-
Ministeriumsvertreter: Rubio führt "freundliche und konstruktive Gespräche" mit Papst
-
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Kontaktpersonen in Deutschland und anderen Ländern gestestet
-
Umweltminister Schneider distanziert sich von Reiche-Energiegesetz
-
17-Jähriger bei Auseinandersetzung in Essen erstochen - eine Festnahme
-
Gericht: Reiseveranstalter muss wegen mit Handtüchern reservierter Liegen zahlen
-
Vor Weltkriegsgedenken: Moskau meldet ukrainische Drohnenangriffe und droht mit "Vergeltungsschlag"
-
Bericht: Wehrdienst-Fragebogen wird vielfach ignoriert - Linke für Straffreiheit
-
Hunderte Cannabispflanzen in Wohnhaus - Verdächtiger zapft Strom illegal ab
-
Senkung der Luftverkehrsteuer: Grüne kritisieren "ökonomische Unvernunft"
-
42 Jahre nach Tat: Mann wegen Tötung von Krankenschwester vor Gericht
-
Berglund übernimmt die Haie: Schwedischer Meistercoach kommt
-
Zulassungen von E-Autos legen im April weiter stark zu
-
Dreijähriger stürzt in München aus viertem Stock und stirbt
-
Rocksängerin Bonnie Tyler erholt sich nach Notoperation am Darm
-
Bahn-Infrastruktur in Deutschland 2025 kaum verbessert - DB-Spitze optimistisch
-
Haftstrafen für Paar in Bayern nach Millionendiebstahl aus Parkautomaten
-
Linke fordert Straffreiheit für Nicht-Beantwortung von Wehrdienst-Fragebögen
-
Industrie im März mit kräftigem Auftragsplus - auch wegen "Lageraufstockungen"
-
Kohfeldt verlängert in Darmstadt
-
Zollbeamte beschlagnahmen in Nordrhein-Westfalen mehr als 600 Kilogramm Kokain
-
Blinde Frau abgewiesen: BGH urteilt Ende Mai zu Diskriminierung im Gesundheitswesen
-
In selbstgegrabenem Sandloch steckengeblieben: Dreijähriger stirbt in Niedersachsen
-
Stiefvater mit Messer getötet: Lange Haftstrafe und Psychiatrie für 29-Jährigen
-
Neuer Anlauf im Bundestag für Widerspruchslösung bei Organspende
-
Frankreich warnt vor vorzeitiger Aufhebung von Sanktionen gegen den Iran
-
US-Außenminister Rubio zu Besuch bei Papst Leo XIV. im Vatikan eingetroffen
-
Zwei Tote bei Unfall zwischen Sportwagen auf Landstraße bei Freiburg
-
Widerstand in SPD und Gewerkschaft gegen Elterngeld-Reform
-
IW-Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft kommt 2026 kaum von der Stelle
-
Niedersachsen: 74-Jähriger soll Lebensgefährtin bei Streit erdrosselt haben
-
Überraschender Deal: KI-Unternehmen Anthropic nutzt Rechenzentrum von SpaceX
-
"Obi-Orange": Baumärkte streiten sich vor Bundesgerichtshof um Farbe
-
Partei: Französischer Rechtspopulist Bardella traf deutschen Botschafter in Paris
-
Betrunkener Passagier sorgt für Zwischenlandung von Linienflug in Baden-Württemberg
-
Platz in Berlin erinnert an Holocaustüberlebende Margot Friedländer
-
Verwarnung in Prozess um Volksverhetzung gegen Flüchtlinge in Baden-Baden
-
Scharfe Kritik im Bundestag an Gesetz zu Behindertengleichstellung
-
Umfrage: Viele Pflegende verlieren Haus oder Großteil des Vermögens
-
Wahlen in England, Wales und Schottland: Britischem Premier Starmer droht herbe Niederlage
-
Trotz AfD-Umfragehoch: Bundesinnenminister Dobrindt verteidigt "Migrationswende"
-
Suche nach gestohlenem Kelten-Goldschatz aus Museum in Bayern erfolglos beendet
-
Nach über 40 Jahren: Mann wegen Mordes an Frau in Baden-Württemberg festgenommen
-
Dinosaurierschädel in Millionenwert: Spezialabfertigung bei Zoll in Bayern
-
EU einigt sich auf Verbot von KI-Anwendungen für Porno-Deepfakes
-
US-Gericht veröffentlicht angeblichen Abschiedsbrief von Jeffrey Epstein
-
Ex-Nationalspieler Süle beendet Karriere nach der Saison
-
MDR-Umfrage: AfD in Sachsen-Anhalt baut Vorsprung vor CDU weiter aus
-
NBA-Playoffs: Starker Brunson führt Knicks zum nächsten Sieg
-
Umfrage: Mehrheit für höhere Steuern auf Alkohol und Tabak
-
Organspende: Patientenschützer lehnen Widerspruchslösung ab
Proteste hunderter Monarchie-Gegner in Australien an Queen-Gedenktag
An Australiens Gedenktag zu Ehren seines verstorbenen Staatsoberhauptes, der britischen Königin Elizabeth II., sind hunderte Aktivisten gegen die Monarchie auf die Straße gegangen. In Städten wie Sydney, Melbourne und Canberra verurteilten die Monarchie-Gegner am Donnerstag die zerstörerischen Auswirkungen der britischen Kolonialzeit. Sie forderten die Rückgabe von Land und Entschädigungen an die australischen Ureinwohner.
In Australiens größter Stadt Sydney versammelten sich die Monarchie-Gegner an einer Statue von Königin Victoria und liefen dann durch das Stadtzentrum. "Die Monarchie muss abgeschafft werden, das hätte sie schon vor vielen Jahren müssen", sagte der 24 Jahre alte indigene Aktivist Paul Silva. Australiens Ureinwohner kämpften "immer noch um ihre traditionellen Ländereien". Er rief dazu auf, den "traditionellen Besitzern" diese Territorien zurückzugeben.
Die 49-jährige Gwenda Stanley, eine Aktivistin der indigenen Gomeroi, betonte, der Tod der Monarchin sei nicht zu betrauern. Wenn überhaupt "ist es für unser Volk ein Grund zur Freude", sagte sie. Stanley verlangte ebenfalls die Rückgabe von Land sowie Entschädigungen für "Kriegsverbrechen" gegen die Ureinwohner.
Bei der offiziellen Gedenkveranstaltung für die Queen in der Hauptstadt Canberra sagte Generalgouverneur David Hurley, dass er die Vorbehalte der ersten Bewohner Australiens respektiere. "Angesichts der einenden Rolle, die Ihre Majestät spielte, erkenne ich an, dass ihr Tod unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen hat", sagte Hurley.
Es sei verständlich, dass die Reaktion vieler Indigener "von der Kolonialgeschichte und dem breiteren Weg zur Versöhnung geprägt" sei. "Das ist der Weg, den wir als Nation bis zum Ende gehen müssen", fügte der Vertreter der britischen Krone in Australien hinzu. Wie etwa Neuseeland und Kanada gehört Australien zu den 14 Commonwealth-Staaten, die den britischen Monarchen als Staatsoberhaupt haben.
Die Ankunft britischer Siedler im Jahr 1788 markierte den Beginn von zwei Jahrhunderten der Diskriminierung und Unterdrückung von indigenen Australiern, die seit geschätzten 65.000 Jahren auf dem Land leben. Bis heute bestehen starke Ungleichheiten zwischen den Ureinwohnern der Aborigines sowie der Torres-Strait-Insulaner und anderen Australiern fort, was sich etwa in einer mehrere Jahre kürzeren Lebenserwartung der Ureinwohner äußert.
Der neue australische Premierminister Anthony Albanese hat versprochen, innerhalb seiner ersten drei Amtsjahre ein Referendum für eine stärkere politische Einbindung der Ureinwohner abzuhalten. Sie sollen dadurch das Recht erhalten, bei Angelegenheiten, die sie betreffen, vom Parlament konsultiert zu werden.
Albanese spricht sich grundsätzlich dafür aus, aus Australien eine Republik zu machen. Nach dem Tod der äußerst beliebten Queen erklärte der Labor-Politiker jedoch, die Frage nach einer Abschaffung der Monarchie stelle sich derzeit nicht. Albanese gehörte zu den zahlreichen Staats- und Regierungschefs, die in London am aufgebahrten Sarg von Elizabeth II. Abschied von der Monarchin nahmen und an ihrem Staatsbegräbnis am Montag teilnahmen.
A.P.Maia--PC