-
Senkung der Luftverkehrsteuer: Grüne kritisieren "ökonomische Unvernunft"
-
42 Jahre nach Tat: Mann wegen Tötung von Krankenschwester vor Gericht
-
Berglund übernimmt die Haie: Schwedischer Meistercoach kommt
-
Zulassungen von E-Autos legen im April weiter stark zu
-
Dreijähriger stürzt in München aus viertem Stock und stirbt
-
Rocksängerin Bonnie Tyler erholt sich nach Notoperation am Darm
-
Bahn-Infrastruktur in Deutschland 2025 kaum verbessert - DB-Spitze optimistisch
-
Haftstrafen für Paar in Bayern nach Millionendiebstahl aus Parkautomaten
-
Linke fordert Straffreiheit für Nicht-Beantwortung von Wehrdienst-Fragebögen
-
Industrie im März mit kräftigem Auftragsplus - auch wegen "Lageraufstockungen"
-
Kohfeldt verlängert in Darmstadt
-
Zollbeamte beschlagnahmen in Nordrhein-Westfalen mehr als 600 Kilogramm Kokain
-
Blinde Frau abgewiesen: BGH urteilt Ende Mai zu Diskriminierung im Gesundheitswesen
-
In selbstgegrabenem Sandloch steckengeblieben: Dreijähriger stirbt in Niedersachsen
-
Stiefvater mit Messer getötet: Lange Haftstrafe und Psychiatrie für 29-Jährigen
-
Neuer Anlauf im Bundestag für Widerspruchslösung bei Organspende
-
Frankreich warnt vor vorzeitiger Aufhebung von Sanktionen gegen den Iran
-
US-Außenminister Rubio zu Besuch bei Papst Leo XIV. im Vatikan eingetroffen
-
Zwei Tote bei Unfall zwischen Sportwagen auf Landstraße bei Freiburg
-
Widerstand in SPD und Gewerkschaft gegen Elterngeld-Reform
-
IW-Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft kommt 2026 kaum von der Stelle
-
Niedersachsen: 74-Jähriger soll Lebensgefährtin bei Streit erdrosselt haben
-
Überraschender Deal: KI-Unternehmen Anthropic nutzt Rechenzentrum von SpaceX
-
"Obi-Orange": Baumärkte streiten sich vor Bundesgerichtshof um Farbe
-
Partei: Französischer Rechtspopulist Bardella traf deutschen Botschafter in Paris
-
Betrunkener Passagier sorgt für Zwischenlandung von Linienflug in Baden-Württemberg
-
Platz in Berlin erinnert an Holocaustüberlebende Margot Friedländer
-
Verwarnung in Prozess um Volksverhetzung gegen Flüchtlinge in Baden-Baden
-
Scharfe Kritik im Bundestag an Gesetz zu Behindertengleichstellung
-
Umfrage: Viele Pflegende verlieren Haus oder Großteil des Vermögens
-
Wahlen in England, Wales und Schottland: Britischem Premier Starmer droht herbe Niederlage
-
Trotz AfD-Umfragehoch: Bundesinnenminister Dobrindt verteidigt "Migrationswende"
-
Suche nach gestohlenem Kelten-Goldschatz aus Museum in Bayern erfolglos beendet
-
Nach über 40 Jahren: Mann wegen Mordes an Frau in Baden-Württemberg festgenommen
-
Dinosaurierschädel in Millionenwert: Spezialabfertigung bei Zoll in Bayern
-
EU einigt sich auf Verbot von KI-Anwendungen für Porno-Deepfakes
-
US-Gericht veröffentlicht angeblichen Abschiedsbrief von Jeffrey Epstein
-
Ex-Nationalspieler Süle beendet Karriere nach der Saison
-
MDR-Umfrage: AfD in Sachsen-Anhalt baut Vorsprung vor CDU weiter aus
-
NBA-Playoffs: Starker Brunson führt Knicks zum nächsten Sieg
-
Umfrage: Mehrheit für höhere Steuern auf Alkohol und Tabak
-
Organspende: Patientenschützer lehnen Widerspruchslösung ab
-
Trotzige Bayern: "Werden wieder angreifen"
-
Wehrdienst: 72 Prozent der 18-jährigen Männer haben bisher geantwortet
-
Energiepreise: 57 Prozent der Familienunternehmer werden keine Entlastungsprämie zahlen
-
Neue Anti-Terror-Strategie der US-Regierung visiert Europa und Linksextreme an
-
Papst Leo XIV. trifft US-Außenminister Rubio
-
Trump empfängt Brasiliens Präsidenten Lula
-
Bundestag berät über Senkung der Luftverkehrsteuer
-
BGH verhandelt über mögliche Diskriminierung von blinder Patientin bei Reha
Staatenlenker verneigen sich vor der Queen in Westminster Hall
Hochrangige Gäste aus der ganzen Welt haben der britischen Königin Elizabeth II. am Sonntag die letzte Ehre erwiesen und sich vor ihrem in Westminster Hall aufgebahrten Sarg verneigt. US-Präsident Joe Biden bekreuzigte sich, als er gemeinsam mit seiner Frau Jill von einer Empore auf den Sarg der Queen blickte. Am Abend verharrte das Land in einer Schweigeminute für die Monarchin, die am 8. September im Alter von 96 Jahren gestorben war. Am Montag findet das Staatsbegräbnis für die Queen statt.
Er fühle mit dem Volk des Vereinigten Königreichs, sagte Biden, nachdem er sich in ein Kondolenzbuch für die Queen eingetragen hatte: "Sie hatten Glück, sie 70 Jahre lang gehabt zu haben. Die Welt ist eine Bessere, weil es sie gab." Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Spaniens König Felipe und die sichtlich bewegte ukrainische Präsidenten-Ehefrau Olena Selenska erwiesen der Queen in Westminster Hall die Ehre.
Am Abend empfing König Charles III. Biden, Japans Kaiser Naruhito und weitere Amts- und Würdenträger im Buckingham-Palast. Zuvor hatte der König die australische Premierministerin Jacinda Ardern zu einer Audienz empfangen. "Man merkt, dass es ihm viel bedeutet, das schiere Ausmaß der Gefühle der Leute für die verstorbene Königin zu sehen", sagte Ardern dem Sender BBC. Gleichzeitig deutete sie die Herausforderungen an, die auf das Königshaus zukommen: Sie erwarte, dass Neuseeland "noch zu meinen Lebzeiten" die Monarchie abschaffen werde.
Am Montag findet in der Westminster Abbey die Trauerfeier für die am 8. September im Alter von 96 Jahren verstorbene Königin Elizabeth II. statt. Geladen sind mehr als 2000 Amts- und Würdenträger aus aller Welt, Deutschland wird durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vertreten. Die Queen habe sich eine "nicht langweilige" Trauerfeier gewünscht, die zu Herzen gehe, verriet der frühere Erzbischof von York, John Sentamu, der BBC.
Rund um die Kathedrale kampierten am Sonntag bereits die ersten Neugierigen, um sich einen guten Platz zu sichern. Die Lehrerin E.J. Kelly aus Nordirland ergatterte mit Freundinnen einen Platz in der ersten Reihe an der Prozessionsstrecke zwischen Westminster Abbey und Schloss Windsor. "Es ist wunderbar, das im Fernsehen zu sehen, aber hier zu sein, ist nochmal etwas ganz Anderes", sagte die mit Campingstuhl, warmer Kleidung und einem Extrapaar Socken ausgerüstete 46-Jährige.
Nach der Trauerfeier in der Westminster Abbey am Montagmittag wird der Sarg mit den sterblichen Überresten der Queen in einer letzten feierlichen Prozession nach Schloss Windsor gebracht. Dort findet nach einem Gottesdienst mit 800 Gästen am Abend die Beisetzung im Kreis der königlichen Familie statt.
Das Staatsbegräbnis für die Queen ist das erste in Großbritannien seit dem Tod des einstigen Premierministers Winston Churchill im Jahr 1965. Die Trauerfeierlichkeiten für die Königin finden unter massiven Sicherheitsvorkehrungen statt - für die Londoner Polizei ist es der größte Einsatz ihrer Geschichte.
Das britische Königshaus stieg indes laut einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage seit den Feierlichkeiten zum 70. Thronjubliäum der Queen im Juni in der Beliebtheit um fünf Prozentpunkte auf 67 Prozent. Charles ist bei 70 Prozent der Briten beliebt, Thronfolger Prinz William sogar bei 84 Prozent.
H.Portela--PC