-
10.000 Soldaten für Kampf gegen Drogenschmuggel in drei Küstenprovinzen Ecuadors
-
Supreme Court lässt Berufung von Bayer gegen Roundup-Krebs-Urteil zu
-
Iranische Regierungsvertreter von Münchner Sicherheitskonferenz ausgeladen
-
Seit Mittwoch vermisster Achtjähriger aus Frankfurt bei seiner Mutter gefunden
-
"Bild": Iranische Regierungsvertreter von Münchner Sicherheitskonferenz ausgeladen
-
IAEA: Begrenzte russisch-ukrainische Waffenruhe für Reparatur an Akw Saporischschja
-
Trump beruft Blair und Rubio in "Friedensrat" für Gazastreifen
-
Krösche zählt Toppmöller an: "Können so nicht weitermachen"
-
Furioses Finale: Knauff rettet Frankfurt spätes 3:3
-
Ein Toter und zwei Schwerverletzte bei Kollision von Bus und Rangierlok in Hamburg
-
Vor Unterzeichnung von Mercosur-Abkommen: Von der Leyen trifft Lula in Brasilien
-
Fortuna siegt spät - und schubst Bielefeld auf Rang 16
-
Ukraine: Neue Gespräche mit den USA am Samstag in Miami
-
Schah-Sohn Pahlavi: Islamische Republik Iran wird fallen
-
Trump dankt dem Iran für Absage "aller geplanten Hinrichtungen"
-
Opposition: Mindestens zehn Tote bei Präsidentschaftswahl in Uganda
-
Bundeswehrsoldaten zu Erkundungsmission in Grönland eingetroffen
-
Umfrage sieht CDU in Berlin weiter vorn - keine Mehrheit für Koalition mit SPD
-
Spannungen in Syrien: Treffen zwischen US-geführter Koalition und kurdischen Kräften
-
Nach Angriffen auf Energieinfrastruktur: Schulen in Kiew bis Februar geschlossen
-
Ein Toter und mehrere Schwerverletzte bei Kollision von Bus und Bahn in Hamburg
-
Selenskyj: Ukrainische Delegation auf dem Weg zu Gesprächen in den USA
-
US-Präsident Trump droht Gegnern seiner Grönland-Pläne mit Strafzöllen
-
Stuttgarter Mafiaprozess: Polizist freigesprochen
-
Fünf Festnahmen bei Drogengroßrazzia in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen
-
Ländertarifrunde ergebnislos: Warnstreiks sollen deutlich ausgeweitet werden
-
Vermisster Achtjähriger aus Frankfurt am Main soll sich bei Mutter aufhalten
-
Rallye Dakar: Al-Attiyah baut Gesamtführung mit Tagessieg aus
-
Kanzler Merz spricht auf Weltwirtschaftsforum in Davos
-
42-Jährige in Hannover getötet - Ehemann unter Tatverdacht
-
Großauftrag für Daimler Truck: 7000 militärische Lkw für französische Armee
-
Seniorenpaar in Nordrhein-Westfalen überlistet Trickbetrüger - Festnahme
-
Schule muss Praktikum bei Brandenburger AfD-Abgeordnetem nicht zustimmen
-
Preuß beim Heimrennen auf Rang fünf - Grotian mit Teil-Norm
-
Pistorius: Internationale regelbasierte Ordnung steht vor "Zerreißprobe"
-
Letzter Kühlturm am stillgelegten Atomkraftwerk Biblis eingestürzt
-
Trauer um Fußball-Europameisterin Bernhard
-
Ärger um KI-Chatbot Grok: Wildberger sieht möglichen Regelungsbedarf
-
Ter Stegen zu Girona: Wechsel vor Abschluss
-
Rund 300 Millionen illegale Zigaretten produziert: Prozess in Düsseldorf begonnen
-
Klage von X-Nutzer gegen Kiesewetter mit Versäumnisurteil abgewiesen
-
Kanadischer Premier verkündet vorläufiges Abkommen mit China über Visa und Zölle
-
Kovac rät Adeyemi zu Geduld: "Muss warten"
-
Schreiender Schwan sorgt für nächtlichen Polizeieinsatz in Mecklenburg-Vorpommern
-
Bitkom: Zwei Drittel nutzen Apps beim Lebensmitteleinkauf
-
Berlin: 19-jähriger Islamist wegen Planung von Anschlag in Deutschland verurteilt
-
Bundesregierung einigt sich mit EU im Grundsatz auf Kraftwerksstrategie
-
HSV gegen Leverkusen wird am 4. März nachgeholt
-
Pistorius rechnet im Fall Grönland nicht mit "dem Äußersten" - Signal an USA
-
Erbschaftsteuerreform: CDU-Arbeitnehmer-Chef regt seine Partei zum Umdenken an
Kommission zur Pflegereform setzt auf Prävention und weniger starre Vorgaben
Mit mehr Präventionsangeboten, einer Stärkung der häuslichen Pflege und Entlastungen bei Personalvorgaben soll die notleidende Pflegeversicherung auf solidere Füße gestellt werden. Die zuständige Bund-Länder-Gruppe stellte am Donnerstag ihre Empfehlungen für eine Pflegereform vor, die nun einen "Praxischeck" durchlaufen und kommendes Jahr in Gesetze münden sollen. Der Arbeitgeberverband Pflege sieht "Lichtblicke" in den Vorschlägen, Krankenkassen und Verbände kritisierten hingegen, es handle sich lediglich um eine Bestandsaufnahme ohne konkrete Finanzierungsoptionen.
Die Pflegeversicherung hat Milliardendefizite angehäuft. Die Sozialversicherung steht vor großen Herausforderungen, denn es gibt immer mehr Pflegebedürftige und zugleich zu wenig Pflegekräfte. Am Konzept der Teilversicherung hält der nun vorgestellte Zukunftspakt Pflege fest, ebenso an den geltenden fünf Pflegestufen.
Ein starker Fokus wurde aber auf die Prävention gelegt. "Kurzum, wir müssen die Pflegebedürftigkeit vermeiden oder ihren Eintritt verzögern", sagte Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) bei der Vorstellung der Ergebnisse der Arbeitsgruppe. Diese empfiehlt dazu unter anderem freiwillige entsprechende Gesundheitschecks im Alter und eine engere Begleitung Pflegebedürftiger im häuslichen Umfeld sowie zu Beginn von Pflegestufe eins, um eine Verschlechterung zu vermeiden.
Weiterhin soll geprüft werden, ob Beschäftigte, die ihre Arbeitszeit für die Pflege reduzieren, künftig eine teilweise finanzielle Kompensation erhalten können. Bei einer regionalen Unterversorgung sollen Kassen und Kommunen laut dem Papier mehr Möglichkeiten bekommen, selbst Träger von Pflegeeinrichtungen zu werden.
Durch den Abbau von Bürokratie und Regulierung sollen Einrichtungen und Pflegepersonal entlastet werden, außerdem wirbt das Papier für mehr Flexibilität beim Personaleinsatz und für den Abbau von doppelten Vorgaben auf Landes- und Bundesebene, etwa beim Personal oder zur Qualität der Pflege. Nicht zuletzt müsse der Bereich Digitalisierung und KI ausgebaut werden.
Der Arbeitgeberverband Pflege lobte unter anderem den Vorschlag, beim Personaleinsatz mehr Flexibilität walten zu lassen und etwa starre Personalschlüssel abzuschaffen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Außerdem sei es "überfällig" gewesen, die Altenpflege für mehr Innovationen zu öffnen.
Davon abgesehen hagelte es aber vor allem Kritik. Arbeitgeberpräsident Steffen Kampeter bezeichnete die Lösungsvorschläge als "mehr als enttäuschend". "Sie bleiben vage und liefern keine Antworten, wie der Beitragssatz stabil bleiben und die Pflegeversicherung generationengerecht finanziert werden kann." Es bringe nichts, unbequemen politischen Entscheidungen durch die Einberufung von Kommissionen auszuweichen.
Scharfe Kritik kam auch von den Kassen. "Aus den angekündigten Eckpunkten sind unverbindliche Optionen geworden", erklärte Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbands. "Es ist enttäuschend, dass die Bund-Länder-AG nun keine konkreten Reformmaßnahmen, sondern eine eher allgemeine Problembeschreibung für die Finanzierung der Pflegeversicherung auf den Tisch gelegt hat."
Der Paritätische Wohlfahrtsverband forderte einen "Systemwechsel" hin zu einer solidarischen Vollversicherung. Die Gewerkschaft Verdi sprach sich für eine Deckelung der Eigenanteile in der Pflege aus und forderte die Einbeziehung weiterer Einkommensarten in die Versicherung.
Die Linken-Politikerin Evelyn Schötz sprach von einem "mutlosen Papier ohne politische Stoßrichtung". Das habe die wichtige Reform nur noch mehr verzögert. Eine faire Reform müsse "die Lasten gerecht verteilen, indem sehr hohe Löhne und leistungsloses Einkommen stärker herangezogen werden", forderte auch sie.
E.Ramalho--PC