-
Skoda Kodiaq gegen VW Tayron: Das bessere Familien-SUV
-
Leagues Cup: Müller mit Vancouver schon ausgeschieden
-
Kolumbiens neuer Präsident kündigt "unermüdlichen" Kampf gegen Drogengewalt an
-
Südkoreas Verband gibt Massagen-Skandal zu: "Desolate Lage"
-
Größer als alle bisherigen US-Anlagen: Amazon finanziert für Rechenzentren riesiges Gaskraftwerk
-
Nächste Pleite im Leagues Cup für Müller und Vancouver
-
Nowotny sieht Klopp als mögliche Stütze im Jugendbereich
-
Bayer-Boss Carro: "Wir wollen Titel gewinnen"
-
Bericht: EU importiert wieder mehr Flüssiggas aus Russland
-
Militärverwaltung: Mindestens drei Tote durch russische Angriffe in Region Kiew
-
BUND kritisiert Lockerung von Sonntagsfahrverbot für Lkw - BDI begrüßt es
-
Kolumbien: Neuer Präsident kündigt "unermüdlichen" Kampf gegen Drogengewalt an
-
BUND kritisiert Lockerung von Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lastwagen
-
Trump spricht nach Ballsaal-Urteil von "nationaler Schande"
-
Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt
-
Frei: Über Beteiligung an AfD-Regierung entscheidet nicht CDU in Sachsen-Anhalt
-
US-Senat stimmt für umfassendes Sanktionspaket gegen Russland
-
"Rente mit 63": Unionsfraktionschef Frei offen für Härtefall- und Übergangslösungen
-
Ceuta-Andrang: EU fordert von Meta und Tiktok Vorgehen gegen Falschinformationen
-
Rechter Hardliner De la Espriella als Kolumbiens Präsident vereidigt
-
Infantino erhält Unterstützung aus Südamerika
-
Selenskyj erstmals seit Beginn von Ukraine-Krieg in Serbien - Treffen mit Vucic
-
Auftakt-Misere gestoppt: Berlin gewinnt in Bochum
-
Trump macht erneut Druck auf Zentralbank-Vorständin Cook
-
"Medizinische Bedenken": Asllani bleibt bei Hoffenheim
-
Eurojackpot geknackt: Mehr als 32 Millionen Euro gehen nach Nordrhein-Westfalen
-
Menschenrechtsgruppen: Mehr als 140 Tote bei Migrationskrise in Ceuta
-
Mindestens zehn Tote bei Angriffen der pro-iranischen Huthis im Jemen
-
US-Senat stimmt für verschärfte Sanktionen gegen Russland
-
US-Gericht setzt Bau von Trumps Ballsaal aus - Präsident kündigt Berufung an
-
Direkt-ICE Berlin-Paris bleibt wegen Technikproblemen vorerst unterbrochen
-
Selenskyj erstmals seit Beginn von Ukraine-Krieg nach Serbien gereist
-
Russland weist Verantwortung für Drohnenvorfall an Leipziger Flughafen zurück
-
US-Berufungsgericht bestätigt Aussetzung von Trumps umstrittenen Ballsaal-Plänen
-
Nach Andrang auf Ceuta: Spanien und Italien streiten über Grenzkontrollen
-
Niewiadoma fährt am Mont Ventoux ins Gelbe Trikot
-
Trumps umstrittener Justizminister Blanche kurz vor der Bestätigung im Senat
-
Peru und Mexiko nehmen diplomatische Beziehungen wieder auf
-
"Steile Lernkurve": Kretschmann lobt Amtsführung von Merz
-
US-Unternehmen bauen im Juli Arbeitsplätze ab
-
Saudi-Arabien, Türkei und Pakistan schließen inmitten von Iran-Krieg Verteidigungsabkommen
-
Polizei entdeckt Cannabisplantage mit mehr als 900 Pflanzen in Kerpen - Festnahme
-
Xiaomi Skynomad: N70 und N90 erhöhen den Druck auf Europas SUV-Markt
-
Sicherheitskreise vermuten russische Kampagne hinter Falschvideo zu Merz-Rücktritt
-
Papst Leo XIV. will bei Frankreich-Besuch Missbrauchsopfer treffen
-
Nationaler Sicherheitsrat mit Merz tagt zu Drohnenvorfall in Leipzig
-
Kabel der Deutschen Bahn beschädigt: Kölner Staatsschutz ermittelt wegen Sabotage
-
Frankreichs Außenminister Barrot kündigt Reaktion auf russische Wahlkampf-Einmischung an
-
Ein Viertel der Reisenden in Deutschland lässt sich Ziele von der KI vorschlagen
-
Norwegens Fußball-Verband fordert Infantinos Rücktritt
50 Jahre nach Francos Tod: Spanien will Symbole aus Franco-Ära entfernen
Fünfzig Jahre nach dem Tod des spanischen Diktators Francisco Franco hat die linksgerichtete Regierung in Madrid angekündigt, Symbole aus der Franco-Ära aus dem öffentlichen Raum entfernen zu lassen. Seine Regierung werde noch vor Ende November "eine komplette Liste" von Symbolen und Elementen aus der Zeit der Diktatur veröffentlichen, "so dass sie endgültig aus unserem Land und von unseren Straßen entfernt werden können", sagte der sozialistische Regierungschef Pedro Sánchez am Mittwoch vor dem Parlament.
Sánchez machte keine genaueren Angaben zum Inhalt der Liste und ließ zudem offen, bis wann die Franco-Symbole aus dem öffentlichen Raum entfernt werden sollen.
Der ultrarechte General Francisco Franco war als Sieger aus dem spanischen Bürgerkrieg von 1936 bis 1939 hervorgegangen, in dem hunderttausende Menschen getötet worden waren. Er regierte das Land fast 40 Jahre lang bis zu seinem Tod am 20. November 1975 mit harter Hand als Diktator. Erst danach gab es in Spanien einen langsamen Übergang zur Demokratie. Noch heute ist das Land tief gespalten über den Umgang mit der schmerzlichen Geschichte zu Bürgerkrieg und Franco-Diktatur, zwischen Linken und Rechten ist dies regelmäßig der Grund für heftige Spannungen.
Die Überreste von Francos jahrzehntelanger Herrschaft sind im öffentlichen Raum in Spanien noch immer präsent. Unter anderem zahlreiche Straßen, Plätze sowie Boulevards wurden nach dem Diktator oder Repräsentanten seines Machtapparats benannt, auch viele Monumente erinnern noch daran. Laut der 2022 ins Leben gerufenen Internetseite "Debería Desaparecer" (zu deutsch: Das muss verschwinden") gibt es in Spanien noch mehr als 6000 Symbole aus der Ära Francos.
Eines der bekanntesten Wahrzeichen aus der Zeit der Diktatur ist der 50 Meter hohe Siegesbogen (Arco de la Victoria) in Madrid, der in den 1950er-Jahren an einem vielbefahrenen Kreisverkehr gebaut worden war, um den Sieg von Francos Truppen gegen die republikanischen Einheiten im Bürgerkrieg von 1936 bis 1939 zu feiern.
Nach Francos Tod vollzog Spanien einen Übergang zu Demokratie. Ein 1977 verabschiedetes weitreichendes Amnestiegesetz schützte aber sowohl ehemalige Mitglieder aus Francos Herrschaftszeit als auch Anti-Franco-Aktivisten vor Strafverfolgung. Viele Symbole aus der Zeit der Diktatur blieben unberührt. Bemühungen um eine Aufarbeitung der Vergangenheit haben in den vergangenen Jahren an Dynamik gewonnen.
Laut einer in diesem Monat veröffentlichten Umfrage des Instituts CIS betrachtet jeder Fünfte Befragte die Franco-Diktatur als "gut" oder "sehr gut". Eine Mehrheit von 65,5 Prozent bezeichnete sie hingegen als "schlecht" oder "sehr schlecht".
F.Carias--PC