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Rekordregen in Argentinien: Pampa wird zum Sumpfgebiet
Rekordregenfälle haben in Argentinien Teile der Pampa, einer riesigen Graslandschaft, in regelrechte Sumpfgebiete verwandelt: Da die Entwässerungsinfrastruktur den Wassermassen nicht gewachsen ist, stehen derzeit nach Behördenangaben rund fünf Millionen Hektar Land unter Wasser - das ist eine Fläche größer als Dänemark.
Bereits im März war über der Pampa ungewöhnlicher Starkregen niedergegangen, seither regnet es immer wieder. Eines der produktivsten Agrargebiete der Welt hat sich in ein Flickwerk aus Lagunen verwandelt. Landstraßen sind inzwischen regelrechte Kanäle, Ernten wurden überschwemmt und Kühe finden im Schlamm keine Weideflächen.
Seit Jahresbeginn fielen in der besonders betroffenen Provinz Buenos Aires mehr als 1600 Liter Regen pro Quadratmeter - fast das Doppelte des jährlichen Durchschnitts. Vor zwei Jahren dagegen hatte die Region eine der schlimmsten Dürren seit Jahrzehnten erlebt.
"Es ist offensichtlich, dass es Probleme im Zusammenhang mit dem Klimawandel und der zunehmenden Häufigkeit extremer Wetterereignisse gibt", sagte der für Landwirtschaft zuständige Provinzminister Javier Rodríguez.
P.Serra--PC