-
Online-Händler Shein will mit Börsengang am 1. September Geld für Expansion sammeln
-
Seoul: USA sagen große gemeinsame Militärübung mit Südkorea ab
-
Landgericht Koblenz: Frühere Partner müssen Hund nach Trennung ersteigern
-
HSV-Investor Kühne gestorben
-
Volkswagen-Beschäftigte werfen Vorstand "desaströse Kommunikation" vor
-
Bundesgerichtshof bestätigt Haftstrafe für Karatetrainer wegen sexuellen Missbrauchs
-
Bus mit zwei deutschen Schulklassen in den Niederlanden verunglückt - Mehrere Verletzte
-
Rückreisewelle zu Ferienende: ADAC erwartet an Wochenende viel Verkehr
-
Niedersachsen: Weiterer von Wahl ausgeschlossener AfD-Kandidat scheitert vor Gericht
-
Tödlicher Schusswaffenangriff in Verden: Spezialkräfte fassen zweiten Verdächtigen
-
Pyrotechnik: Fünf Verletzte bei niederländischem Erstligaspiel
-
Wadephul pocht auf weitere Unterstützung für die Ukraine
-
Merz zu Unabhängigkeitstag: "Wir stehen fest an der Seite der Ukraine"
-
Wuppertal: Feuerwehr und Schornsteinfeger retten in Kaminschacht gestürzte Katze
-
Deutsche Industrie fordert Bundesregierung zur Wachstumsförderung auf
-
Masters in Cincinnati: Gauff und Fils gewinnen
-
Vorsitzende des AOK-Bundesverbands für Erhalt der telefonischen Krankschreibung
-
Fortuna nach dem Abstieg weiter in der Krise
-
Mit Teamgeist: Gladbach auf Ligastart "gut vorbereitet"
-
SPD-Präsidium erteilt "zukunftsfeindlicher" Sparpolitik vor Kabinettsklausur eine Absage
-
UEFA-Boss Ceferin verzichtet auf FIFA-Kandidatur
-
"Neue" Hockey-Männer im Halbfinale: "Das ist Aura, Jungs"
-
WM-Fazit: Beckers "große Freude" - und eine Sorge
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Zandvoort
-
SPD-Parlamentsgeschäftsführer Wiese warnt Koalition vor "neuen Grundsatzdebatten"
-
Chatbot ChatGPT für viele Nutzer ab Montag mit Werbung
-
Ukraine-Unterstützer beraten über weiteres Vorgehen
-
Online-Riese Shein geht am 1. September in Hongkong an die Börse
-
AOK-Bundesverband fordert mehr Prävention - Kritik an niedrigen Preisen für Tabak und Alkohol
-
SPD-Präsidium verteidigt vor Kabinettsklausur Sondervermögen gegen Kritik
-
Neuer britischer Premier Burnham unternimmt erste Auslandsreise am Montag nach Kiew
-
Regierungspartei siegt wie erwartet bei Parlamentswahl in Kasachstan
-
EU-Abgeordneter Glucksmann kandidiert bei Präsidentschaftswahl in Frankreich
-
Selenskyj: Ukraine war nicht an Anschlägen auf Nord-Stream-Pipelines beteiligt
-
Abschluss der 250-Jahr-Feierlichkeiten: Trump veranstaltet Autorennen in Washington
-
Palast: Gesundheitszustand von Norwegens König Harald V. hat sich verschlechtert
-
Freiburg siegt souverän in Düsseldorf
-
Hunderte Asylsuchende sollen auf griechische Ägäisinseln verlegt werden
-
"Der helle Wahnsinn": Hockey-Männer buchen das Halbfinale
-
Sieg gegen Australien: Hockey-Männer buchen das Halbfinale
-
Nordische und baltische Staats- und Regierungschefs zu Solidaritätsbesuch in Kiew
-
15-Jähriger soll eigenen Vater getötet haben: Untersuchungshaft wegen Mordverdachts
-
Debatte um Unterstützung durch BSW: AfD-Bundeschef Chrupalla zurückhaltend
-
Geglücktes Lustrinelli-Debüt: Union müht sich in zweite Runde
-
Gladbach mit lockerem Sieg beim Fünftligisten Schott Mainz
-
Schneller Tietz-Hattrick: Mainz ohne Probleme auf dem Dorf
-
Norris gewinnt erneut - Horror-Heimspiel für Verstappen
-
Reit-WM: Deutsches Spring-Trio verpasst Podium zum Abschluss
-
Abschluss der 250-Jahr-Feierlichkeiten: Autorennen in Washington
-
Selenskyj warnt vor Spaltung der Ukraine durch Wahlen im Krieg
Tausende Beschäftigte bei Ford in Köln im Streik
Beim US-Autobauer Ford in Köln sind am Mittwoch tausende Beschäftigte dem Streikaufruf der Gewerkschaft IG Metall gefolgt. In den Werken "passiert nichts mehr", sagte der IG-Metall-Ansprechpartner der Ford-Werke in den Stadtteilen Niehl und Merkenich, David Lüdtke, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Es ist der erste Streik dieser Art in der fast 100-jährigen Geschichte des Ford-Standorts Köln.
Ford will im Zuge seines Sparkurses in Deutschland tausende Stellen streichen. Der angeschlagene US-Autobauer hatte den Jobabbau im vergangenen Jahr angekündigt. Bis Ende 2027 sollen in Europa 4000 Jobs abgebaut werden, darunter 2900 in Deutschland. Vor allem die aktuell bestreikten Werke in Köln sind betroffen.
Alle Tore sind seit den frühen Morgenstunden "mit Streikposten besetzt", sagte Lüdtke. 11.500 Beschäftigte arbeiten in Köln in den Bereichen Produktion, Entwicklung und Ersatzteile. Nur vereinzelt versuchten Mitarbeitende trotz des Streiks zur Arbeit zu gelangen. Seine Kollegen und er versuchten dann, diese Beschäftigten zu überzeugen.
An einem Nottor haben zudem einige Mitarbeitende weiterhin Zutritt zum Gelände. Darüber haben Beschäftigte Zugang, die laut Lüdtke Anlagen betreiben, die sonst kaputt gehen würden. Es handele sich jedoch um "eine nichtmal dreistellige Zahl" von Menschen, die derzeit arbeiteten.
Bereits die Urabstimmung über den Ausstand hatte eine hohe Beteiligung nahegelegt. 93,5 Prozent stimmten dafür, die Beteiligung lag bei 95,7 Prozent. Es ist das erste Mal, dass an dem Standort in Köln nach einer Urabstimmung gestreikt wird. Zuvor hatte es lediglich Warnstreiks gegeben, bei denen es - anders als jetzt - jedoch kein Streikgeld für die Mitarbeitenden gab.
Im März dieses Jahres kündigte die amerikanische Muttergesellschaft von Ford zusätzlich zum Stellenabbau eine seit 2006 geltende Patronatserklärung auf. Diese sicherte ab, dass der US-Konzern für Schulden der Tochtergesellschaft aufkommt.
Durch die Kündigung habe Ford die Möglichkeit geschaffen, in den nächsten Jahren eine Insolvenz auszuführen, sagte Benjamin Gruschka, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Ford-Werke, der Düsseldorfer "Wirtschaftswoche". Auch eine "kurzfristige Insolvenz" ist demnach zu befürchten.
Die Chefin der Linken, Ines Schwerdtner, sprach am Mittwoch von einem "Schlag ins Gesicht der Beschäftigten". Ford stecke in der Krise, weil das Management die Transformation verschlafen habe. "Statt rechtzeitig auf Elektromobilität und zukunftsfähige Produktion zu setzen, wurde gezögert und ausgesessen", kritisierte Schwerdtner.
Zwischen Gewerkschaft und dem Unternehmen laufen derweil weiter Gespräche. Am Dienstag habe sich die Arbeitgeberseite gemeldet, sie wolle die IG Metall über "neue Lösungsvorschläge" informieren, erklärte die Gewerkschaft. "Wir werden uns diese Vorschläge anhören und abwägen, ob die Verhandlungen damit womöglich noch diese Woche fortgeführt werden können", erklärte Kerstin Klein, erste Bevollmächtigte der IG Metall Köln-Leverkusen.
Der Streik in den Werken Niehl und Merkenich soll am frühen Donnerstagmorgen beendet sein.
A.Magalhes--PC