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Japan‑China‑Streit um Taiwan




Das Verhältnis zwischen Japan und China ist im Herbst und Winter 2025 auf den tiefsten Stand seit Jahren gefallen. Auslöser war eine Aussage der seit Oktober amtierenden japanischen Premierministerin Sanae Takaichi, die am 7. November im Haushaltsausschuss des Unterhauses gefragt wurde, wie Tokio auf eine chinesische Invasion oder Blockade Taiwans reagieren würde. Erstmals benannte ein Regierungschef konkret, dass ein chinesischer Angriff auf Taiwan, bei dem auch US‑Truppen ins Fadenkreuz geraten, eine „Japan in seiner Existenz bedrohende Lage“ darstellen würde. Dieser juristische Begriff aus dem japanischen Sicherheitsrecht verpflichtet die Regierung, die Selbstverteidigungsstreitkräfte einzusetzen, wenn eine ausländische Attacke das Überleben des Landes gefährdet. Japans bisherige Strategien der bewussten Unklarheit waren damit passé; die Premierministerin stellte klar, dass Taiwans Sicherheit unmittelbar mit Japans Schicksal verknüpft sei.

Empörte Reaktionen aus Peking
Die Reaktion aus der Volksrepublik China fiel scharf aus. Schon am Folgetag veröffentlichte der chinesische Generalkonsul in Osaka einen inzwischen gelöschten Beitrag, in dem er Takaichi unverblümt drohte, ihre „schmutzigen Köpfe“ müssten abgeschlagen werden. Aus Sicht der chinesischen Führung verletzte Tokio damit eine rote Linie. In mehreren amtlichen Kommentaren warf die kommunistische Staatsführung Japan vor, „militaristische Reflexe“ zu zeigen, die Nachkriegsordnung zu unterminieren und sich in innere Angelegenheiten einzumischen. Außenminister Wang Yi stellte Takaichi an den Pranger und verkündete die Kampagne der „drei niemals“: China werde „niemals zulassen, dass japanische Rechtsnationalisten das Rad der Geschichte zurückdrehen“, „niemals zulassen, dass ausländische Kräfte sich in Taiwan einmischen“ und „niemals eine Wiedergeburt japanischer Militarismus zulassen“.

Die Volksrepublik brachte den Streit sogar vor die Vereinten Nationen. Der chinesische UN‑Botschafter Fu Cong schickte ein Schreiben an Generalsekretär António Guterres, in dem er Japan bezichtigte, erstmals militärische Interventionen auf der Taiwan‑Frage anzudrohen und damit internationales Recht zu verletzen. Staatsmedien wie die Volkszeitung („Zhong Sheng“-Kolumnen) warfen Japan eine Anknüpfung an vergangene Aggressionen vor und stilisierten Peking als Opfer.

Wirtschaftliche Bestrafung
Die diplomatische Offensive blieb nicht ohne materielle Folgen. Die chinesische Regierung rief am 14. November dazu auf, Reisen nach Japan zu vermeiden; große Reiseunternehmen stornierten daraufhin Touren und stoppten die Bearbeitung von Touristenvisa. Innerhalb weniger Tage brach bei einem auf chinesische Gruppen spezialisierten Tokioter Reiseveranstalter die Buchungslage um 80 Prozent ein. Tourismus trägt rund sieben Prozent zum japanischen Bruttoinlandsprodukt bei; Besucher aus China und Hongkong machen rund ein Fünftel aller Besucher aus. Nomura schätzt, dass der Boykott Japan jährlich rund 2,2 Billionen Yen (14 Milliarden US‑Dollar) kosten könnte; mehr als zehn chinesische Fluggesellschaften erstatten Hunderttausende Tickets.

Parallel fror Peking die Wiedereinfuhr von japanischen Meeresfrüchten wieder ein, obwohl der vorherige Bann erst wenige Monate zuvor aufgehoben worden war. Offiziell begründete das Außenministerium den Schritt mit „Sicherheitsbedenken“; zugleich betonte Sprecherin Mao Ning, dass Takaichis Äußerungen einen Aufschrei in der chinesischen Bevölkerung ausgelöst hätten und „selbst wenn Meeresprodukte geliefert würden, gäbe es keinen Markt dafür“. Staatliche Stellen stoppten die Zulassung japanischer Filme und Konzerte; Sängerinnen wie Ayumi Hamasaki standen vor leeren Hallen, und ein Auftritt in Shanghai wurde sogar während des Programms abgebrochen.

Militärische Spannungen
Die aufgeheizte Stimmung übertrug sich auch auf das Militär. Am 7. Dezember meldete Tokio, dass Kampfjets vom Typ J‑15 der chinesischen Marine bei zwei Vorfällen ihre Feuerleitradarstrahlen auf japanische F‑15 richteten. Eine solche „Radarausleuchtung“ gilt im Luftkampf als Vorbereitung eines Angriffs und zwingt das Ziel oft zu Ausweichmanövern. Premierministerin Takaichi kritisierte die Aktion als „gefährlichen Akt“ und erstattete Protest; Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi kündigte an, Japan werde „entschlossen und besonnen“ reagieren.

Chinas Marine wies die Vorwürfe zurück. Laut Marinekolonel Wang Xuemeng hätten japanische Maschinen die ordnungsgemäß angekündigten Trägerübungen östlich der Miyako‑Meerenge gestört. Gleichwohl gilt der Vorfall als die ernsteste militärische Konfrontation zwischen beiden Ländern seit Jahren. Australiens Verteidigungsminister Richard Marles, zu Gesprächen in Tokio, zeigte sich „zutiefst besorgt“ und versprach Unterstützung für Japan beim Schutz der regelbasierten Ordnung. Die Eskalation verdeutlicht die strategische Bedeutung der Region: Taiwan liegt nur etwa 110 Kilometer von Japans westlichster Insel Yonaguni entfernt; die japanischen Inseln beherbergen die größte Konzentration amerikanischer Streitkräfte außerhalb der USA.

Vertiefte Beziehungen zu Taiwan
Während Peking Druck ausübt, sucht Tokio den Schulterschluss mit Taipei. Am 22. Dezember traf sich der geschäftsführende LDP‑Generalsekretär Koichi Hagiuda mit Taiwans Präsident Lai Ching‑te. Beide sprachen von den „bisher besten Beziehungen“ und vereinbarten, die Zusammenarbeit – insbesondere bei Halbleitern – auszuweiten. Hagiuda bedankte sich für die Aufhebung taiwanischer Importverbote für japanische Lebensmittel und warb für eine breitere Kooperation. Präsident Lai betonte, dass Japan einen größeren Beitrag zu Frieden und Stabilität in der Taiwan‑Straße leisten könne und dass Demokratien geeint nicht zu schlagen seien.

Die Begegnung unterstreicht, dass Tokios Politik nicht nur von sicherheitspolitischen Erwägungen, sondern auch von wirtschaftlichen Abhängigkeiten geprägt ist. Taiwan produziert über die Hälfte der weltweiten Halbleiter und rund neunzig Prozent der modernsten Chips; eine Blockade der Insel würde die Lieferketten in der Automobil‑, Verteidigungs‑ und Elektronikindustrie in Europa und Nordamerika binnen Wochen erschüttern. Entsprechend bemüht sich Japan darum, seine Versorgungsketten zu diversifizieren und die Partnerschaften mit Taiwan, Südkorea und den USA zu vertiefen.

Hintergründe und internationale Dimensionen
Japans „Ein‑China‑Politik“ bleibt seit 1972 bewusst ambivalent. In der gemeinsamen Erklärung mit der Volksrepublik erkannte Tokio Peking als einzige legitime Regierung Chinas an und erklärte, es „verstehe und respektiere“ Chinas Auffassung, dass Taiwan zum unveräußerlichen Territorium der VR China gehöre. Es akzeptierte diese Auffassung jedoch nicht ausdrücklich. Japan behält somit Spielraum, mit Taiwan inoffizielle Beziehungen zu pflegen.

Die Insel liegt strategisch auf wichtigen See‑ und Luftwegen, die Japan mit Südostasien, dem Indischen Ozean und darüber hinaus verbinden. Eine Krise im Taiwan‑Straßensystem könnte Japans Energie‑ und Warenströme empfindlich treffen. Zugleich bindet die USA‑Japan‑Sicherheitsallianz Tokio an Washington; die USA erwarten inzwischen nicht nur militärische, sondern auch wirtschaftliche Beiträge zur Abschreckung Chinas. Die Europäische Union sieht sich ebenfalls herausgefordert: In Brüssel warnt man, dass wirtschaftliche Verflechtungen nicht vor Konflikten schützen und dass die eigene Abhängigkeit von Lieferketten rund um Taiwan ein Risiko darstellt. Analysten fordern eine engere Koordinierung mit Japan und anderen indo‑pazifischen Partnern, um sich gegen wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen zu wappnen und Versorgungssicherheit zu schaffen.

Was haben Japan und China vor?
Aus chinesischer Sicht dient der derzeitige Druck als Signal an Tokio und andere Staaten, sich aus der Taiwan‑Frage herauszuhalten. Durch eine Kombination aus scharfer Rhetorik, wirtschaftlicher Bestrafung und gezielten militärischen Provokationen versucht Peking, Japan zu isolieren und Taiwan zu schwächen, ohne einen offenen Konflikt zu riskieren. Dabei nutzt es die Größe des eigenen Marktes und die Abhängigkeit Japans von chinesischen Touristen und Exporten, um politischen Einfluss auszuüben.

Japan wiederum will mit seiner deutlicheren Positionierung zwei Ziele erreichen: Einerseits soll Abschreckung gegenüber China aufgebaut werden, indem Peking signalisiert wird, dass ein Angriff auf Taiwan zwangsläufig auch Japan und die USA involvieren würde. Andererseits versucht Tokio, die internationale Gemeinschaft hinter sich zu versammeln. Die Regierung setzt auf engere Sicherheitskooperation mit Verbündeten wie den Vereinigten Staaten, Australien, Südkorea und europäischen Partnern, investiert in moderne Rüstung und diversifiziert Lieferketten. Trotz des Schlagabtauschs bemüht sich Tokio aber, die Eskalationsspirale zu vermeiden: Offizielle Stellen betonen Gesprächsbereitschaft und die Bedeutung stabiler Beziehungen, während sie gleichzeitig an ihrer Taiwan‑Position festhalten.

Beobachter erwarten, dass sich das Verhältnis der beiden asiatischen Schwergewichte zu einer „kontrollierten Rivalität“ entwickelt. Offizielle Dialogkanäle und wirtschaftlicher Austausch dürften fortbestehen, doch werden wirtschaftliche Zwangsmittel, diplomatische Kampagnen und militärische Zwischenfälle Teil des neuen Normalzustands. Solange die strukturellen Konfliktlinien – die ungeklärte Taiwan‑Frage, die Sicherheitsallianz zwischen Japan und den USA und das Ringen um die regionale Ordnung – bestehen, bleibt das Risiko weiterer Krisen hoch. Eine nachhaltige Entspannung setzt voraus, dass alle Seiten die Vorteile einer regelbasierten Ordnung über kurzfristige Machtpolitik stellen.



Vorgestellt


Steckt Israel hinter dem Tod der iranischen Bestie?

Der iranische "Präsident" - eine ruchlose Bestien und ein Massenmörder wie er nur in den finstersten Albträumen vorkommen konnte, ist tot - das ist sehr gut so, er ist dem russischen Kriegsverbrecher Wladimir Putin (72) nur vorausgegangen, aber es stellt sich die Frage, wurden Ebrahim Raisi und der iranische Außenminister Hossein Amirabdollahian etwa gar ermordet?---The Iranian ‘president’ - a nefarious beast and a mass murderer as he could only be in the darkest nightmares, is dead - that is a very good thing, he only preceded the Russian war criminal Vladimir Putin (72), but the question arises, were Ebrahim Raisi and the Iranian Foreign Minister Hossein Amirabdollahian even murdered?---Иранский «президент» - гнусное чудовище и массовый убийца, каким он мог быть только в самых мрачных кошмарах, мертв - это очень хорошо, он опередил только российского военного преступника Владимира Путина (72 года), но возникает вопрос, были ли вообще убиты Эбрахим Раиси и министр иностранных дел Ирана Хоссейн Амирабдоллахиан?---Le « président » iranien - une bête féroce et un tueur de masse comme on ne pouvait en trouver que dans les plus sombres cauchemars - est mort - c'est très bien ainsi, il n'a fait que précéder le criminel de guerre russe Vladimir Poutine (72), mais on peut se demander si Ebrahim Raisi et le ministre iranien des Affaires étrangères Hossein Amirabdollahian n'ont pas même été assassinés?---El «presidente» iraní -una bestia nefasta y un asesino de masas como sólo podría serlo en las pesadillas más oscuras- está muerto, eso es algo muy bueno, sólo precedió al criminal de guerra ruso Vladimir Putin (72), pero surge la pregunta, ¿fueron asesinados Ebrahim Raisi y el ministro de Asuntos Exteriores iraní Hossein Amirabdollahian?---O “presidente” iraniano - uma besta nefasta e um assassino em massa como só poderia ser nos pesadelos mais sombrios - está morto - o que é muito bom, pois só precedeu o criminoso de guerra russo Vladimir Putin (72), mas a questão que se coloca é: será que Ebrahim Raisi e o ministro dos Negócios Estrangeiros iraniano, Hossein Amirabdollahian, foram mesmo assassinados?---Sadece en karanlık kabuslarda görülebilecek kadar alçak bir canavar ve kitlesel bir katil olan İran “cumhurbaşkanı” öldü - bu çok iyi bir şey, sadece Rus savaş suçlusu Vladimir Putin'den (72) önce geldi, ancak şu soru ortaya çıkıyor: Ebrahim Raisi ve İran Dışişleri Bakanı Hossein Amirabdollahian öldürüldü mü?---伊朗 “总统”--一个只有在最黑暗的噩梦中才会出现的邪恶野兽和大屠杀凶手--死了--这是一件非常好的事情,他只比俄罗斯战犯弗拉基米尔-普京(72 岁)早死,但问题是,易卜拉欣-莱西和伊朗外交部长侯赛因-阿米拉布杜拉希安甚至被谋杀了吗?---가장 어두운 악몽 속에서만있을 수있는 사악한 짐승이자 대량 살인자 인이란의 “대통령”이 죽었다는 것은 매우 좋은 일이며, 그는 러시아 전범 인 블라디미르 푸틴 (72)보다 앞서 있지만 에브라힘 라이시와 호세인 아미랍 돌라 히안이란 외무 장관도 살해 당했을까라는 의문이 생깁니다.---Ο Ιρανός «πρόεδρος» - ένα μοχθηρό κτήνος και ένας μαζικός δολοφόνος, όπως θα μπορούσε να είναι μόνο στους πιο σκοτεινούς εφιάλτες, είναι νεκρός - αυτό είναι πολύ καλό, προηγήθηκε μόνο του Ρώσου εγκληματία πολέμου Βλαντιμίρ Πούτιν (72), αλλά τίθεται το ερώτημα, δολοφονήθηκαν έστω ο Εμπραχίμ Ραΐσι και ο Ιρανός υπουργός Εξωτερικών Χοσεΐν Αμιραμπντολαχιάν?

Niederlande will keine Migration aus dem Maghreb

Die Niederlande gelten als das schöne Land der Tulpen, Grachten und Fahrräder! Bei den letzten Parlamentswahlen am 22. November 2023 haben die Niederlande jedoch eine demokratisch gewollt politische Wende vollzogen.   Wir sprechen von einer Wende, die einen Namen, einen Nachnamen und eine besondere Frisur hat: Geert Wilders. Nun, fast sechs Monate nach den niederländischen Parlamentswahlen, hat sich ein Zusammenschluss von vier Parteien auf die Bildung einer Regierung geeinigt, darunter Wilders Partei für die Freiheit (PVV).   Wilders, der zumindest von einem Teil der Öffentlichkeit als radikal eingestuft wird und seit Jahren sogar mit dem kriminellen Kriegsverbrecher und Massenmörder, den ruchlosen russischen Diktator Wladimir Putin (72) sympathisiert, ist der meistgewählte Politiker des Landes geworden. Wilders wird zwar aufgrund mangelnder Unterstützung keine Regierung bilden, aber es ist klar, dass er die niederländische Politik maßgeblich beeinflusst.In diesem Video erfahren Sie alle wichtigen Hintergründe über das Thema, auf dem Wilders wichtigstes Wahlversprechen und Erfolg fußt: Die niederländischen Tore für die Einwanderung aus dem Maghreb zu schließen, für unerwünschte Migranten – welche nach Aussage von Bürgern, "nicht nur den niederländischen Staat, sondern ganz Europa, illegal mithilfe krimineller Schleuser betreten – und vor allem eines, die europäischen Steuerzahler unnötig Milliarden an Transferleistungen kosten."   Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren.

Wie definieren die USA den Ukraine-Krieg NEU?

Nach monatelangen Blockaden, Anschuldigungen und zähen Verhandlungen hat das US-Repräsentantenhaus kürzlich grünes Licht für die Fortsetzung der Militär- und Finanzhilfe für die #Ukraine gegeben.Es geht um ein riesiges Ausgabenpaket von rund 60 Milliarden US-Dollar, das schon bald an die Front in der Ukraine fließen könnte, sofern die Logistik diese Anforderungen in der Umsetzung hergibt, was mit dem jüngsten Angriff des Terror-Staates Russland, auf die ukrainische Metropolregion Charkiw (Харків) auch dringend notwendig ist!Doch was bedeutet dieses neue Hilfspaket für die Ukraine? Wird es ausreichen? Wie weit geht die vom Kongress festgelegte Verpflichtung? Wie könnte diese Maßnahme die Richtung des #Krieges ändern? Schauen Sie sich dieses Video an, vielleicht wird es Sie interessieren, mehr zu diesem Thema zu erfahren?