-
Doppelrolle: Bundestrainer Mumbrú übernimmt Virtus Bologna
-
Umweltverbände sehen nur begrenzte Fortschritte bei Bonner Klimagesprächen
-
Bundesregierung erklärt Rücknahme von Akw-Atommüll aus dem Ausland für beendet
-
Reispreis in Japan fällt erstmals seit dreieinhalb Jahren
-
Vergleich der neuen Elektroautomobile: VW ID.7 und Hyundai Ioniq 6
-
Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs
-
Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz abgesagt
-
Rekorddefizite der Kommunen: Rufe nach Hilfe von Bund und Ländern werden lauter
-
Missbrauch bei Regensburger Domspatzen: Anspruch von mutmaßlichem Opfer verjährt
-
Bonner Rheinbrücke bleibt gesperrt - Neubau nötig
-
EU-Gipfel berät über EU-Haushalt und Lage am Golf
-
Falschmeldung über Messis Vater: Sprecherin entschuldigt sich
-
Ifo-Präsident warnt vor "existenzieller" Abhängigkeit von US-Konzernen bei KI
-
Merz nennt Vorschlag zu EU-Haushalt "viel zu hoch"
-
Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter
-
Handelspolitik: EU-Gipfel setzt auf Dialog mit China - behält sich härtere Gangart vor
-
Linken-Politiker wenden sich gegen Antisemitismus in eigenen Reihen
-
Designierter Linken-Chef Pantisano gegen "scheinbare Reformen" am Arbeitsmarkt
-
Breites Bündnis fordert Umdenken für mehr Flüchtlingsschutz
-
Nouripur: Rahmenabkommen finanziert Irans Repression nach innen und Aggression nach außen
-
"Aberwitzig": Müller und Hummels adeln Neuer
-
Kuba beschließt umfassendes Reformpaket für mehr Marktwirtschaft
-
Rentenreform: Sozialverbände fordern "echte Stärkung" der gesetzlichen Rente
-
Neuer: Nagelsmann "mit dem Herzen dabei"
-
Starmer unter Druck: Labour-interner Rivale Burnham gewinnt richtungsweisende Nachwahl
-
Zweites Spiel, zweiter Sieg: Mexiko vorzeitig Gruppensieger
-
Starmer-Rivale Burnham gewinnt richtungsweisende britische Nachwahl in Makerfield
-
EU-Staats- und Regierungschefs beraten an zweitem Gipfeltag über Haushalt und Nahost
-
US-iranische Verhandlungen zu umfassender Friedenslösung sollen in der Schweiz beginnen
-
US-Geheimdienstkoordinator Pulte soll Amt kommissarisch antreten
-
Linke startet dreitägigen Parteitag in Potsdam
-
Venezuelas Interims-Regierung spricht mit Opposition über demokratischen Übergang
-
Umweltminister Schneider: Bereits über 55.000 Anträge für E-Auto-Prämie eingegangen
-
Tränen beim Triumph: Kanada siegt und weint
-
100 Guerilla-Kämpfer in Kolumbien legen ihre Waffen nieder
-
EU-Staaten wollen Russland-Sanktionen erstmals um zwölf Monate verlängern
-
Nachwahl in Makerfield: Nach Schließung der Wahllokale werden Stimmen ausgezählt
-
Kubanische Regierung stellt mehr als 170 marktwirtschaftliche Reformen vor
-
13 Tote bei dschihadistischem Angriff auf Flughafen in Nigers Hauptstadt Niamey
-
Joker Manzambi sticht doppelt: Schweiz macht Fehlstart wett
-
Fecht-EM: Degenfechterin Ehler überrascht mit Silber
-
Ex-US-Präsidenten und Merkel bei Eröffnung von Obama-Center - Trump fehlt
-
Vance: Iran-Gespräche nicht so hart wie Talkshow-Auftritt
-
EU-Staaten hoffen nach Iran-Deal auf Bewegung auch in Ukraine-Frage
-
Vor Deutschland-Spiel: Wahi darf nun doch nach Kanada einreisen
-
Iran-Abkommen: Trump wütet gegen Kritiker und spricht von "Sieg"
-
Remis gegen Südafrika: Schicks Tschechen droht das Aus
-
"Im Prinzip": Neuer plant DFB-Abschied nach der WM
-
Konfettiregen über New York: Knicks frenetisch gefeiert
-
UN-Menschenrechtskommissar: Offensive auf sudanesische Stadt Al-Obeid muss gestoppt werden
Erwartetes Wachstum bei Elektro-Lkw erfordert Ausbau der Ladeinfrastruktur
Angesichts eines erwarteten starken Wachstums bei Elektro-Lkw in den Ländern der Europäischen Union müsste die Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge deutlich ausgebaut werden. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) hervor. Bis 2030 müsste dafür demnach in der EU eine elektrische Leistung zwischen 22 und 28 Gigawatt zur Verfügung stehen.
Den Berechnungen des ICCT liegt die EU-Vorgabe zugrunde, den CO2-Austoß von Lkw bis 2030 um 45 Prozent zu verringern. Dafür wäre eine massive Zunahme von batterieelektrischen Fahrzeugen notwendig, für die es dann auch die nötige Ladekapazität geben müsste. Angenommen wird dafür ein Bedarf von 150.000 bis 175.000 privaten und 60.000 bis 80.000 öffentlichen Ladesäulen.
Die Expertinnen und Experten des ICCT gehen davon aus, dass die meisten der Ladevorgänge über Nacht erfolgen dürften, wofür auch weniger leistungsstarke Anlagen ausreichen. Daneben wäre demnach aber für schnelles Laden auch der Bau von 4000 bis 5300 leistungsstarken öffentlichen Ladevorrichtungen im Megawatt-Bereich (oberhalb von 750 Kilowatt) erforderlich.
Allerdings könnte laut der Studie auch etwa die Hälfte des Schnellladebedarfs durch Ladepunkte mit einer Leistung von etwa 350 Kilowatt abgedeckt werden. Davon würden demnach zwischen 2600 und 3000 private und zwischen 10.300 und 12.000 öffentliche Ladepunkte benötigt.
Diese Ladeinfrastruktur könnte demnach eine Herausforderung für die Netzkapazitäten vor allem entlang wichtiger europäischer Transitrouten bedeuten, besonders mit Blick auf die teils langen Planungs- und Genehmigungsverfahren für deren Ausbau. Der ICCT fordert daher die politischen Entscheidungsträger in der EU auf, die erforderlichen Maßnahmen entweder selbst voranzutreiben, insbesondere entlang der Hauptrouten, oder Investitionen privater Anbieter entsprechend zu unterstützen.
2024 waren den Angaben zufolge in der EU 14.000 emissionsfreie Lkw registriert, davon 3400 mit einem Gewicht von mehr als zwölf Tonnen. Der Anteil dieser Fahrzeuge an den Gesamtflotten betrugt demnach zehn Prozent bei den leichteren und 1,2 Prozent bei den schweren Lkw.
Die Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass der Aufwuchs bei emissionsfreien Lkw vorwiegend nur durch batterieelektrische Fahrzeuge erreichbar sein wird. Deren Anzahl in der EU dürfte demnach bis 2030 auf fast 290.000 Fahrzeuge steigen, von denen dann 190.000 auf Langstrecken unterwegs sein dürften.
Der ICCT ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz unter anderem in Washington und Berlin. Sie sieht es als ihre Aufgabe, von Lobbyisten unbeeinflusste Forschung zu betreiben und technische und wissenschaftliche Analysen insbesondere für Umweltbehörden zu erstellen.
Das EU-Parlament verlängerte an diesem Dienstag die Mautbefreigung für Elektro-Lkw bis 2031.
V.Dantas--PC