-
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
-
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
-
KI verändert Softwaretests und erhöht den Bedarf an Qualitätssicherung
-
Calif.io-Exploit umging Apples Blockierungsmodus auf dem iPhone
-
Siri AI erhält mit iOS 27.3 Zugriff auf Dateien und mehr App-Funktionen
-
Powerbanks ab 20.000 mAh im Vergleich: Verbatim vor Anker
-
Softwareupdate bringt älteren VW-ID-Modellen Batterie-Vorkonditionierung
-
McLaren erprobt beim Saisonfinale bereits Lösungen für 2027
Studie: Jugendliche warten länger mit erstem Sex
Jugendliche werden einer Studie zufolge immer später sexuell aktiv. Im Jahr 2025 hatten die meisten Befragten ihr erstes Mal mit 19 Jahren, wie die aktuelle Jugendsexualitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) in Köln laut Mitteilung vom Donnerstag ergab. 2019 hatte das Durchschnittsalter noch bei 17 Jahren gelegen. Auch beim ersten Kuss warten Jugendliche länger.
Die Studie mit mehr als 5800 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 25 Jahren zeigt zudem, dass die Mehrheit ihren ersten Sex in einer festen Beziehung erlebt. 65 Prozent der weiblichen und 53 Prozent der männlichen Jugendlichen gaben an, in einer festen Partnerschaft zu sein. Der erste Sex findet dabei für 65 Prozent der Befragten "gerade zum richtigen Zeitpunkt" statt.
Zeitlich verschiebt sich der erste Sex weiter nach hinten: 18 Prozent der 14- bis 17-Jährigen erlebten demnach 2025 ihren ersten Sex, 2019 waren es noch 28 Prozent gewesen. Besonders deutlich ist der Rückgang bei 17- bis 20-Jährigen. 2025 hatten 40 Prozent der 17-Jährigen Sex, 2019 waren es noch 61 Prozent gewesen.
Zum Stichwort Verhütung gaben nur sechs Prozent an, beim ersten Mal nicht verhütet zu haben. Beim ersten Sex greifen demnach 76 Prozent überwiegend zum Kondom, die Pille wird von 34 Prozent genutzt. Mit zunehmender Erfahrung steigt die Nutzung der Pille auf rund 50 Prozent. Die Spirale verwenden sechs Prozent.
In knapp neun von zehn Beziehungen sprechen junge Menschen zudem selbstverständlich über Verhütung. Ein Großteil (67 Prozent) thematisiert auch den Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen.
Wie die Studie weiter zeigt, küssen sich Jugendliche auch später: 2019 gaben noch 53 Prozent der 14-Jährigen an, Erfahrungen mit Küssen gemacht zu haben. 2025 sank dieser Anteil deutlich auf 33 Prozent.
Als Gründe für fehlende sexuelle Erfahrungen nannten die Befragten vor allem fehlende passende Partner (51 Prozent), Schüchternheit (37 Prozent) oder zu junges Alter (41 Prozent).
Die wichtigste Quelle der Sexualaufklärung bleibt den Angaben zufolge der Schulunterricht. 78 Prozent der Jugendlichen geben an, in der Schule Wissen über Sexualität und Verhütung erhalten zu haben. Als Ansprechpartner gewinnen Lehrkräfte (45 Prozent) sowie Eltern (64 Prozent) im Vergleich zu 2019 an Bedeutung.
Das Internet verliert leicht an Einfluss (53 Prozent), wobei Suchmaschinen am häufigsten genutzt werden. Unter den sozialen Medien nennen 40 Prozent Youtube, 24 Prozent Tiktok und 23 Prozent Instagram als Quelle. Aufklärungs- und Beratungsseiten spielen für Mädchen (39 Prozent) eine größere Rolle als für Jungen (25 Prozent).
Die Ergebnisse basieren auf der zehnten Befragungswelle der repräsentativen Jugendsexualitätsstudie des BIÖG. Die Befragungen fanden zwischen Februar und Juli 2025 statt.
V.Dantas--PC