-
Trump: EU muss Handelsabkommen bis 4. Juli voll umsetzen oder höhere Zölle zahlen
-
Besuch Selenskyjs in Armenien zu Gipfeltreffen "empört" Russland
-
Tischtennis-WM: Deutsche Frauen sichern Medaille - Männer raus
-
Trump nennt Treffen mit Brasiliens Präsident Lula "sehr gut"
-
Kuba: USA verschärfen Sanktionen - UN-Experten sprechen von Ölblockade
-
Nach Berlin: Auch Titelverteidiger Magdeburg im Final Four
-
Ermittlungen gegen Musk und X: Frankreich setzt Untersuchungsrichter ein
-
Amokfahrer von Leipzig hat seine Tat angekündigt
-
41-Jähriger nach Fund von Frauenleiche in Auto in Baden-Württemberg festgenommen
-
Tödlicher Hantavirus-Ausbruch auf Schiff: Bemühungen zur Eindämmung laufen auf Hochtouren
-
Neuer Wehrdienst: Fragebogen-Verweigerer sollen laut Bericht Bußgeld zahlen
-
ARD-"Deutschlandtrend": AfD überholt erstmals Union in Sonntagsfrage
-
Russland ruft Bewohner und Diplomaten erneut zum Verlassen Kiews auf - Warnung auch von Selenskyj
-
Neuer Wehrdienst: Standorte für Musterungszentren stehen fest
-
Zur Bekämpfung von Bandengewalt: Schweden erwägt elektronische Fessel für Minderjährige
-
Papst Leo XIV. und US-Außenminister Rubio betonen bei Treffen im Vatikan Gemeinsamkeiten
-
Ex-Präsident Radew offiziell zum Regierungschef Bulgariens ernannt
-
IOC: Bei Olympia 2030 nur Sport "auf Schnee und Eis"
-
SPERRFRIST 18.00 Uhr: ARD-"Deutschlandtrend": Merz erreicht geringste Zustimmung für einen Kanzler
-
Israel und Libanon: Dritte Gesprächsrunde ab 14. Mai in Washington geplant
-
Trumps Sprecherin Leavitt hat Tochter geboren
-
IOC lässt Belarus zu - Russland bleibt vorerst ausgeschlossen
-
Lebenslange Haft im Mordprozess um tödlichen Autounfall in Nordrhein-Westfalen
-
Steuereinnahmen brechen deutlich ein - Klingbeil: Iran-Krieg wesentliche Ursache
-
Medienbericht: Königsfamilie der Emirate erhielt EU-Agrargelder in Millionenhöhe
-
USA erwarten Teherans Antwort auf jüngstes Verhandlungsangebot
-
Sogenannte Hitlergruß-Fotomontage: AfD-Politiker Bystron freigesprochen
-
EU-Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französischen Rechtspopulisten Bardella
-
Klage der Wettbewerbszentrale: BGH verhandelt über Ärztesiegel
-
IOC lässt Belarus wieder zu - Russland bleibt ausgeschlossen
-
Tischtennis-WM: Deutsche Männer scheitern im Viertelfinale
-
Altersheim für Dickhäuter: Portugals letzter Zirkuselefant kommt in Schutzgebiet
-
Online-Übersetzungsanbieter Deepl streicht ein Viertel seiner Stellen
-
Dirigent Simon Rattle mit Bayerischem Maximiliansorden ausgezeichnet
-
EuGH: Italien darf bestimmte Sozialleistung nicht an zehn Jahre Aufenthalt knüpfen
-
AfD verliert Verfahren um Millionenspende gegen Bundestag vor Verwaltungsgericht
-
Ein Jahr Digitalministerium: Wildberger verspricht "Staat, der besser liefert"
-
Steuerschätzung: Einnahmen brechen 2026 um 17,8 Milliarden Euro ein
-
Neu gekaufte Ware entpuppt sich als kaputt: BGH urteilt zugunsten von Verbrauchern
-
Weiterer Toter durch Bornavirus in Bayern - Erreger von Feldspitzmäusen übertragen
-
Nach Finaleinzug: Krawalle und Verletzte in Paris
-
Ministeriumsvertreter: Rubio führt "freundliche und konstruktive Gespräche" mit Papst
-
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Kontaktpersonen in Deutschland und anderen Ländern gestestet
-
Umweltminister Schneider distanziert sich von Reiche-Energiegesetz
-
17-Jähriger bei Auseinandersetzung in Essen erstochen - eine Festnahme
-
Gericht: Reiseveranstalter muss wegen mit Handtüchern reservierter Liegen zahlen
-
Vor Weltkriegsgedenken: Moskau meldet ukrainische Drohnenangriffe und droht mit "Vergeltungsschlag"
-
Bericht: Wehrdienst-Fragebogen wird vielfach ignoriert - Linke für Straffreiheit
-
Hunderte Cannabispflanzen in Wohnhaus - Verdächtiger zapft Strom illegal ab
-
Senkung der Luftverkehrsteuer: Grüne kritisieren "ökonomische Unvernunft"
Befürchtete Ausschreitungen nach WM-Halbfinale bleiben aus
Die nach dem WM-Halbfinale Frankreich gegen Marokko befürchteten Ausschreitungen sind ausgeblieben. Stattdessen feierten hunderte Fans der Équipe Tricolore in der Nacht zum Donnerstag auf der Pariser Prachtstraße Champs-Elysées weitgehend friedlich den 2:0-Sieg ihrer Mannschaft. In Marokko bleiben die Straßen im Gegensatz zu den Jubelfeiern nach den vergangenen WM-Spielen weitgehend leer, viele Fans äußerten sich aber trotz der Niederlage stolz auf ihr Nationalteam.
Sofort nach Frankreichs Einzug ins WM-Finale füllten sich die Champs-Elysées mit feiernden Menschen und hupenden Autos. "Wir sind im Finale", skandierten viele Fans. Manche sangen die französische Nationalhymne. Leuchtraketen und Rauchbomben wurden gezündet.
Alles in allem blieb das Geschehen nach Polizeiangaben weitgehend friedlich. Am Rande von Feiern seien im Großraum Paris aber 115 Menschen festgenommen worden. Unter ihnen war nach Angaben aus Polizeikreisen eine Gruppe von rund 40 Menschen, die den Ultrarechten im Land nahestehen. Diese Gruppe sei bereits festgenommen worden, als sie auf den Weg zu den Champs-Elysées war.
Die Polizei hatte wegen befürchteter Ausschreitungen 5000 Sicherheitskräfte allein im Großraum Paris eingesetzt. Die weihnachtlich beleuchteten Champs-Elysées waren auf beiden Seiten von Polizeiwagen mit eingeschalteten Blaulichtern gesäumt - dies sollte laut Präfektur eine "sichtbare und abschreckende Präsenz" sein. An U-Bahn-Ausgängen nahe der Prachtstraße wurden Taschenkontrollen vorgenommen.
Mehrere Zufahrten nach Paris wurden zudem ab 22.00 Uhr geschlossen, um Staus in Richtung Champs-Elysées zu verhindern. In der Menschenmenge waren auch zahlreiche Polizisten in Zivilkleidung im Einsatz. Auch in anderen französischen Städten wurde der Einzug ins Finale auf den Straßen gefeiert.
Auch zahlreiche Politiker feierten mit begeisterten Tweets den Sieg über Marokko und die Aussicht auf einen zweiten Weltmeister-Titel in Folge. "Merci, les bleus" (Danke, die Blauen), schrieb beispielsweise Präsident Emmanuel Macron, der zu dem Spiel nach Katar geflogen war. "Und jetzt den Pokal!" Wenige Minuten später gratulierte Macron der marokkanischen Mannschaft: "Ihr habt Fußballgeschichte geschrieben."
Dies sahen auch viele Menschen in Marokko so: "Sie haben ein großartiges Spiel abgeliefert, aber das Glück war nicht auf unserer Seite", sagte Oussama Abdouh in Casablanca. In der Hauptstadt Rabat versammelten sich im Dauerregen nur einige wenige Fans. Sie alle zeigten sich trotz der Niederlage Stolz auf ihr Team, das als erste afrikanische Mannschaft der Geschichte in ein WM-Halbfinale eingezogen war. "Unser Nationalteam hat Wunder verbracht", sagte der Straßenhändler Rachid Sabbiq, der sein Sortiment für die WM von Süßigkeiten auf marokkanische Flaggen umgestellt hatte.
Vor allem in Paris aber auch in anderen europäischen Städten waren wegen des WM-Spiels Ausschreitungen befürchtet worden. In Frankreich leben viele Menschen mit marokkanischen Wurzeln. Die Beziehungen beider Länder sind angespannt, weil Marokko die Rückführung illegaler Migranten aus Frankreich erschwert - und Frankreich im Gegenzug die Vergabe von Visa an Marokkaner eingeschränkt hat.
P.Sousa--PC