-
Kiew: Verlauf von Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi "substanziell und produktiv"
-
"Strategische Partnerschaft" gesucht: Merz zu Besuch in Golfstaaten
-
Mehr Unabhängigkeit von China: USA, EU und Japan verkünden Rohstoffpartnerschaft
-
Knöchelprobleme: Zverev sagt Teilnahme für Rotterdam ab
-
Französischer Ex-Minister Lang wegen Epstein-Kontakten unter Druck
-
Draisaitl und Schmid deutsche Fahnenträger
-
"Washington Post" entlässt zahlreiche Journalisten
-
Mann betäubt und durch Brand getötet: Memminger Mordurteil gegen Ehefrau bestätigt
-
Tarifkonflikt in öffentlichem Dienst: Warnstreiks im Westen und Norden
-
"Schlimmste Reporterin": Trump beleidigt CNN-Journalistin nach Frage zu Epstein-Akten
-
Urteil in Ungarn: Acht Jahre Haft für deutsche Aktivistin Maja T. wegen Angriffs auf Rechtsextreme
-
EU-Parlament setzt Umsetzung von US-Zolldeal aus dem vergangenen Jahr fort
-
Washington verlängert Handelsabkommen mit afrikanischen Ländern bis Ende des Jahres
-
Minneapolis: US-Regierung zieht 700 Einsatzkräfte ab
-
Lange Haftstrafen für Schleusungen von Chinesinnen zur Prostitution in Hessen
-
Girona bestätigt: Ter Stegen muss operiert werden
-
Thüringen: AfD scheitert mit Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Voigt
-
Moskau bekräftigt bei Ukraine-Gesprächen Anspruch auf Donbass
-
Telekom nimmt KI-Rechenzentrum in München in Betrieb
-
Mette-Marits Sohn gesteht "viel Sex, viel Drogen und viel Alkohol"
-
Bundesamt bremst Integrationskurse für Migranten aus
-
In Sonderzug nach Saarbrücken: Fußballfan beleidigt Reinigungskräfte rassistisch
-
Bundesregierung lehnt Boykott von Fußball-WM in USA ab
-
Gericht in Ungarn: Acht Jahre Haft für deutsche Aktivistin Maja T.
-
Olympia: Italien wehrt russische Cyber-Attacke ab
-
Auslaufender New Start-Vertrag: Papst Leo XIV. warnt vor "neuem Wettrüsten"
-
15 Tote nach Zusammenstoß von Migrantenboot mit griechischer Küstenwache
-
Bahnmitarbeiter in Hamburg angegriffen und verletzt
-
Vergewaltigungs-Prozess: Mette-Marits Sohn gesteht unter Tränen Leben im Exzess
-
Tabor vor Olympia: "Wollen unter die besten drei Nationen"
-
"Strategische Partnerschaft" gesucht: Merz zu Besuch in Golfstaaten aufgebrochen
-
"Bandenwerbung-Affäre": Osnabrügge und DFB freigesprochen
-
Tod von Schaffner: Dobrindt fordert höhere Strafen für Angriffe auf Bahnpersonal
-
Merz zu Besuch in den Golfstaaten aufgebrochen
-
Le Pen will nach Prozessende Präsidentschaftskandidatur klären
-
Tödliches Missverständnis: 20-Jähriger stirbt nach Angriff in Köln
-
Medien: Compagnoni und Tomba entzünden Olympisches Feuer
-
Bremen holt Thioune als Steffen-Nachfolger
-
"Außergewöhnlicher" Starkregen: Tausende Menschen in Spanien evakuiert
-
Infineon stockt Investitionen in neue Halbleiterfabrik wegen KI-Booms auf
-
BND-Analyse: Russlands Militärausgaben 2025 bei über 240 Milliarden Euro
-
Zahl der Herzinfarkte sinkt - Bei Frauen oft spät erkannt
-
Verdacht auf Verstoß gegen Belarus-Embargo: Razzia bei sächsischem AfD-Abgeordneten
-
Studie: Ladeinfrastruktur ist kein Hindernis mehr für E-Auto-Hochlauf
-
Tod von Zugbegleiter: Bundesverkehrsminister fordert mehr Schutz für Bahnpersonal
-
Angriff auf Rechtsextreme in Ungarn: Urteil gegen Maja T. in Budapest erwartet
-
Laut schreiender Papagei löst Polizeieinsatz in Rheinland-Pfalz aus
-
Staatsakt für verstorbene Bundestagspräsidentin Süssmuth am 24. Februar
-
Möglicher Verstoß gegen Belarus-Embargo: Razzia bei sächsischem AfD-Abgeordneten
-
Maschinenbau sieht leichte Erholung - Auftragseingang 2025 auf Vorjahresniveau
US-Richter: Songtexte können als Beweis in Prozess gegen Rapper verwendet werden
Im Prozess gegen den US-Rapper Young Thug wegen mutmaßlicher Gang-Zugehörigkeit dürfen Songtexte des 32-Jährigen als Beweismittel verwendet werden. Das entschied ein Richter der Großstadt Atlanta im Südstaat Georgia am Donnerstag. Die Staatsanwaltschaft müsse aber einen Zusammenhang zwischen den Rap-Texten und den konkreten Verbrechen herstellen, die Young Thug und den anderen Angeklagten zur Last gelegt werden, urteilte Richter Ural Glanville.
Demnach will der Richter 17 Teile von Rap-Texten bei dem Prozess zulassen. Außerdem könnten zusätzliche Verse als Beweismittel zugelassen werden, wenn die Staatsanwaltschaft einen Zusammenhang zu Straftaten herstellen kann.
Der als Jeffery Williams geborene Young Thug - bekannt unter anderem für den Hit "Havana" mit Camila Cabello aus dem Jahr 2017 - war im Mai 2022 als eines von 28 mutmaßlichen Mitgliedern einer Straßengang in Atlanta angeklagt worden. Den Angeklagten werden unter anderem Mord, Körperverletzung, Autodiebstahl und Drogenhandel zur Last gelegt, außerdem der übergreifende Straftatbestand der organisierten Kriminalität.
Die Staatsanwaltschaft argumentiert, Young Thugs Plattenlabel YSL (Young Stoner Life Records), das Hip Hop und Trap verbreitet, sei in Wirklichkeit der Deckmantel für eine Straßengang mit dem Namen Young Slime Life, ebenfalls YSL abgekürzt. Die Verteidigung beteuert, Young Stoner Life Records sei nur ein loser Zusammenschluss von Künstlern und keine Gang.
Die Frage, ob Songtexte, in denen es um mutmaßliche Verbrechen geht, als Beweismittel herangezogen werden können, ist umstritten. Kritiker sehen darin einen Verstoß gegen die Kunstfreiheit, durch den insbesondere schwarze Musiker kriminalisiert würden.
Bei einer Gerichtsanhörung in Atlanta sagte Staatsanwalt Mike Carlson am Mittwoch, die Rap-Texte seien Schuldeingeständnisse "in der Form von Lyrik". Staatsanwältin Simone Hylton las Teile der Rap-Songs vor und sagte, darin würden Gewalttaten wie Schüsse auf Mitglieder einer rivalisierenden Gang und Gewalt gegen Polizisten verherrlicht.
Die Verteidigung argumentierte dagegen, bei den Texten handele es sich um Fiktion. Rap sei die einzige Kunstform, die so behandelt werde, sagte Anwalt Doug Weinstein. Sollten die Rap-Texte als Beweismittel genutzt werden, würden die Geschworenen die Angeklagten sofort als schuldig ansehen.
Der Prozess soll Ende November beginnen. Er findet vor dem gleichen Gericht statt, vor dem auch Ex-US-Präsident Donald Trump wegen seiner Versuche angeklagt wurde, den Ausgang der Präsidentschaftswahl 2020 in Georgia zu kippen und sich damit an der Macht zu halten. Auch das Gesetz im Kampf gegen organisierte Kriminalität, das gegen Young Thug angewendet wird, ist Teil der Anklage gegen Trump und die anderen Angeklagten in dem Verfahren.
T.Vitorino--PC