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Prozess gegen Weihnachtsmanndarsteller wegen Schlags mit Rute eingestellt
Das Amtsgericht Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern hat das Verfahren gegen einen als Weihnachtsmann tätigen 62-Jährigen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingestellt. Wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte, muss der Angeklagte allerdings eine Geldauflage von 4000 Euro an eine Jugendschutzeinrichtung zahlen. Ihm war vorgeworfen worden, Ende November 2024 auf dem Weihnachtsmarkt in Stralsund einen vierjährigen Jungen mit seiner aus Tannenzweigen bestehenden Rute geschlagen und verletzt zu haben.
Zuvor soll das Kind ihm die Zunge herausgestreckt und ihn als "doof" bezeichnet haben. Der Angeklagte räumte vor Gericht ein, dem Jungen einen Klaps gegeben zu haben, wenn auch keinen heftigen. Die Staatsanwaltschaft beantragte, das Verfahren wegen geringer Schuld einzustellen. Dem stimmten das Gericht und der Angeklagte zu.
F.Ferraz--PC