-
Brenner gewinnt überraschend die Polen-Rundfahrt
-
Papst fordert humanitäre Korridore im Sudan
-
Cottbus erkämpft Sieg gegen Hannover
-
Überragender Zoma schießt Nürnberg zum Auftaktsieg
-
St. Pauli verpasst Auftaktsieg bei Rapp-Debüt
-
Flugstreichungen und Evakuierungen: Taifun "Dolphin" in Ostchina auf Land getroffen
-
Nächster Dreifachsieg für Aprilia - Fernández triumphiert
-
Bericht: Trotz Sanierung nur jeder vierte Zug zwischen Hamburg und Berlin pünktlich
-
FC Bayern: Kompany setzt auf Musiala
-
Waldbrände in Kanada: Notstand in Provinz British Columbia ausgerufen
-
Verdacht auf illegales Rennen: Zwei Tote nach Motorrad-Unfall in Köln
-
Im EM-Becken: Berkhahn sieht "nicht viele Medaillenchancen"
-
Waldbrand in Kanada: Notstand in British Columbia ausgerufen - 20.000 Menschen evakuiert
-
Dobrindt will Forschung zur Drohensicherheit in Deutschland ausbauen
-
Iran bekräftigt harte Haltung in Streit um Straße von Hormus
-
Amtsantritt von Kolumbiens Staatschef De la Espriella von Gewalt überschattet
-
Basketball-WM: Geiselsöder macht gesamte Vorbereitung mit
-
Taifun "Dolphin": Flugausfälle, Evakuierung und höchste Warnstufe in China
-
Lionel Messi trauert um Vater und langjährigen Manager Jorge
-
DAK-Analyse: ADHS-Neudiagnosen bei Kindern deutlich gestiegen
-
Sohn: Krebs von Ex-Präsident Biden hat sich ausgebreitet und Metastasen gebildet
-
Iran stellt harte Bedingungen für Öffnung der Straße von Hormus
-
Trauerflor und Schweigeminute: Inter Miami trauert mit Messi
-
WTA: Sabalenka scheitert überraschend in Toronto
-
Zwei Bombenanschläge in Kolumbien an erstem Tag im Amt des neuen Präsidenten Espriella
-
Busemann: Kein EM-Titel für Neugebauer wäre "eine Enttäuschung"
-
Becker: Wer mehr will als Klassenerhalt hat "Fehler im Kopf"
-
Sohn: Krebs von Ex-Präsident Joe Biden hat sich ausgebreitet und Metastasen gebildet
-
FIFA stärkt Infantino - und holt zum Rundumschlag aus
-
Torlos gegen Kaiserslautern: Stotterstart von Wolfsburg
-
Ätna auf Sizilien ausgebrochen - Flugverkehr in Catania zeitweise eingeschränkt
-
Doppelpack Freigang: Frankfurt schlägt auch Malmö
-
Selenskyj warnt vor Folgen russischer Angriffe - Vucic für Integrität der Ukraine
-
Sieg auf der längsten Etappe: Vollering übernimmt Gesamtführung
-
Drohne explodiert an der Grenze zwischen Rumänien und Bulgarien nahe Gaspipeline
-
Lionel Messi trauert um seinen Vater
-
Absturz von Ultraleichtflugzeug: 72-jähriger Pilot stirbt in Baden-Württemberg
-
Selenskyj warnt in Belgrad vor Folgen russischer Angriffe für den Winter
-
Drohnen über Bundeswehrstandort in Nordrhein-Westfalen gesichtet
-
Ungarns Regierungspartei nominiert Ex-Gerichtspräsidenten Baka als Staatschef
-
Schwimm-EM: Halbisch winkt und springt zu Bronze
-
Selenskyj: Ukraine hat praktisch keine intakten Wärmekraftwerke mehr
-
Braunschweig nach Kantersieg in Magdeburg an der Spitze
-
Absteiger schlägt Aufsteiger: Heidenheim siegt turbulent
-
Aussetzung von Lkw-Fahrverbot: BUND kritisiert Maßnahme - Industrie begrüßt sie
-
US-Senat bestätigt mit knapper Mehrheit Trumps umstrittenen Justizminister Blanche
-
Schwimm-EM: Schmidbauer verliert Titel, Halbisch gewinnt Bronze
-
Frankreich: Crémant-Lese in Burgund beginnt wegen Hitzewellen so früh wie nie
-
Europas Automarkt wächst, doch der E-Auto-Boom verschärft den Druck
-
Klinsmann über Horror-Verletzung: "Ich hatte Glück"
Agrar-Versicherer erwartet Millionenschäden durch Blauzungenkrankheit
Der nach eigenen Angaben größte landwirtschaftliche Tierversicherer R+V rechnet mit Millionenschäden durch die sich ausbreitende Blauzungenkrankheit. Erwartet werde ein ähnliches Ausmaß wie 2007/2008 als offiziell 26.000 Rinder infiziert und Kosten von rund 14 Millionen Euro verursacht wurden, wie der Versicherer in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Die Zahl der Ausbrüche in Deutschland liegt laut staatlichem Friedrich-Loeffler-Institut mittlerweile bei knapp 2000.
Das Blauzungenvirus (BTV) wird zumeist von kleinen Mücken von Tier zu Tier übertragen. Betroffen sind Wiederkäuer wie Schafe, Rinder und Ziegen. Erkrankte Tiere leiden meist unter Fieber und Atemnot. In ernsten Fällen führt die Erkrankung auch zum Tod der Tiere, besonders bei Schafen. Auf den Menschen übertragbar ist das Virus indes nicht.
Für Landwirte kann es jedoch zu "massiven Einbußen" kommen, wie R+V mitteilte. Bei Rindern erkrankten demnach vor allem Milchkühe nach der Kalbung schwer. "Die Kühe geben dann weniger oder keine Milch mehr", erklärte Carsten Reimer von dem Versicherer. Eine staatliche Entschädigung gebe es nicht, Bauern könnten sich mit Ertragsschadenversicherungen vor den finanziellen Folgen schützen.
Erste Fälle eines neuen BTV-Erregers (Serotyp 3 oder BTV-3) waren im vergangenen Oktober in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen festgestellt worden und kamen aus den Niederlanden. Bis Ende des Jahres wurden in den beiden Bundesländern insgesamt 24 Ausbrüche gezählt.
Im Mai gab es dann erste Fälle in Rheinland-Pfalz, im Juli in Hessen. Bundesweit blieben die monatlichen Neuinfektionen lange im unteren zweistelligen Bereich - bis sie im Juli auf 1150 anstiegen. Im August kamen erste Fälle in einer ganzen Reihe weiterer Bundesländer hinzu. Das Infektionsgeschehen konzentriert sich weiterhin auf Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, nur noch wenige Bundesländer sind jedoch gänzlich virusfrei.
Die Niederlande zählten Anfang der Woche 2909 Ausbrüche, wie die dortige Behörde für Lebensmittelsicherheit mitteilte. Nach Angaben der ESA, einer französischen Organisation zur Überwachung der Tiergesundheit, wurden in Belgien zwischen Anfang Juni und 11. August 515 Ausbrüche registriert, 436 davon kamen innerhalb einer Woche hinzu. Auch in Frankreich, Luxemburg und Dänemark gab es nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) im August die ersten Fälle.
In Deutschland breitet sich laut R+V zudem die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiter aus, speziell in Hessen und inzwischen auch in Rheinland-Pfalz sowie in Baden-Württemberg. Auch hier kann es den Angaben nach zu finanziellen Einbußen kommen. "Gravierende Folgen hat ein ASP-Ausbruch auch auf den Ackerbau", erklärte der Versicherer. In den Sperrzonen gelten strenge staatliche Auflagen, weil die Erreger lange in der Umwelt überleben und die Ausbreitung verhindert werden soll.
A.Magalhes--PC