-
Sarkozy-Prozess: Verurteilung wegen krimineller Vereinigung gefordert
-
Festnahme in Hamburg: Jugendlicher soll islamistischen Bombenanschlag geplant haben
-
Schüsse am Rande von Dinner mit Trump: Verdächtiger plädiert auf nicht schuldig
-
EU einigt sich auf Sanktionen gegen gewalttätige israelische Siedler
-
EU einigt sich auf Sanktionen gegen gewalttätge israelische Siedler
-
Pflegereform: Breite Kritik an Kürzungsplänen der Bundesregierung
-
Gericht: Betreiberin von Coronatestzentren muss vier Millionen Euro zurückzahlen
-
EM-Finalschiedsrichter Letexier pfeift Freiburg im Endspiel
-
Finanzministerium: KI-Cyberattacken könnten sich auf Finanzstabilität auswirken
-
"Eine Ehre": Siebert leitet Finale der Champions League
-
17-Jähriger wegen Vorbereitung von Sprengstoffanschlag in Hamburg festgenommen
-
Polizisten retten Entenküken von Bundesstraße in Baden-Württemberg
-
Zukunft der 1000-Euro-Prämie offen - Koalitionsausschuss tagt Dienstag
-
Iranische Behörden beschlagnahmen Besitz von regierungskritischem Fußballstar Karimi
-
Sprengung von Kühltürmen von Atomkraftwerk Grafenrheinfeld gestört: Strafe abgemildert
-
Grüne dringen statt Entlastungsprämie auf Senkung der Stromsteuer
-
Weltkriegsbombe in Köln entschärft: 4400 Menschen und Klinik betroffen
-
Tauben mit Nadeln verletzt und getötet: Ermittlungen gegen 65-Jährigen in Freiburg
-
Angespannte Finanzlage: MDR produziert für drei Jahre keine neuen "Tatort"-Folgen
-
Von wegen Landlust: Forscher sehen keinen neuen Trend zum Umzug aufs Land
-
Hantavirus: Zwei Passagiere nach Evakuierung von Kreuzfahrtschiff positiv getestet
-
Premiere: "Chip im Ball" beim Pokalfinale
-
Pariser Pont Neuf wird zur Höhle: Installation des Künstlers JR
-
Kindschaftsrecht: Hubig will Umgangsrecht bei häuslicher Gewalt einschränken
-
Macron ruft zu mehr europäischen Investitionen in Afrika auf
-
Rheinmetall und Telekom wollen gemeinsam Drohnen-Schutzschirm entwickeln
-
Vor Koalitionsausschuss ruft Söder zu "mentalen Aufräumarbeiten" auf
-
Baden-Württemberg: Grüne und CDU besiegeln gemeinsame Regierung
-
Philippinen: Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Duterte eingeleitet
-
Europäer reagieren skeptisch auf Putins Vorschlag für Schröder als Ukraine-Vermittler
-
Liebesakt an Brunnen auf Einkaufsmeile löst Polizeieinsatz in Frankfurt am Main aus
-
Trainer-Comeback für Löw "eher unwahrscheinlich"
-
Verbände fordern Qualitätsstandards für frühkindliche Bildung
-
Starmer kündigt nach Labour-Wahldebakel engere Beziehungen zur EU an
-
Jablonski leitet Pokalfinale
-
SPD in Rheinland-Pfalz benennt Personal für neue Landesregierung
-
Wirtschaftsministerin Reiche will bessere Bedingungen für Öl-Raffinerien
-
DGB-Chefin Fahimi wehrt sich gegen Angriffe auf Sozialstaat und Arbeitnehmerrechte
-
Polizeieinsatz wegen rechtsextremen Konzerts in Thüringen - Platzverweise
-
Tödlicher Unfall durch betrunkenen Autofahrer: Geldstrafe für Polizisten in Lübeck
-
Wirtschaftsweiser Felbermayr fordert Steuerentlastung für mittlere Einkommen
-
Frankfurt holt Krumbiegel aus Turin
-
Nach Schuss aus Selbstschussanlage in Sachsen-Anhalt: Haftbefehl gegen 43-Jährigen
-
Iran-Krieg: Trump nennt Teherans Antwort auf US-Vorschlag "vollkommen inakzeptabel"
-
Studie verweist auf hohe Belastung für pflegende Angehörige
-
Zwei Wochen von Kälbchen getrennt: Vermisste Kuh in Hessen an Muttertag zurück
-
Kinder im Stuttgarter Zoo verletzt: Nachttierbereich wieder geöffnet
-
Cyberkriminalität: Viele Nutzer handeln sorglos - Jeder Zehnte betroffen
-
Kallas erwartet Einigung bei neuen EU-Sanktionen gegen israelische Siedler
-
Mann in Sachsen-Anhalt tot in Wohnung entdeckt: Tatverdächtige Frau festgenommen
Cyberkriminalität: Viele Nutzer handeln sorglos - Jeder Zehnte betroffen
Mehr als jeder Zehnte in Deutschland war im vergangenen Jahr von einer Straftat im Internet betroffen, viele nehmen es mit der persönlichen Cybersicherheit aber nicht allzu genau. Laut einer am Montag veröffentlichten repräsentativen Befragung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) offenbaren sich bei den Nutzerinnen und Nutzern deutliche Lücken beim Schutzverhalten.
Wie der Cybersicherheitsmonitor 2026 des BSI ergab, waren in den vergangenen zwölf Monaten elf Prozent der Befragten von Online-Kriminalität betroffen - ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr (sieben Prozent). Am häufigsten erlebten die Betroffenen Betrug beim Onlineshopping (22 Prozent). Dahinter folgten Fremdzugriffe auf Online-Accounts (14 Prozent), Betrug beim Onlinebanking (13 Prozent) und Phishing-Attacken (zwölf Prozent).
Jede und jeder Zehnte (zehn Prozent) war schon Opfer von Identitätsdiebstahl und acht Prozent von Love Scamming. Bei dieser Betrugsmasche werden die Opfer mit Liebesbekundungen und Aufmerksamkeit überhäuft, mit dem Ziel, ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Bei den Schutzmaßnahmen gegen Cyerkriminalität stellt das BSI einen "leichten Trend zu mehr Sorglosigkeit" fest. Nur 14 Prozent informieren sich demnach regelmäßig über Cybersicherheit, während sich 19 Prozent erst im Problemfall damit beschäftigen. 40 Prozent tun dies "hin und wieder" und jeder Vierte (24 Prozent) "eigentlich nie". Dieses Verhältnis hat sich seit 2023 kaum verändert.
Unter den gängigen Schutzmaßnahmen sind nur starke Passwörter (55 Prozent) sowie Antivirenprogramme (54 Prozent) mehr als der Hälfte der Befragten überhaupt bekannt. Etwas weniger verwenden sie auch (46 bzw. 40 Prozent). Vier von zehn Befragten nutzen zudem die Zwei-Faktor-Authentifizierung (40 Prozent), etwa jede bzw. jeder Fünfte außerdem passwortloses Anmelden (21 Prozent) wie beispielsweise Passkeys. Gut ein Viertel gibt an, die automatische Installation von Updates aktiviert zu haben (26 Prozent). Knapp ein Viertel installiert Updates regelmäßig manuell (24 Prozent).
Mehr als die Hälfte der Befragten hält ihr persönliches Risiko, von Cyberkriminalität betroffen zu sein, für eher oder sehr gering bis ausgeschlossen (55 Prozent). Mit jeweils knapp zwei Dritteln ist der Anteil der Sorglosen unter den 16- bis 22-Jährigen (63 Prozent) als jüngster Altersgruppe sowie unter den über 69-Jährigen (64 Prozent) als ältester Altersgruppe am größten.
Auf die Frage, warum sie nicht alle Schutzmaßnahmen verwenden, nannten die Befragten am häufigsten, dass sie sich bereits recht sicher fühlen (27 Prozent). Jeweils knapp ein Viertel gab an, dass mögliche Maßnahmen zu kompliziert seien (23 Prozent) oder sie überforderten (23 Prozent).
Die Folgen von Cyberkriminalität sind für Betroffene jedoch oft spürbar: 88 Prozent berichteten in den vergangenen zwölf Monaten von einem Schaden. Bei einem Drittel waren dies finanzielle Verluste (33 Prozent), 29 Prozent berichteten von Vertrauensverlust in die entsprechenden Onlinedienste, 23 Prozent erlitten zeitliche Schäden. Jede und jeder Fünfte (20 Prozent) nannte emotionale Schäden wie Kränkung oder Angst und 18 Prozent erlitten Datenverluste.
"Cybersicherheit muss im Alltag von Verbraucherinnen und Verbrauchern einfacher, präsenter und verständlicher werden", forderte BSI-Präsidentin Claudia Plattner. "Viele Menschen wollen sich sicher online bewegen, brauchen dafür aber niedrigschwellige Informationen."
Mit zwei "Checklisten für den Ernstfall" gibt das BSI Verbraucherinnen und Verbrauchern Orientierung in den Fällen von Betrug beim Onlineshopping und Identitätsdiebstahl.
"Zugleich dürfen wir die Verantwortung nicht allein bei den Nutzerinnen und Nutzern abladen", betonte Plattner. "Hersteller und Anbieter digitaler Geräte und Anwendungen müssen sichere Produkte und Dienste zum Standard machen."
Das BSI und das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) erheben gemeinsam das Informations- und Schutzverhalten der Bevölkerung sowie ihre Betroffenheit von Cyberkriminalität. Für den Cybersicherheitsmonitor befragte das BSI vom 6. bis 12. Januar bundesweit 3.060 Menschen ab 16 Jahren.
A.Magalhes--PC