-
USA setzen Angriffswelle auf Iran fort - Teheran attackiert Ziele in der Golfregion
-
Scheinrechnungen mit Millionenschaden: Verdächtiger nach zehn Jahren verhaftet
-
Abbas setzt Parlamentswahl in Palästinensergebieten für den 28. November an
-
VW-Betriebsrat fordert vom Vorstand "ganzheitlichen Zukunftsplan"
-
Reaktor in südfranzösischem Akw Golfech wegen hoher Flusstemperaturen abgeschaltet
-
USA stimmen Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zu
-
Grünes Licht aus Karlsruhe: Bundestag kann über Gesundheitsreform entscheiden
-
Eilklagen gegen Abstimmung über Reformen scheitern vor Bundesverfassungsgericht
-
Altes Heizungsgesetz wird abgeschafft - Heizungsförderung sinkt
-
Burnham zunächst weiter einziger Kandidat für Starmer-Nachfolge in Großbritannien
-
Bafög-Erhöhung kommt - aber erst später
-
Bundesverfassungsgericht entscheidet gegen Stopp von Kassenreform und Heizungsgesetz
-
Brand auf Nordseeinsel: Vogelwart als einziger Bewohner von Trischen gerettet
-
Die Königin der Rockballade: Britische Sängerin Bonnie Tyler gestorben
-
Koalition einigt sich auf Bafög-Erhöhung
-
Bund und Länder gründen Zentrum für Safe Sports
-
Klopp: Keine Ablöse für Red Bull - Mertesacker soll kommen
-
Absatz bei Porsche im ersten Halbjahr um 16 Prozent zurückgegangen
-
EuGH: Tagebuch der Anne Frank darf auf Niederländisch in Internet stehen
-
Bargeld per App: EU-Parlament stimmt für Einführung des digitalen Euro
-
SAP vermeidet EU-Wettbewerbsstrafe - Zusagen an EU-Kommission angenommen
-
Mehr Mieterschutz: Mieterbund begrüßt geplantes Gesetz - Kritik von Eigentümern
-
Britische Rocksängerin Bonnie Tyler gestorben
-
Vergütung von Dax-Aufsichtsratschefs 2025 im Schnitt bei 465.000 Euro
-
Nach Fund von toten Neugeborenen in Berlin Jugendliche tatverdächtig
-
Undichter Motor bei Gebrauchtwagen: Kaufvertrag nicht automatisch aufgelöst
-
Zehn Jahre Haft für tödliche Attacke auf Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz
-
Grüne werfen Merz soziale Kälte und Versagen in Klimakrise vor
-
Schriftstellerin Christine Wunnicke erhält in diesem Jahr Georg-Büchner-Preis
-
Erdogan verteilt bei Nato-Gipfel Revolver als Gastgebergeschenk
-
Aktionstag der IG Metall gegen Sparpläne bei Volkswagen hat begonnen
-
Junge Union fordert sofortigen Rückzug Wegners von Spitzenkandidatur in Berlin
-
EuGH: Deutsche Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung gilt nicht als staatliche Beihilfe
-
Hitzewelle in Deutschland: RKI schätzt mindestens 5100 hitzebedingte Todesfälle
-
Europäischer Gerichtshof stärkt Widerrufsrecht bei Streaming-Abos
-
Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für Beschaffung von Meko-Fregatten
-
Merz: USA haben Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zugestimmt
-
Missbrauchsurteil: Trump muss Millionenbetrag an Journalistin Carroll zahlen
-
Sachsen-Anhalt: Vier Jahre altes Mädchen von Hund zu Tode gebissen
-
"Wir liefern": Merz verteidigt im Bundestag Bilanz der Koalition gegen Kritik
-
Frankreichs Außenminister Barrot gibt dem Iran die Schuld an US-Angriffen
-
Medien: Adeyemi will Wechsel nach Barcelona
-
Energieberater kritisieren kurzfristige Förderkürzungen für Heizungstausch
-
Grüne kritisieren geplante Abschaffung von Kindersofortzuschlag
-
Bierkisten auf der Fahrbahn: Kamener Kreuz teilweise gesperrt
-
Deutsche Exporte im Mai erneut gestiegen - vor allem in die USA
-
Oberstes Gericht Südkoreas bestätigt Haftstrafe gegen Ex-Präsident Yoon
-
Umfrage: AfD in Mecklenburg-Vorpommern weiter vorn - knappe rot-rot-grüne Mehrheit
-
Polizei: Sechster Castortransport durch Nordrhein-Westfalen ohne Zwischenfälle
-
US-Demokrat Platner zieht nach Vergewaltigungsvorwürfen Senatskandidatur zurück
Bund und Länder gründen Zentrum für Safe Sports
Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Ländern haben nach jahrelanger Vorarbeit am Donnerstag das Zentrum für Safe Sport gegründet. Die unabhängige Institution mit Sitz in Kassel soll den Schutz vor Gewalt und Machtmissbrauch im Sport stärken und im Frühjahr 2027 die Arbeit aufnehmen. Träger des Zentrums ist ein gemeinsamer Verein von Bund und Ländern.
"Wer Gewalt erlebt, muss darauf vertrauen können, dass Vorwürfe unabhängig geprüft und konsequent aufgearbeitet werden. Genau dafür schaffen Bund und Länder mit dem Zentrum für Safe Sport erstmals eine unabhängige Institution außerhalb der bestehenden Sportstrukturen", sagte Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein (CDU) anlässlich der Gründungsveranstaltung in Berlin.
Anlass für die Gründung des Zentrums waren wiederholt bekannt gewordene Fälle interpersonaler Gewalt im deutschen Sport, die innerhalb der bestehenden Strukturen nicht oder nur unzureichend aufgearbeitet werden konnten. Der unabhängige Verein Athleten Deutschland hatte sich frühzeitig für das Zentrum eingesetzt - am Donnerstag dankte er der Bundesregierung für die "Umsetzung dieser wichtigen Maßnahme", sieht aber weiteren Handlungsbedarf.
"Wir freuen uns immens, dass das Zentrum nach fünf Jahren intensiver Vorarbeiten jetzt endlich an den Start geht. Damit sind wir dem Ziel, Betroffenen Zugang zu unabhängigen Untersuchungs- und Disziplinarverfahren zu verschaffen, ein bedeutendes Stück näher gekommen", sagte Johannes Herber, Geschäftsführer der Athleten.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) begrüßte den Schritt "ausdrücklich". Michaela Röhrbein aus dem Vorstand wies daraufhin, dass im organisierten Sport bereits "viele Maßnahmen auf den Weg gebracht worden sind, um Gewalt vorzubeugen." Das Zentrum für Safe Sport ergänze diese Arbeit "um einen wichtigen, unabhängigen Baustein".
Das Zentrum soll neben seiner Funktion als Untersuchungs- und Disziplinarinstanz Standards für Prävention, Intervention und Aufarbeitung setzen und Sportorganisationen bei deren Umsetzung unterstützen. "Wir sind sehr stolz, dass eine von uns entwickelte Idee den Test der Zeit bestanden und sich entgegen erheblicher Widerstände durchgesetzt hat", sagte Herber.
Die Athleten wiesen darauf hin, dass weitere Schritte folgen müssen. Entscheidend sei, "dass Spitzenverbände und Landessportbünde den auf der DOSB-Mitgliederversammlung im Dezember 2024 verabschiedeten Safe Sport Code zügig implementieren und wiederum ihre Mitgliedsorganisationen an den Code binden".
Auch Theresa Schopper (Grüne/Baden-Württemberg), Vorsitzende der Sportministerkonferenz der Länder, sagte: "Die Gründung des Zentrums ist kein Abschluss, sondern der Beginn einer neuen Etappe: Jetzt müssen die neuen Strukturen mit Leben gefüllt werden." Eine Grundlage dafür soll das neue Sportfördergesetz sein, in der die Umsetzung des Safe Sport Codes zur verbindlichen Fördervoraussetzung für Verbände gemacht wird.
"Der Aufbau des Zentrums bleibt eine komplexe Aufgabe, die wenig Spielraum für Fehler zulässt", sagte Herber: "Nur mit hoher Transparenz und der vertrauensvollen Einbindung der wichtigsten Akteure, insbesondere der Betroffenen, kann das notwendige Vertrauen in das Zentrum geschaffen werden."
P.L.Madureira--PC