow zurück
-
"Geschenk" von Odermatt: Braathen gewinnt Riesenslalom-Kugel
Tiefseebergbau: Meeresbehörde warnt vor Umgehung internationaler Regeln mittels US-Gehemigung
Die Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) hat das kanadische Unternehmen TMC vor der Umgehung einer internationalen Lizenzierung für den Tiefseebergbau mittels einer Genehmigung der USA gewarnt. Bei ihrer am Dienstag endenden Sitzung im jamaikanischen Kingston verabschiedeten die Ratsmitglieder der ISA eine Anweisung an ihre eigenen Gremien, "besondere Aufmerksamkeit" auf Unternehmen zu legen, die "möglicherweise gegen internationales Recht verstoßen".
Die Formulierung spielt auf den Bergbaukonzern The Metals Company (TMC) an, der im April bei US-Behörden eine Genehmigung für den umstrittenen Tiefseebergbau in internationalen Gewässern beantragt hatte. Sollte sie erteilt werden, wäre dies die erste Lizenz dieser Art. TMC würde auf diese Weise den Rechtsrahmen der ISA umgehen.
Die Meeresbehörde stellte nun klar, dass im Fall festgestellter Verstöße zuvor erteilte ISA-Genehmigungen zurückgenommen würden. Das Unternehmen Nori (Nauru Ocean Resources Inc.), eine Tochtergesellschaft von TMC, hält seit 2011 einen Explorationsvertrag für ein Gebiet in der Clarion-Clipperton-Zone im Pazifik, der allerdings in einem Jahr ausläuft.
Der Abbau sogenannter Manganknollen am Meeresboden soll wichtige Metalle wie Kobalt, Kupfer und Nickel liefern. Der kommerzielle Abbau steckt technologisch noch in den Kinderschuhen, wegen der wachsenden Bedeutung der Rohstoffe für Technologien wie Elektrofahrzeuge und Windenergieanlagen machen Unternehmen jedoch zunehmend Druck. Umweltschützer warnen hingegen vor irreversiblen Umweltschäden.
Die ISA arbeitet seit den 1990er Jahren an einem Regelwerk für den Tiefseebergbau, um das wirtschaftliche Potenzial und mögliche Umweltfolgen abzuwägen. Bislang hat sie keine Abbaugenehmigungen erteilt.
Auch US-Präsident Donald Trump, dessen Land das internationale Abkommen zur Beauftragung der ISA nicht ratifiziert hat, geht es mit den Abbaugenehmigungen nicht schnell genug. Im April unterzeichnete er ein Dekret, welches das Schürfen nach wichtigen Metallen wie Nickel und Kobalt in US- und internationalen Gewässern ermöglichen soll. TMC stellte daraufhin seinen Antrag.
Die Umweltorganisation Greenpeace begrüßte die jüngste Stellungnahme der ISA dazu. Die Organisation habe "Rückgrat gezeigt - und sich gegen die Tiefseebergbauindustrie und Regierungen wie der US-amerikanischen unter Trump behauptet", erklärte die Greenpeace-Meeresbiologin Franziska Saalman.
M.A.Vaz--PC