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Nun das Kellerduell: Historische Mainzer heiß auf Pauli
Käpt'n Widmer heizte mit dem Mikro auf dem Zaun den Fans und seinen Kollegen mächtig ein. "Die Stimmung war super im Block", berichtete Silvan Widmer von der Party nach dem Eintrag in die Geschichtsbücher. Kurz zuvor hatte der FSV Mainz 05 zum ersten Mal in der Klubhistorie das Achtelfinale eines Europacups erreicht. Das Bundesliga-Schlusslicht gewann zum Abschluss der Ligaphase in der Conference League 2:0 (1:0) gegen die Türken von Samsunspor.
Kapitän Widmer (44.) und Rückkehrer Nadiem Amiri per Handelfmeter (48.) trafen für die Mainzer. Damit hat der FSV den Umweg über die Play-offs vermieden. Die Runde der besten 16 steht am 12. und 19. März 2026 auf dem Programm. "Das ist ein Riesenschritt für den Verein und ein kleiner Schritt für uns in die richtige Richtung", sagte der zuletzt verletzt fehlende Amiri bei RTL: "Das war unsere beste Saisonleistung. Darauf können wir aufbauen."
Unter der Regie des neuen Trainers Urs Fischers sind die Mainzer nach wie vor ungeschlagen (ein Sieg und zwei Unentschieden). "Ein Erfolgsrezept hat man nicht. Ich habe versucht, an Kleinigkeiten zu arbeiten", sagte Fischer: "Es geht um Stabilität, Kompaktheit und die Basics. Das war ein kleiner Schritt. Der Weg hinten raus in der Bundesliga ist lang."
Weitere Meter will Fischer am Sonntag gehen. Im letzten Spiel vor der Winterpause steht für den FSV das eminent wichtige Bundesliga-Kellerduell mit dem Drittletzten FC St. Pauli (15.30 Uhr/DAZN) an. Vier Punkte liegen die Mainzer, die national vor drei Monaten ihren einzigen Sieg geholt haben, hinter den Hamburgern.
"Ich hoffe, wir nehmen ein gewisses Selbstvertrauen mit in den Sonntag", sagte Fischer. Ähnlich äußerte sich Widmer: "Die positive Haltung müssen wir mitnehmen ins Spiel am Sonntag."
V.F.Barreira--PC