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"Bergziege" Lipowitz hat Bock auf Pyrenäen: "Liegt mir"
Ein Tour-Debütant auf Höhenexpedition in unbekannte Bereiche: Florian Lipowitz hat richtig Bock auf sein erstes Pyrenäen-Abenteuer als Radprofi. "Zum Glück geht es jetzt in die längeren Berge, die liegen mir", sagte der 24-Jährige mit Blick auf die erste wirklich harte Bergankunft der 112. Tour de France am Donnerstag in Lourdes-Hautacam: "Ich hoffe, dass es nicht ganz hektisch wird."
"Bergziege" Lipowitz rechnet mit einem harten Kampf auf dem 13,5 km langen Schlussanstieg, an dem einst die Dänen Bjarne Riis (1996) und Jonas Vingegaard (2022) einen großen Schritt in Richtung Gesamtsieg machten. "Es wird wirklich schnell und absolut ein Tag für die Gesamtwertung werden", sagte der Ulmer.
Der Achte in diesem Ranking sieht sich dabei aber zunächst immer noch als Helfer seines Red-Bull-Kapitäns Primoz Roglic. "Ich werde versuchen, möglichst lange bei Primoz zu bleiben", sagte Lipowitz: "Meine Beine nach dem Ruhetag sind gut."
Roglic ist ein Liebhaber der langen geraden Rampen in den Pyrenäen, die regelmäßig auch im Programm der Vuelta stehen - diese hat der Slowene viermal gewonnen. Für Lipowitz ist das spanisch-französische Grenzgebirge noch Neuland: Bei seinem siebten Vuelta-Platz im Vorjahr sparte die Spanien-Rundfahrt die Pyrenäen aus.
Lipowitz hat allerdings bereits in den Alpen seiner Bergstärke bewiesen, dort sind die Anstiege eher von Serpentinen geprägt.
Ganz unerfahren in Sachen Pyrenäen ist er aber nicht - dem Familienurlaub sei dank! "Als ich 15 oder 16 war, sind wir mit dem Rad durch die Pyrenäen gefahren", erzählte Lipowitz: "Wir sind die ganzen berühmten Anstiege hoch."
P.Queiroz--PC