-
Afghanistan verkündet Gefangennahme von pakistanischem Kampfjet-Pilot nach Abschuss
-
SPD will Asylbewerbern mit Job Aufenthaltserlaubnis gewähren
-
Shah-Sohn geht von baldigem "endgültigen Sieg" über islamische Führung im Iran aus
-
Trump: USA wollen mit Luftangriffen "Bedrohungen" durch den Iran ausschalten
-
MotoGP-Auftakt: Márquez muss Acosta Sprintsieg überlassen
-
Kiesewetter: Angriff auf Iran ist berechtigt und hat "Aussicht auf Erfolg"
-
Israel meldet iranische Raketenangriffe und löst Luftalarm aus
-
Israel greift Iran mit "Präventivschlag" an
-
NHL: Utah und Peterka schlagen Sturms Wild
-
Dauersirene, Ärger um Fan - und nächste Niederlage für Schröder
-
Streit um Nutzung von KI für US-Militär: Trump verbannt Anthropic aus Bundesbehörden
-
Meisterrennen entschieden? "Wäre größte Fußball-Sensation"
-
BVB gegen Bayern: Ein kleiner Titel - oder nur drei Punkte?
-
Mumbrú nicht zufrieden: "Zu viele Fehler für ein enges Spiel"
-
Argentinischer Kongress verabschiedet Mileis Arbeitsmarktreform
-
Mit Geldscheinen beladenes Militärflugzeug in Bolivien abgestürzt - 15 Todesopfer
-
Proteste und Streik: Dritter Jahrestag von schwerstem Zugunglück in Griechenland
-
Trump äußert sich unzufrieden über Iran-Gespräche und lässt Militäreinsatz weiter offen
-
Streit Nutzung von KI für US-Militär: Trump verbannt Anthropic aus Bundesbehörden
-
Reiche will Gasförderung in Deutschland ankurbeln
-
Nach Bieterstreit mit Netflix: Paramount besiegelt Übernahme von Warner Bros.
-
Greenpeace soll US-Pipelinebetreiber 345 Millionen Dollar Schadenersatz zahlen
-
Nach Verzögerungen: Nasa wirft Zeitplan für Mondlandeprogramm Artemis um
-
Ribeiro per Hacke: FCA beendet Negativserie gegen Köln
-
Streit um KI fürs Pentagon: Trump verbannt Anthropic aus US-Behörden
-
München und Straubing lösen Viertelfinal-Tickets
-
WM-Qualifikation: Erste Niederlage für Weltmeister Deutschland
-
Pipeline-Streit: Selenskyj und Fico einigen sich auf Treffen in der Ukraine
-
Ogunleye holt Titel-Hattrick mit persönlicher Bestleistung
-
Doppelpack Vermeij: Darmstadts Serie reißt in Dresden
-
Trump unzufrieden mit Iran-Gesprächen: US-Militäreinsatz weiter offen
-
US-Präsident Trump erwägt "freundliche Übernahme" Kubas
-
Iran-Krise: USA ziehen Personal aus Israel ab - Deutschland rät "dringend" von Reisen ab
-
Festnahme von 39-Jähriger in Hessen nach Fund von Leiche
-
Auswärtiges Amt rät "dringend" von Reisen nach Israel ab
-
Epstein-Skandal: Ex-Präsident Bill Clinton bestreitet Fehler
-
Medien: Neuer verpasst Klassiker
-
Nach Koalitionsbruch mit BSW: Brandenburg steht vor neuer rot-schwarzer Regierung
-
Ex-US-Präsident Bill Clinton sagt über Beziehung zu Epstein aus
-
SPD und CDU in Brandenburg einigen sich auf Koalitionsvertrag
-
Lange Haftstrafen für Mord in Hamburger Park: 100 Mal auf Opfer eingestochen
-
Nintendo kündigt mit Blick auf 30 Jahre Pokémon zwei neue Konsolenspiele an
-
KI-Firma OpenAI: Investitionszusagen von 110 Milliarden Dollar
-
Zahl der minderjährigen Soldaten bei Bundeswehr 2025 auf Rekordhoch
-
"Bild": Abgeordneten-Diäten steigen um knapp 500 Euro
-
Streiks im öffentlichen Nahverkehr: Busse und Bahnen stehen still
-
BASF-Angestellte in Berlin demonstrieren gegen Verlagerung von Arbeitsplätzen
-
Mutmaßlich russische Drohne nahe Flugzeugträger: Frankreich kritisiert mögliche "Provokation"
-
Fußfessel für Gewalttäter: Hubig wirbt für neues Gewaltschutzgesetz
-
Iran-Krise: USA legen Botschaftsmitarbeitern in Israel die Ausreise nahe
Israel und USA greifen den Iran gemeinsam an - Explosionen in Teheran und weiteren Städten
Israel und die USA haben am Samstagmorgen gemeinsam Luftangriffe gegen den Iran gestartet. In Teheran und anderen iranischen Städten waren Explosionen zu hören, wie AFP-Reporter und iranische Medien berichteten. In Israel wurde landesweiter Alarm ausgelöst und der Luftraum gesperrt. Das israelische Verteidigungsministerium sprach von einem "Präventivschlag" gegen den Iran. Auch die US-Armee flog Luftangriffe. US-Präsident Donald Trump verkündete "große Kampfeinsätze" gegen den Iran.
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, Israel hab "einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um die Bedrohung zu beseitigen, die auf dem Staat Israel lastet". In der Folge sei ein "Raketen- und Drohnenangriff" gegen Israel und seine Zivilbevölkerung "in unmittelbarer Zukunft" zu erwarten, hieß es weiter. Das Ministerium erklärte daher "einen besonderen und sofortigen Ausnahmezustand für ganz" Israel.
In Jerusalem waren am Samstagmorgen Sirenen zu hören. Die Behörden sprachen von einem "äußerst ernsten" Alarm. Die Stadtverwaltung Jerusalem schloss Schulen und Arbeitsstätten bis Montagabend.
Die USA waren an den Luftangriffen gegen den Iran beteiligt. US-Präsident Trump erklärte, es seien "große Kampfeinsätze" gestartet worden. Ziel sei es, "unmittelbare Bedrohungen durch das iranische Regime" auszuschalten. Den iranischen Streitkräften stellte Trump "Immunität" oder den "sicheren Tod" in Aussicht, der iranischen Bevölkerung versprach er die Chance auf "Freiheit".
Über der iranischen Hauptstadt Teheran waren am Morgen zwei dicke Rauchsäulen zu sehen. Auch zwei laute Explosionen waren zu hören, wie AFP-Journalisten berichteten. Auch in anderen Städten wie Isfahan, Ghom oder Karadsch waren laut iranischen Medienberichten Explosionen zu hören.
Die iranische Nachrichtenagentur Isna meldete, dass eine der Rauchsäulen in der Nähe eines Viertels im Zentrum zu sehen sei, in dem sich die Residenz des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, sowie das Präsidentenamt befinden. Staatliche Medien berichteten später, Präsident Massud Peseschkian sei "sicher und wohlauf".
Der israelische Rundfunk berichtete, die Angriffe richteten sich gegen die Führung in Teheran und die Armee des Landes. Die israelische Armee greife Ziele von "Regime und Militär" an, berichtete Israels öffentlich-rechtlicher Rundfunk am Samstag.
Israel sperrte nach den Angriffe seinen Luftraum. "Aufgrund der Sicherheitslage" habe sie angeordnet, "den Luftraum des Staates Israel für zivile Flüge zu sperren", erklärte Verkehrsministerin Miri Regev am Samstagmorgen.
Auch die Luftfahrtbehörde des Iran teilte mit, dass der Luftraum des Landes "bis auf Weiteres" gesperrt sei. Der Irak schloss seinen Luftraum ebenfalls, wie die irakische Nachrichtenagentur INA berichtete.
Die Spannungen zwischen den USA und Israel mit dem Iran hatten sich in den vergangenen Wochen und vor allem seit der blutigen Niederschlagung der Proteste im Iran im Januar massiv verstärkt. Am Donnerstag hatten Vertreter der USA und des Iran erneut indirekte Atomgespräche geführt. Trump drohte der mit Israel seit langem verfeindeten Führung des Iran über Wochen mit einem Militäreinsatz. Er hatte Teheran eine Frist bis Anfang März gesetzt, um sich mit Washington auf ein neues Abkommen zum iranischen Atom- und Raketenprogramm zu einigen.
Um den Druck auf den Iran zu erhöhen, hatten die USA in den vergangenen Wochen ihre Militärpräsenz in der Region deutlich verstärkt und zwei Flugzeugträger sowie Kriegsschiffe in die Region verlegt.
Während Teheran die Gespräche thematisch auf sein Atomprogramm und die gegen den Iran verhängten Sanktionen beschränken wollte, verlangte Washington die inhaltliche Einbeziehung des iranischen Raketenprogramms und der Unterstützung Teherans für Milizen im Nahen Osten wie die Hamas und die Hisbollah.
Die USA und Israel hatten den Iran bereits im vergangenen Jahr angegriffen. Die USA bombardierten am 21. Juni drei wichtige iranische Atomanlagen. US-Präsident Trump zufolge wurden die Anlagen Fordo, Natans und Isfahan vollständig zerstört, der wirkliche Umfang der Schäden ist aber nicht klar. Nach zwölf Tagen endete der Krieg.
E.Raimundo--PC