-
Karlspreis 2026 geht an früheren EZB-Chef Mario Draghi
-
Chamenei macht Trump für Opfer im Iran verantwortlich und droht "Aufrührern"
-
Snowboard: Hofmeister siegt auch in Bansko
-
"Bandenwerbung-Affäre": DFB übt Kritik an Ermittlungen
-
Tausende Dänen protestieren in Kopenhagen gegen Trumps Grönland-Ansprüche
-
Rallye Dakar: Al-Attiyah feiert sechsten Gesamtsieg
-
Monobob: Nolte erstmals Gesamtweltcupsiegerin
-
Schah-Sohn Pahlavi ruft zu neuen Protesten auf - Iran von Sicherheitskonferenz ausgeladen
-
Nächster Paukenschlag: Weidle-Winkelmann Zweite
-
US-Richterin schränkt Befugnisse von ICE-Beamten in Minnesota nach Protesten ein
-
Spahn fordert Abschaffung des Beleidigungsparagrafen zum Schutz von Politikern
-
Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Polizei lädt Schließfach-Besitzer zur Vernehmung
-
Bankeinbruch in Gelsenkrichen: Polizei lädt Schließfach-Besitzer zur Vernehmung
-
"Super Chance": Beltz traut Lys in Melbourne viel zu
-
Aufenthaltsort von Ugandas Oppositionschef Bobi Wine nach Wahlen ungewiss
-
Nordrhein-Westfalen: Zwei Tote nach Zusammenstoß zweier entgegenkommender Autos
-
Geiger stürzt in Sapporo ab - Prevc siegt trotz Problemen
-
US-Richterin schränkt Maßnahmen von ICE-Beamten in Minnesota nach Protesten ein
-
Statistik: Kuba produziert nur die Hälfte des eigenen Strombedarfs
-
Trotz Gegnern auf "anderem Level": Djokovic glaubt an "25"
-
NHL: Defensivstarker Seider siegt mit Detroit gegen San Jose
-
Umsetzung von Gaza-Plan: Trump beruft Mitglieder von "Friedensrat"
-
Bei Schröder-Rückkehr: Kings feiern vierten Sieg in Folge
-
Unions-Politiker: SPD-Pläne für Reform Erbschaftssteuer schon jetzt "mausetot"
-
"Liebe Herausforderungen": Williams bereit für Rekordmatch
-
Zweite EM-Aufgabe: Langhoff im Klub-Duell gegen Serben-Stars
-
Henrichs nach 392 Tagen zurück: "Will einfach nur zocken"
-
Netblocks: Nach tagelanger Abschaltung nun minimale Internetverbindungen im Iran
-
Lys spürt den Druck vor "schwierigstem" Jahr
-
China bewirbt sich als Sitz für Sekretariat des neuen UN-Hochseeschutzabkommens
-
Bericht: Merz reist vom 24. bis zum 27. Februar nach China
-
Träger von Internationalem Karlspreis 2026 wird bekanntgegeben
-
"Wir haben es satt": Erneut Großdemonstration zur Grünen Woche in Berlin
-
EU und Mercosur-Staaten unterzeichnen Handelsabkommen
-
Große Proteste in Dänemark und Grönland gegen Besitzansprüche der USA erwartet
-
US-Richterin schränkt Maßnahmen von ICE-Beamten in Minnesota ein
-
Venezuelas Übergangspräsidentin wirft Maduro-Gefolgsmann Saab aus dem Kabinett
-
Zweibrücken: Wehrbeauftragter dringt auf Dunkelfeldstudie zu sexueller Gewalt
-
10.000 Soldaten für Kampf gegen Drogenschmuggel in drei Küstenprovinzen Ecuadors
-
Supreme Court lässt Berufung von Bayer gegen Roundup-Krebs-Urteil zu
-
Iranische Regierungsvertreter von Münchner Sicherheitskonferenz ausgeladen
-
Seit Mittwoch vermisster Achtjähriger aus Frankfurt bei seiner Mutter gefunden
-
"Bild": Iranische Regierungsvertreter von Münchner Sicherheitskonferenz ausgeladen
-
IAEA: Begrenzte russisch-ukrainische Waffenruhe für Reparatur an Akw Saporischschja
-
Trump beruft Blair und Rubio in "Friedensrat" für Gazastreifen
-
Krösche zählt Toppmöller an: "Können so nicht weitermachen"
-
Furioses Finale: Knauff rettet Frankfurt spätes 3:3
-
Ein Toter und zwei Schwerverletzte bei Kollision von Bus und Rangierlok in Hamburg
-
Vor Unterzeichnung von Mercosur-Abkommen: Von der Leyen trifft Lula in Brasilien
-
Fortuna siegt spät - und schubst Bielefeld auf Rang 16
WM-Auslosung: Weihnachtliche Bescherung für DFB-Elf
Die DFB-Elf trifft bei der WM auf Debütant Curacao, die Elfenbeiküste und Ecuador. Das ergab die Auslosung in Washington.
Washington (SID) Vorzeitige Bescherung für Julian Nagelsmann im weihnachtlich verschneiten Washington: Der Bundestrainer und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft haben bei der WM-Auslosung in der winterlichen US-Hauptstadt wie erhofft eine machbare Vorrundengruppe erwischt. Debütant Curacao, der kleinste WM-Teilnehmer der Geschichte, Afrikameister Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste) und Ecuador sind zum Start des extra langen Weges zum fünften Stern keine unüberwindbaren Auftakthürden.
Aber: Im Falle des Gruppensieges könnte schon im Achtelfinale Vizeweltmeister Frankreich warten. Wird Deutschland nur Zweiter, käme in der zweiten K.o.-Runde bereits Rekordweltmeister Brasilien als Gegner in Frage.
In Staffel E spielt die DFB-Elf beim XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada am 14., 20. und 25. Juni an drei von noch fünf möglichen Spielorten: Philadelphia, Houston, Kansas City, den Finalort East Rutherford oder Toronto. Wo genau, wird erst am Samstag festgelegt.
Nagelsmann, im dunklen Anzug mit Krawatte, verfolgte die Zeremonie mit hoher Promi-Dichte im Kennedy Center angespannt an der Seite von Sportdirektor Rudi Völler. Unter goldenen Kronleuchtern zelebrierte FIFA-Boss Gianni Infantino am Ufer des Potomac River mit seinem persönlichen "Stargast" Donald Trump eine pompöse Show.
Es sollte die perfekte Ouvertüre sein für die erstmals mit 48 Mannschaften ausgespielte Endrunde (11. Juni bis 19. Juli). Infantino sprach gewohnt großspurig von der "größten Veranstaltung, die die Menschheit je gesehen hat, jemals sehen wird". Sie entspreche "104 Super Bowls in einem Monat". Trump versprach eine "Veranstaltung, wie sie die Welt noch nie gesehen hat".
Die WM, meinte Nagelsmann, "schien bisher noch etwas weiter weg - nicht nur geografisch". Nun rücke sie "spürbar näher". Zumal der DFB jetzt seine Planungen vorantreiben kann. Die Delegation um Nagelsmann, Verbandspräsident Bernd Neuendorf, Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig bleibt vor Ort, um die Quartiersuche abzuschließen. Als Favorit galt bisher der Südosten der USA, Gruppe E passt dazu.
Abzuwarten bleibt die zweite FIFA-Show am Samstag (18.00 Uhr MEZ), in der neben den Anstoßzeiten die Spielorte aller 104 Partien verkündet werden. Klar ist laut Nagelsmann: "Dieses Turnier bleibt auch logistisch eine Herausforderung – für uns und für unsere Fans, auf deren Unterstützung wir uns bei der WM sehr freuen."
Gegner hin oder her, Neuendorf warnte. "Ich bin jemand, der immer einen Riesenrespekt hat. Jeder, der sich qualifiziert, ist auch ein berechtigter Teilnehmer", sagte der DFB-Boss und fügte mahnend an: "Wir haben es bei den letzten beiden Weltmeisterschaften erlebt." 2018 war für den Titelverteidiger ebenso in der Vorrunde Endstation wie 2022.
Ein gewisses "Kribbeln im Körper" verspürte Nagelsmann bereits vor der Ziehung. Und das WM-Fieber stieg schnell an. Ehemalige Sportstars wie Tom Brady, Wayne Gretzky oder Shaquille O'Neal sorgten ebenso für Glamour wie Moderatorin Heidi Klum (im glitzernden Goldpokalkleid!). Den musikalischen Rahmen bildeten Größen wie Robbie Williams und Nicole Scherzinger mit dem WM-Song "Desire" oder die Village People.
Ein "Highlight", zumindest aus FIFA-Sicht, war die Verleihung des neu geschaffenen Friedenspreises an Trump, der der Ziehung wie die mexikanische Staatschefin Claudia Sheinbaum und Kanadas Premier Mark Carney beiwohnte. In der Stadt war von wachsender WM-Euphorie wenig zu spüren. Während Las Vegas 1994 eine riesige Party aufzog, ging es diesmal eher um den perfekten Schein für die bis zu einer Milliarde TV-Zuschauer.
R.J.Fidalgo--PC