-
Deutsche Industrie fordert Bundesregierung zur Wachstumsförderung auf
-
Masters in Cincinnati: Gauff und Fils gewinnen
-
Vorsitzende des AOK-Bundesverbands für Erhalt der telefonischen Krankschreibung
-
Fortuna nach dem Abstieg weiter in der Krise
-
Mit Teamgeist: Gladbach auf Ligastart "gut vorbereitet"
-
SPD-Präsidium erteilt "zukunftsfeindlicher" Sparpolitik vor Kabinettsklausur eine Absage
-
UEFA-Boss Ceferin verzichtet auf FIFA-Kandidatur
-
"Neue" Hockey-Männer im Halbfinale: "Das ist Aura, Jungs"
-
WM-Fazit: Beckers "große Freude" - und eine Sorge
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Zandvoort
-
SPD-Parlamentsgeschäftsführer Wiese warnt Koalition vor "neuen Grundsatzdebatten"
-
Chatbot ChatGPT für viele Nutzer ab Montag mit Werbung
-
Ukraine-Unterstützer beraten über weiteres Vorgehen
-
Online-Riese Shein geht am 1. September in Hongkong an die Börse
-
AOK-Bundesverband fordert mehr Prävention - Kritik an niedrigen Preisen für Tabak und Alkohol
-
SPD-Präsidium verteidigt vor Kabinettsklausur Sondervermögen gegen Kritik
-
Neuer britischer Premier Burnham unternimmt erste Auslandsreise am Montag nach Kiew
-
Regierungspartei siegt wie erwartet bei Parlamentswahl in Kasachstan
-
EU-Abgeordneter Glucksmann kandidiert bei Präsidentschaftswahl in Frankreich
-
Selenskyj: Ukraine war nicht an Anschlägen auf Nord-Stream-Pipelines beteiligt
-
Abschluss der 250-Jahr-Feierlichkeiten: Trump veranstaltet Autorennen in Washington
-
Palast: Gesundheitszustand von Norwegens König Harald V. hat sich verschlechtert
-
Freiburg siegt souverän in Düsseldorf
-
Hunderte Asylsuchende sollen auf griechische Ägäisinseln verlegt werden
-
"Der helle Wahnsinn": Hockey-Männer buchen das Halbfinale
-
Sieg gegen Australien: Hockey-Männer buchen das Halbfinale
-
Nordische und baltische Staats- und Regierungschefs zu Solidaritätsbesuch in Kiew
-
15-Jähriger soll eigenen Vater getötet haben: Untersuchungshaft wegen Mordverdachts
-
Debatte um Unterstützung durch BSW: AfD-Bundeschef Chrupalla zurückhaltend
-
Geglücktes Lustrinelli-Debüt: Union müht sich in zweite Runde
-
Gladbach mit lockerem Sieg beim Fünftligisten Schott Mainz
-
Schneller Tietz-Hattrick: Mainz ohne Probleme auf dem Dorf
-
Norris gewinnt erneut - Horror-Heimspiel für Verstappen
-
Reit-WM: Deutsches Spring-Trio verpasst Podium zum Abschluss
-
Abschluss der 250-Jahr-Feierlichkeiten: Autorennen in Washington
-
Selenskyj warnt vor Spaltung der Ukraine durch Wahlen im Krieg
-
Tausende Schweden demonstrieren vor Parlamentswahl für mehr Klimaschutz
-
Deutschland Tour: Del Toro feiert Gesamtsieg
-
Diamond League: Ansah chancenlos - Hummel stark
-
Merz verteidigt Kurs vor Kabinettsklausur: "Wir lassen uns nicht beirren"
-
Ukraine nimmt nach Wildberries auch russischen Onlinehändler Ozon ins Visier
-
DFB-Kontrollausschuss untersucht Ausschreitungen in Mannheim
-
AfD-Chefin Weidel will aus Euro aussteigen und Deutschlands Grenzen "zumachen"
-
Humanoide Roboter brechen bei Weltmeisterschaften in China menschliche Rekorde
-
Heftiger Unfall: Verstappen fliegt in Zandvoort ab
-
Drei Verletzte bei koordinierten Brandanschlägen im Süden Thailands
-
Heidenheim blamiert sich im DFB-Pokal
-
FIFA-Machtkampf: Der Norden gegen Infantino
-
Konzernchef Blume nennt Lage bei VW "mehr als kritisch"
-
Rheinpegel erholen sich von Tiefstständen - Niveau aber weiterhin niedrig
Zwischen Zollstreit und Finanzpaket: Stimmung bei Unternehmen hellt sich auf
Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich im Mai zwischen Handelskonflikt und milliardenschwerem Finanzpaket erneut verbessert und auch die Unsicherheit ist etwas zurückgegangen. Verantwortlich dafür waren optimistischere Erwartungen, während die Firmen mit der aktuellen Lage weniger zufrieden waren, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag mitteilte. Der Index für das Geschäftsklima kletterte von 86,9 Punkten im April auf 87,5 Punkte im Mai.
"Die deutsche Wirtschaft fasst langsam wieder Tritt", erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die zuletzt stark gestiegene Unsicherheit unter den Unternehmen nahm demnach ab. Die aktuelle Lage bewerteten sie mit 86,1 Punkten jedoch 0,3 Punkte schlechter als im Vormonat. Die Erwartungen stiegen indes um 1,5 Punkte auf 88,9 Punkte.
"Die gestiegene Bereitschaft der USA, Kompromisse einzugehen, ist vermutlich der Grund hinter der Verbesserung der Erwartungen", erklärte Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der staatlichen Förderbank KfW. Dennoch werden die US-Zölle gegen Deutschland und Europa "aller Voraussicht nach" höher bleiben als zu Beginn des Jahres, die Lage bleibe daher "komplex".
Nach Einschätzung von Christoph Swonke, Analyst bei der DZ Bank, führten nicht nur weniger Befürchtungen vor Zolleinschränkungen zur besseren Stimmung. Auch dürften "die Aussichten auf eine stärkere Staatsnachfrage aufgrund des Infrastrukturpakets und der höheren Verteidigungsausgaben den Geschäftserwartungen Auftrieb gegeben haben", erklärte er. Bis die Investitionen wirken, werde es allerdings noch dauern.
Auch laut dem ING-Analysten Carsten Brzeski werden die negativen Aussichten des Zollstreits kurzfristig weiter die positiven Aspekte des Sondervermögens überwiegen. Viele Prognosen, zuletzt die der Wirtschaftsweisen am Mittwoch, sagten für Deutschland "ein weiteres Jahr der Stagnation" voraus, erklärte Brzeski. Moderne Infrastruktur allein reiche nicht aus, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu erhöhen.
Im Verarbeitenden Gewerbe stieg der Index nach einem Rückschritt im Vormonat wieder deutlich an. Die Firmen "korrigierten insbesondere die Erwartungen merklich nach oben", wie das Ifo mitteilte. Aber auch ihre aktuelle Lage bewerteten die Firmen besser. Besonders stark war der Aufschwung in der Nahrungsmittelindustrie.
Im Bereich der Dienstleistungen setzte sich der Trend des Aprils insgesamt fort. Die Firmen bewerteten ihre aktuelle Lage etwas schlechter, die Erwartungen aber stiegen an. Auch im Handelsbereich und im Bauhauptgewerbe war die Stimmung besser - dort legten beide Teilbereiche des Index jeweils zu. Im Baugewerbe war es bereits der vierte Anstieg in Folge.
Der Ifo-Index basiert auf etwa 9000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Dienstleistungssektors, des Handels und des Bauhauptgewerbes. Die Unternehmen werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen.
L.Mesquita--PC