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Vor Thanksgiving: US-Verbrauchervertrauen auf Sieben-Monats-Tief
Kurz vor dem Familienfest Thanksgiving ist das Verbrauchervertrauen in den USA auf ein Sieben-Monats-Tief gefallen. Der Index der Denkfabrik Conference Board fiel im November auf 88,7 Punkte, wie die Organisation am Dienstag mitteilte. Das waren 6,8 Punkte weniger als im Oktober und ein geringerer Wert als von Experten erwartet.
Es war zudem der niedrigste Stand seit April, als Präsident Donald Trump mit weitreichenden Zollankündigungen für Unsicherheit gesorgt hatte. Die Chefökonomin des Conference Board, Dana Peterson, sagte, die Verbraucher seien "weniger zuversichtlich" hinsichtlich ihrer derzeitigen Lage und "deutlich pessimistischer in Bezug auf die Geschäftslage in sechs Monaten". Sorge bereiteten den Konsumenten vor allem die mauen Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Auch die Erwartungen zum Haushaltseinkommen seien "dramatisch geschrumpft", hieß es in dem Bericht.
Als Gründe nannten die US-Verbraucher demnach vor allem die Inflation sowie die Trumps Zollpolitik. Eine Rolle spielte zudem die bisher längste US-Haushaltssperre, die erst Mitte November nach 43 Tagen Dauer mit der Einigung im Kongress auf ein Übergangsbudget endete.
Trump hatte vor dem Familienfest Thanksgiving an diesem Donnerstag wiederholt von gesunkenen Lebenshaltungskosten gesprochen. Er bescheinigte sich selbst eine "großartige Arbeit" und argumentierte, seine Regierung habe die "Preise stark gesenkt". Am Dienstag wollte der Präsident wie vor dem US-Erntedankfest üblich einen Truthahn im Weißen Haus begnadigen.
A.Magalhes--PC