-
Weiter keine Daten von Buckelwal - Minister Backhaus kritisiert Rettungsinitiative
-
Wadephul dringt auf EU-Reformen: Mehrheitsprinzip und stufenweiser Beitrittsprozess
-
Zwei Männer sterben bei Unfall auf Landstraße in Niedersachsen
-
Schlag gegen rechtsextremistische Szene: Razzia in zwölf Bundesländern
-
Unter Gabelstapler eingeklemmt: 22-Jähriger in Bayern stirbt bei Arbeitsunfall
-
Ein Jahr Merz: Koalitionsspitzen erteilen Minderheitsregierung klare Absage
-
WM-Aus droht: FIFA weitet Sperre gegen Prestianni aus
-
29-Jährigen vor Berliner Imbiss erschossen: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage
-
Wadephul schlägt "stufenweise" Aufnahme neuer EU-Mitglieder vor
-
Rheinland-pfälzischer Landtag erhöht Hürden für Einsetzung von Untersuchungsausschüssen
-
"Große Fortschritte" bei Friedensabkommen: Trump pausiert Einsatz in Hormus-Meerenge
-
Indonesien: Regierung erwägt auch Online-Shopping-Verbot für Heranwachsende
-
Lufthansa trotz Iran-Krise optimistisch - Ruf nach Vorbereitung auf Kerosinmangel
-
Koalitionsvertrag für Baden-Württemberg: Grüne und CDU legen Fokus auf Wirtschaft
-
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Zwei Erkrankte und Kontaktperson evakuiert
-
CDU und SPD unterzeichnen Koalitionsvertrag in Rheinland-Pfalz
-
Meloni warnt mit gefälschtem Unterwäsche-Bild vor Gefahren von Deepfakes
-
Teststrecke in Nordrhein-Westfalen: Gericht bestätigt Lärmgrenze nahe Pflegeheim
-
Reiche warnt vor wirtschaftlichen Folgen der Hormus-Blockade
-
NHL-Trio dabei: DEB-Team ohne Berliner zur WM-Generalprobe
-
Französische Reederei: Containerschiff in Straße von Hormus angegriffen
-
Polizist stirbt bei Verfolgungsjagd: Zehneinhalb Jahre Haft für 27-Jährigen
-
Ukraine-Krieg: Kiew beschuldigt Moskau des Bruchs einer einseitigen Waffenruhe
-
Reiche warnt for wirtschaftlichen Folgen der Hormus-Blockade
-
Berufliche Ausbildung: "Angebot geht zurück, Interesse steigt"
-
Hoffenheim: Schicker verlängert und bekommt Hilfe
-
Studie: Hamburg bei Digitalisierung Spitzenreiter - Saarland holt auf
-
Spritpreise im Wochenvergleich niedriger - aber nicht um Höhe des Tankrabatts
-
Scheidender rheinland-pfälzischer Regierungschef Schweitzer neuer SPD-Fraktionschef
-
Lufthansa für Vorbereitung auf möglichen Kerosinmangel - Lage aber nicht dramatisch
-
Gericht: Ausweiskontrollen und Videoüberwachung in Berliner Freibädern rechtens
-
Behinderte Menschen vergewaltigt: BGH bestätigt Haftstrafe für Pfleger aus Berlin
-
Analyse: Hälfte der Klinikfälle könnte vermieden oder ambulant versorgt werden
-
Hessen: Zehnjähriger fährt eigene Mutter mit Transporter tot
-
Faustschläge in Gesicht von Gefesseltem: 15.000 Euro Geldstrafe für Polizist
-
UNO fordert Freilassung von in Israel inhaftierten Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte
-
Besuch in Italien: Prinzessin Kate reist nach Krebserkrankung erstmals ins Ausland
-
Zahl der Beschwerden oder Anfragen wegen Datenschutz deutlich gestiegen
-
Zoobesucher in Dortmund füttert Löwen mit Schweinegulasch - Polizeieinsatz
-
Immobilien in Millionenwert beschlagnahmt: Razzia wegen Geldwäsche in Rockermilieu
-
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Zwei Erkrankte und Kontaktperson werden ausgeflogen
-
Israelische Armee ruft zur Evakuierung von zwölf Dörfern im Süden des Libanon auf
-
Klagen gegen neue Autobahnabschnitte im Norden und Osten scheitern vor Bundesgericht
-
Lebenslange Haft für Mord an Vermieter in Hessen
-
Kulturstaatsminister Weimer froh über Israels Teilnahme an ESC in Wien
-
Geldstrafe für Hisbollah-Propaganda in Internet in Rheinland-Pfalz
-
Karlsruhe verhandelt im Juni in Streit zwischen Grünen und Agrarminister Rainer
-
Mieterbund warnt vor drohenden Einschnitten beim Wohngeld
-
US-Hotels berichten von bislang enttäuschender Nachfrage rund um Fußball-WM
-
Dobrindt: Diskussionen über mögliche Minderheitsregierung "absolut absurd"
Organisationen fordern mehr Anstrengungen bei Klimaschutz zu Start von UN-Konferenz in Bonn
Anlässlich des Starts der UN-Klimazwischenverhandlungen in Bonn haben mehrere Nichtregierungsorganisationen mehr internationale Anstrengungen beim Klimaschutz gefordert. Es brauche in Bonn ein "dringendes Signal, dass der Multilateralismus funktioniert und dass beim Klimaschutz in allen Ländern und bei der Unterstützung für die einkommensschwache Länder auch in geopolitisch schwierigen Zeiten mehr Ehrgeiz möglich ist", erklärte Jan Kowalzig von Oxfam am Montag. Die Organisation Care warf den G7-Staaten und anderen Industrieländern leere Versprechungen bei der internationalen Klimafinanzierung vor.
In den kommenden zehn Tagen wollen Delegationen aus rund 190 Ländern in Bonn in Vorbereitung auf die UN-Klimakonferenz im November im brasilianischen Belém (COP30) über den Fahrplan zur Umsetzung des Ziels für die internationale Klimafinanzierung beraten. Außerdem soll es um ehrgeizigere nationale Klimaziele gehen.
Überschattet werden die Verhandlungen unter anderem von der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, erneut aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen. Dadurch fallen laut Care rund elf Milliarden Dollar jährlich bei der internationalen Klimafinanzierung weg.
Eine am Montag veröffentlichte Untersuchung von Care ergab, dass von den 27 untersuchten Industrieländern nur Dänemark, die Niederlande und Neuseeland tatsächlich das im Pariser Abkommen festgelegte Ziel verfolgten, mindestens die Hälfte ihrer internationalen Klimafinanzierung für die Anpassung an die Erderwärmung bereitzustellen.
Diese Anpassungsfinanzierung werde von den Ländern des globalen Südens jedoch "dringend benötigt, um die stärker werdende Klimakrise bewältigen zu können", mahnte Care. Die Nichtregierungsorganisation schätzt, dass die bilaterale Unterstützung zur Klimaanpassung 2025 insgesamt nur etwa zwölf Milliarden Dollar (10,4 Milliarden Euro) betragen werde - gerade einmal 30 Prozent der international zugesagten 40 Milliarden Dollar. Bis 2026 könne der Betrag aufgrund angekündigter Mittelkürzungen etwa in den USA sogar auf zehn Milliarden Dollar schrumpfen.
Kurz vor der Konferenz fordert CDU-Partei- und Fraktionsvize Andreas Jung ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens ein. "Die Bundesregierung muss und wird deutlich machen, dass Klimaschutz ein herausragendes Anliegen auf der internationalen Agenda bleibt", sagte Jung der "Rheinischen Post". Die Welt werde derzeit durch Kriege und Konflikte in Atem gehalten. Gleichzeitig wachse die Sorge um die Wirtschaft. "Die Bedrohung durch die Klimakrise ist nicht kleiner geworden, sie hat sich im Gegenteil zugespitzt."
Grünen-Bundestagsfraktionschefin Katharina Dröge forderte ebenfalls einen Einsatz der Bundesregierung für ein ambitioniertes europäisches Klimaziel sowie verlässliche Finanzierungszusagen. "Klimaschutz steht international unter Druck. Die deutsche Bundesregierung muss sich deshalb auf der internationalen Klimakonferenz in Bonn für ambitionierte Fortschritte beim Klimaschutz einsetzen", sagte Dröge der "Rheinischen Post". Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie sich klar für ein starkes europäisches Klimaziel ausspricht."
E.Borba--PC