-
Ex-Nationalspieler Süle beendet Karriere nach der Saison
-
MDR-Umfrage: AfD in Sachsen-Anhalt baut Vorsprung vor CDU weiter aus
-
NBA-Playoffs: Starker Brunson führt Knicks zum nächsten Sieg
-
Umfrage: Mehrheit für höhere Steuern auf Alkohol und Tabak
-
Organspende: Patientenschützer lehnen Widerspruchslösung ab
-
Trotzige Bayern: "Werden wieder angreifen"
-
Wehrdienst: 72 Prozent der 18-jährigen Männer haben bisher geantwortet
-
Energiepreise: 57 Prozent der Familienunternehmer werden keine Entlastungsprämie zahlen
-
Neue Anti-Terror-Strategie der US-Regierung visiert Europa und Linksextreme an
-
Papst Leo XIV. trifft US-Außenminister Rubio
-
Trump empfängt Brasiliens Präsidenten Lula
-
Bundestag berät über Senkung der Luftverkehrsteuer
-
BGH verhandelt über mögliche Diskriminierung von blinder Patientin bei Reha
-
Verhandlung an Berliner Verwaltungsgericht über Millionenspende an AfD
-
Bundesgerichtshof verhandelt in Baumarkt-Streit um Farbe Orange
-
Bundesgerichtshof verhandelt über Ärztesiegel in Zeitschrift
-
Härtetest für britische Regierung: Wahlen in England, Wales und Schottland
-
Bundestag befasst sich mit mehr Barrierefreiheit für Behinderte und Gremienwahl
-
Klingbeil stellt Ergebnisse des Arbeitskreises Steuerschätzung vor
-
Parteikreise: Linnemann warnt vor massiver Austrittswelle aus CDU
-
Frankreich: Rechtspopulist Bardella traf im Februar deutschen Botschafter in Paris
-
Luftverkehrsteuer: Länder lehnen Sparauflage für Verkehrsminister Schnieder ab
-
Vorerst keine EU-Einigung auf Umsetzung von Zolldeal mit den USA
-
Hantavirus: Argentinien entsendet Experten nach Ushuaia zur Untersuchung von Nagern
-
"Handspiel-Drama": Pressestimmen zum Aus der Bayern gegen PSG
-
Epstein-Skandal: US-Handelsminister Lutnick mit Rücktrittsforderungen konfrontiert
-
FC Bayern: Aus der Traum vom Triple
-
DTTB-Teams greifen nach WM-Medaillen
-
Trump nennt Gespräche mit Iran "sehr gut" und droht bei Scheitern mit Bomben
-
Feuerwehr bringt deutsche Hantavirus-Verdachtsperson von Amsterdam nach Düsseldorf
-
Berlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel in Folge
-
Auch Lys in Rom in Runde zwei - nun wartet Osaka
-
Traum vom Titel lebt: Berlin nach Thriller im Final Four
-
Flugzeug mit womöglich Hantavirus-infiziertem Passagier in Amsterdam gelandet
-
Bayerns Siegesserie reißt gegen Hoffenheim
-
3:0 gegen Hongkong: DTTB-Männer greifen nach WM-Medaille
-
PSG-Hit: Bayern mit Laimer statt Davies
-
München soll Standort für Demokratieforschungszentrum werden
-
FBI-Chef: UFO-Akten werden "sehr bald" veröffentlicht
-
Merz wirbt für Reformpolitik seiner Regierung - und nimmt die SPD in die Pflicht
-
Abstellungsstreit in Mexiko: Verband droht eigenen WM-Stars
-
Trump droht Iran mit Bombardierungen falls Abkommen scheitert
-
Protest von Femen und Pussy Riot gegen Teilnahme Russlands an der Biennale
-
Vuelta: Koch gibt Rotes Trikot an Etappensiegerin Kopecky ab
-
Frankreich rechnet mit Papst-Besuch Ende September
-
Ungarn: Verfassungsgericht hebt Orban-Dekret zur Besteuerung Budapests in Teilen auf
-
Französischer Flugzeugträger bringt sich für Hormus-Einsatz in Stellung
-
Studie: Abholzung macht Amazonas deutlich anfälliger für Klimaschäden als gedacht
-
G7-Minister prangern "willkürliche" Beschränkungen für Seltene Erden an
-
Gesetzesänderung soll Schutz vor Diskriminierung verbessern - Aber weiter Kritik
Längere Wartezeiten an europäischen Flughäfen nach Cyberattacke - BER betroffen
Nach einer Cyberattacke auf einen Softwaredienstleister für Flughäfen hat es am Wochenende an mehreren europäischen Airports Störungen gegeben. Besonders betroffen war die belgische Hauptstadt Brüssel, wo zahlreiche Flüge ausfielen. Auch am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) kam es zu massiven Verspätungen. Außerdem betroffen waren London und Dublin. Die Probleme dauerten am Sonntag weiter an.
Die europäische Luftfahrtbehörde Eurocontrol meldete "Störungen in den IT-Systemen im Zusammenhang mit der Passagierabfertigung". Der BER verwies auf eine "technische Störung bei einem europaweit eingesetzten Systemanbieter". Auch am Sonntag kam es den Angaben zufolge daher weiterhin zu langen Wartezeiten an den Schaltern.
Der Brüsseler Flughafenverwaltung zufolge hatte sich der Cyberangriff am Freitagabend ereignet, beeinträchtigt waren die Systeme zum Einchecken und für das Boarding der Flugzeuge. In der Folge konnte nur manuell am Schalter eingecheckt werden. Eurocontrol bat die Airlines, bis Montagfrüh die Hälfte der Flüge von und nach Brüssel zu streichen.
In Berlin blieb es hingegen vorwiegend bei Verspätungen. Die Flughäfen in Frankfurt, Hamburg, München und Düsseldorf meldeten keine betrieblichen Probleme, wohl aber das internationale Drehkreuz London-Heathrow sowie die irischen Flughäfen Dublin und Cork. Der Flughafen Dublin teilte im Onlinedienst X mit, dass er "geringfügige Auswirkungen" durch "ein europaweites Softwareproblem" zu verzeichnen habe.
In London waren die Auswirkungen ebenfalls weniger dramatisch als in Brüssel. Der Flughafen Heathrow nannte als Grund für die Verspätungen "ein technisches Problem" bei dem Unternehmen Collins Aerospace, "das Check-In- und Boarding-Systeme für mehrere Fluggesellschaften an zahlreichen Flughäfen weltweit bereitstellt".
Das Unternehmen bestätigte eine "cyberbedingte Störung" einer Software. "Wir arbeiten aktiv daran, das Problem zu beheben und die volle Funktionalität für unsere Kunden so schnell wie möglich wiederherzustellen", erklärte Collin Aerospace. "Die Auswirkungen beschränken sich auf die elektronische Kundenabfertigung und die Gepäckabgabe."
Angesichts digitalisierter Systeme im Flugverkehr haben Cyberangriffe und technische Ausfälle in den vergangenen Jahren zugenommen. Nach Einschätzung der Expertin Anita Mendiratta, die unter anderem für die UN-Tourismus-Organisation arbeitet, ist es schwierig zu sagen, wer hinter dem jüngsten Angriff stecken könnte. Sie verwies darauf, dass es sich um "eine Störung einer Software und nicht eines bestimmten Flughafens" handele.
Laut einem im Juni veröffentlichten Bericht des französischen Luft- und Raumfahrtunternehmens Thales stieg die Zahl der Cyberangriffe im Luftverkehrssektor von 2024 bis 2025 um 600 Prozent. Demnach ist "jedes Glied in der Kette anfällig" für Angriffe, dies betreffe Fluggesellschaften und Flughäfen wie auch Navigationssysteme und Zulieferer. Dem Bericht zufolge ist der strategisch und wirtschaftlich wichtige Flugsektor zu einem "Hauptziel" für Cyberangriffe geworden.
A.Santos--PC