-
Unwetterwarnungen in Spanien und Portugal wegen Sturm "Leonardo"
-
Epstein-Skandal: Britischer Ex-Botschafter Mandelson gibt Sitz im Oberhaus ab
-
Ski-Star Kilde verzichtet auf Olympiastart
-
Steigende Armutsgefährdung: Forderungen nach Stärkung des Sozialstaat
-
Trotz Kreuzbandriss: Vonn will bei Olympia starten
-
Bund will mit milliardenschwerem Tennet-Einstieg Ausbau der Stromnetze absichern
-
Riera hat klare Vorstellungen: "Ich glaube an meine Ideen"
-
Französische Justiz will X-Eigentümer Musk anhören - Durchsuchungen in Büros
-
HSV: Dompé bleibt suspendiert - Omari fest verpflichtet
-
Schutz vor sexueller Belästigung in Deutschland oft geringer als im Rest Europas
-
Neue heftige Angriffe: Rutte bezweifelt in Kiew Friedenswillen Moskaus
-
Nagelsmann sichert ter Stegen Unterstützung zu
-
Staatshilfen: EU-Kommission ermittelt gegen Windturbinen-Hersteller aus China
-
Menschenrechtsgericht verurteilt Russland wegen Inhaftierung Nawalnys
-
Iran-USA-Konflikt: Peseschkian beauftragt Außenminister mit Verhandlungen
-
Bund beteiligt sich mit 3,3 Milliarden Euro an Netzbetreiber Tennet
-
16.000 illegale Lieferungen nach Russland: Fünf Verdächtige in Untersuchungshaft
-
Luftalarm während Besuches von Nato-Generalsekretär Rutte in Kiew
-
Olympia: Weikert leitet Evaluierungskommission
-
"Illegale" Werbetaktiken: Ryanair verliert vor Gericht in Belgien
-
Staatsanwaltschaft will im Le-Pen-Prozess Kandidaturverbote fordern
-
Olympia: Sporthilfe schüttet 30.000 Euro für Gold aus
-
Rutte: Russische Angriffswelle auf Kiew bezeugt "keine ernsthaften Friedensbemühungen"
-
Statistik: Anteil der armutsgefährdeten Menschen in Deutschland gestiegen
-
Zwei Festnahmen nach versuchter Sabotage an Marineschiffen in Hamburg
-
Sohn von Norwegens Kronprinzessin weist Vergewaltigungsvorwürfe vor Gericht zurück
-
Australischer Junge schwimmt vier Stunden im Meer und rettet abgetriebene Familie
-
Ehepaar Clinton will in Epstein-Affäre nun doch vor US-Kongress aussagen
-
Merz würdigt Rolle von Karnevalisten für den Zusammenhalt
-
Kreml: Indien hat bislang nichts zu möglichem Verzicht auf russisches Öl erklärt
-
Regierung sieht bei AfD-Jugend Kontinuität zu rechtsextremistischer Vorgängerin
-
Betrug mit Diesel-Wasser-Mischung: Schadenersatz in Millionenhöhe in Niedersachsen
-
Aus Sicherheitsgründen: China verbannt versenkbare Autotürgriffe
-
KI-Pornobilder: Französische Justiz will X-Eigentümer Musk anhören
-
Fusion von KI-Firma xAI mit SpaceX: Musk will Datenzentren im Weltall schaffen
-
Winter-Ausgaben: Bundesliga sparsamer als Konkurrenz
-
Studie: Tarifbeschäftigte entscheiden sich eher für mehr Zeit als für mehr Geld
-
Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah: Zwölf Menschen nach Ägypten eingereist
-
"Playboy"-Umfrage: Stress und schlechte Nachrichten sorgen für Sex-Flaute
-
Russland-Frage: Heftige Kritik an Infantino
-
Vergewaltigungsprozess gegen Sohn von Norwegens Kronprinzessin begonnen
-
Wirtschaftsweise Grimm offen für Sparvorschläge von CDU-Wirtschaftsrat
-
Ministerin: Monumentales Weltkriegs-Mahnmal in Kiew bei russischem Angriff beschädigt
-
Reporter ohne Grenzen: 55 Angriffe auf Journalisten 2025 in Deutschland
-
Erneute russische Angriffe auf Kiew: 1100 Wohnhäuser ohne Heizung
-
Statistikbehörde: Mehr als 13 Millionen Menschen sind armutsgefährdet
-
US-Richter erlaubt Fortsetzung von weiterem von Trump gestoppten Windkraftprojekt
-
Drittliga-Rekord: Naderi wechselt von Rostock nach Glasgow
-
Energiewirtschaftsverband befürwortet strategische Gasreserve für Krisenfall
-
NHL: Deutsche Olympia-Fahrer erfolgreich
Klima-Allianz beklagt: Klimaschutz im aktuellen Wahlkampf "nur Randnotiz"
Der Klimaschutz spielt im aktuellen Wahlkampf nach Einschätzung der Klima-Allianz eine deutlich zu untergeordnete Rolle. Das Klima sei bei den Parteien "nur eine Randnotiz und das besorgt uns sehr", sagte die Geschäftsleiterin Politik des Bündnisses, Stefanie Langkamp, am Dienstag bei einer Pressekonferenz zu den Forderungen zur Bundestagswahl. Die Klima-Allianz rief alle Parteien zum "Wettbewerb um die besten und sozial gerechtesten Pläne für den Klimaschutz" auf.
Forderungen einiger Parteien etwa nach einer Rücknahme des Verbrenner-Verbots oder der Eindämmung der Windenergie zu Gunsten fossiler Energien oder der Atompolitik stünden "im krassen Gegensatz zu den wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen, vor denen wir stehen", sagte Langkamp.
Erst am Montag hatte etwa CDU-Chef und Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz einen Ausstieg aus Kohle und Gas aus Klimaschutzgründen abgelehnt, wenn dies die deutsche Industrie gefährdet. Die Stilllegung der letzten drei Atomkraftwerke durch die Ampel-Regierung mitten in einer Energiekrise sei ein "schwerer strategischer Fehler" gewesen. So eine Entscheidung werde es unter seiner Führung nicht geben. Das gelte auch für die Stilllegung von Kohle- und Gaskraftwerken.
Die Klima-Allianz wiederum erteilte fossilen Energien und auch der "unsinnigen Atomdebatte" eine klare Absage. Erneuerbare Energien seien "das Rückgrat zur Erreichung der Klimaziele", sagte Viviane Raddatz vom WWF.
Deutschland brauche vor allem eine starke Infrastruktur, die nicht nur Arbeitsplätze schaffe, sondern auch vor höheren Klimarisiken schütze, forderte die Klima-Allianz, der sich etwa 150 zivilgesellschaftliche Organisationen angeschlossen haben. Nötig seien daher massive Investitionen etwa in der Verkehrspolitik, in die Erneuerbaren Energien sowie in Bildung und in den Katastrophenschutz.
Dazu sei auch "ausreichend Geld für den Klimaschutz" nötig, forderte die Allianz und sprach sich für ein Sondervermögen sowie eine Reform der Schuldenbremse aus. Außerdem müssten besonders große Vermögen sowie Erbschaften höher besteuert werden, damit auch "Superreiche angemessen zur Finanzierung des Klimaschutzes beitragen".
Die Klima-Allianz verwies zudem auf Ergebnisse einer von ihr in Auftrag gegebenen Umfrage, wonach insgesamt 53 Prozent der Befragten der Aussage zustimmten, dass die kommende Regierung mehr für den Klimaschutz tun müsse. 24 Prozent zeigten sich neutral, 20 Prozent lehnten das ab. Besonders hoch war die Ablehnung bei Anhängerinnen und Anhängern der AfD sowie des BSW.
Diese Verteilung gilt auch für die Frage nach Erneuerbaren und fossilen Energien: So stimmten 71 Prozent der Aussage zu, dass Erneuerbare langfristig erschwinglicher seien, die Umwelt schützten und die Abhängigkeit von Importen fossiler Brennstoffe verringerten. Umgekehrt unterstützten aber 29 Prozent die Aussage, dass billiges russisches Gas und die Fortsetzung der heimischen Kohleförderung die Energieversorgung erschwinglich und stabil machten. Unter den AfD-Anhängern waren es sogar 66 Prozent, unter den BSW-Unterstützern 42 Prozent.
Befragt wurden Mitte Dezember 3040 Menschen durch das Institut Focaldata. Die Umfrage ist den Angaben zufolge repräsentativ.
X.Matos--PC