-
Verlag: 800.000 Bücher bei russischem Angriff auf Kiew verbrannt
-
Albanien: Gewaltsame Zusammenstöße bei Protest gegen Kushner-Bauprojekt
-
Früherer Anführer der Baskenorganisation ETA in Frankreich freigesprochen
-
Endgültige Zahl: 1.174.97 Migranten beantragten Aufenthaltstitel in Spanien
-
Tesla steigert seinen Absatz im zweiten Quartal um 25 Prozent
-
Venezuela: Mann acht Tage nach Erdbeben gerettet
-
"What a ride": Struff in Runde drei
-
USA schaffen im Juni weniger Jobs als erwartet
-
Vier Tiebreaks: Struff in Runde drei
-
Die Koalition versucht mit umfangreichem Reformpaket den Befreiungsschlag
-
Kritik von Linken und Verbänden: Regierung will Informationsfreiheitsgesetz aushöhlen
-
Reichsbürger soll in Hessen Waffen gehortet haben: 59-Jähriger festgenommen
-
Deutsch-französischer Rüstungskonzern KNDS verschiebt Börsengang - Bund hält an Einstiegsplan fest
-
1090 Fragen an die Regierung sind zu viel: Linke in Sachsen verliert Rechtsstreit
-
Gipfeltreffen in DFB-Zentrale - Nagelsmann vor Ablösung
-
Weitere Beratungen zwischen USA und Iran nach Trauerfeier für Chamenei geplant
-
Brandanschlag auf linke Projekte im brandenburgischen Cottbus
-
Entenfamilie sorgt in Rheinland-Pfalz für kurzzeitige Sperrung auf Bundesstraße
-
Elektrotechniker für Hisbollah: Bewährungsstrafe für 51-Jährigen in Niedersachsen
-
Königspython auf Bauernhof in Niedersachsen entdeckt
-
Gedenken und Proteste in Israel tausend Tage nach dem 7. Oktober 2023
-
Berliner Abgeordnetenhaus stimmt für Wohnungs- und Mietenkataster
-
Von der Leyen kündigt in Armenien weitere Hilfen und Handelserleichterungen an
-
Zwei Patienten sterben bei nächtlichem Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern
-
Krankschreibung am ersten Tag: Gewerkschaften und Ärzte protestieren
-
Russische Schattenflotte: Besitzer in Frankreich mit Millionenstrafe belegt
-
Klitschko: Schwerster russischer Angriff auf Kiew seit Kriegsbeginn - Mindestens 17 Tote
-
Infineon eröffnet neue Smart Power Fab in Dresden
-
Linke zu Reformen: Regierung will Informationsfreiheitsgesetz aushöhlen
-
Nagelsmann? "Hat keine Chance mehr"
-
Möbel können Kunstwerke sein - Bundesgerichtshof kippt höhere Anforderungen
-
Bau- und Wohnungswirtschaft begrüßt Koalitionspaket: Gut für Wohnungsbau
-
Onlinehändler: Lager für Klimaanlagen und Ventilatoren sind größtenteils leer
-
Gericht: Eritreer müssen bei Passbeschaffung zu Einbürgerung mitwirken
-
Ermittler vermuten ukrainischen Plan hinter Nord-Stream-Anschlägen
-
Urteil: Auch kostenlos nutzbare Seiten dürfen Videos von RT nicht veröffentlichen
-
Bund hält an Plan zu Einstieg bei Rüstungskonzern KNDS fest
-
Menschen betäubt und sexuell missbraucht: 156 Täter und Opfer identifiziert
-
Spielplan steht: Südschlager zum Auftakt, Klassiker im Herbst
-
Hitze in Frankreich: 85 Prozent mehr Todesfälle bei Über-75-Jährigen
-
27-Jähriger stirbt bei Streit mit mehreren Beteiligten in Hessen
-
Beleidigung und Hamas-Kennzeichen: Aktivist in Hamburg zu Geldstrafe verurteilt
-
Tödlicher Sturz aus sieben Metern Höhe: Mann stirbt bei Arbeitsunfall in Bayern
-
Urteil: Google muss Geldbuße in Rekordhöhe von 4,1 Milliarden Euro zahlen
-
40-Jähriger in Stuttgart wegen IS-Mitgliedschaft zu drei Jahren Haft verurteilt
-
Merz: Keine Entscheidung zu Arbeitszeitgesetz - aber längere Sonntagsöffnungszeiten
-
Bundesregierung will Berlin Verstaatlichung privater Wohnungen verbieten
-
Bundesverfassungsgericht: Kindliche Sexpuppen bleiben verboten
-
Klitschko: Russischer Angriff auf Kiew war schwerster seit Kriegsbeginn
-
Söder: Koalition hat bislang größtes Paket auf den Weg gebracht
Illegale Produkte und Suchtfaktor: EU ermittelt gegen Onlinehändler Shein
Nach dem Skandal um den Verkauf kinderpornographischer Sexpuppen und weiterer illegaler Waren hat die EU-Kommission offizielle Ermittlungen gegen den asiatischen Onlinehändler Shein eingeleitet. Als Grund nannte die Brüsseler Behörde am Dienstag die "süchtig machende Gestaltung" des Onlinedienstes, mangelnde Transparenz bei den Produktempfehlungen sowie den Verkauf "illegaler Produkte", darunter Materialien im Zusammenhang mit sexuellem Kindesmissbrauch. Shein kündigte an, sich "konstruktiv an dem Verfahren" beteiligen zu wollen.
Die Onlineplattform war 2012 in China gegründet worden, hat ihren Sitz inzwischen aber in Singapur. Shein war im November in Frankreich wegen des Verkaufs von Sexpuppen mit kindlichen Zügen massiv unter Druck geraten. Die Ermittlungen der französischen Justiz wegen des Verkaufs kinderpornographischer Produkte laufen noch. Ein Gericht in Paris lehnte allerdings eine Sperre der Plattform ab, nachdem Shein die illegalen Waren von seiner Seite entfernt hatte.
Es sind die ersten Ermittlungen der EU-Kommission im Rahmen des EU-Gesetzes über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) gegen Shein. Mit dem Gesetz nimmt die EU große Internetplattformen in die Pflicht, verbotene Inhalte zu löschen. Dazu gehören sexualisierte Bilder, Kinderpornografie, Morddrohungen und Nazi-Symbole, die im Internet ebenso verboten sind wie auf der Straße.
Die Brüsseler Behörde will nun weiter Beweise sammeln und Shein um Informationen bitten. Der Onlinehändler kann seinerseits Vorschläge machen, wie er die von der Kommission beanstandeten Mängel ausräumen möchte. Die Kommission betonte, dass "die Einleitung eines förmlichen Verfahrens keine Vorentscheidung über dessen Ausgang darstellt" und dass es keine Frist für den Abschluss der Untersuchung gibt.
Shein erklärte, das Unternehmen teile "das Ziel der Kommission, ein sicheres und vertrauenswürdiges Online-Umfeld zu gewährleisten". Es habe bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Vorgaben des DSA zu erfüllen, hieß es weiter.
Ein EU-Beamter sagte, bei den illegalen Produkten handele es sich auch um Waffen, Spielzeuge, Kleidung und Kosmetikartikel. In Bezug auf mögliche Suchtfaktoren vermute Brüssel, dass Shein diesen Aspekt "in der Risikobewertung unterschätzt und auch keine angemessenen Maßnahmen ergriffen hat, um diesem besonderen Risiko zu begegnen".
Süchtig machende Funktionen könnten sich "negativ auf das Wohlbefinden der Nutzer und den Verbraucherschutz im Internet auswirken", erklärte die Kommission. Brüssel möchte zudem Einzelheiten über die Algorithmen erfahren, anhand derer Nutzern personalisierte Inhalte angeboten werden.
Der Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE) Alexander von Preen lobte das Verfahren der EU-Kommission gegen Shein als "ermutigendes Zeichen" und forderte ein hartes Durchgreifen. "Wenn die Missstände nicht konsequent und glaubhaft abgeschafft werden, darf auch die Abschaltung einer Plattform kein Tabu sein", sagte von Preen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
Die EU-Kommission ermittelt derzeit im Rahmen des DSA auch gegen den chinesischen Onlinehändler Ali Express sowie Facebook, Instagram, Tiktok und X. Anfang Februar forderte die Kommission die Videoplattform Tiktok auf, ihre "süchtig machende Funktionsweise" zu ändern.
Vertreter der Regierung von US-Präsident Donald Trump haben der EU im Zusammenhang mit dem DSA wiederholt "Zensur" vorgeworfen.
F.Santana--PC